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Hurra! Dax erreicht neues Jahreshoch!

Eines ist sicher: wenn der Dax so anfängt und das neue Jahr mit einer so wunderschönen grünen Kerze beginnt, dann sind spätestens im Februar die 18.000 Punkte drin. Mindestens..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Eines ist sicher: wenn der Dax so anfängt und das neue Jahr mit einer so wunderschönen grünen Kerze beginnt, dann sind spätestens im Februar die 18.000 Punkte drin. Mindestens.

dax02-01172

Mit dem heutigen Anstieg nähert sich der Dax der durchschnittlichen Jahresprognose der Banken bei knapp über 11800 Punkten – wir schlagen daher vor, den Dax-Handel sofort einzustellen, wenn das Ziel erreicht ist. Das hätte den Vorteil: Urlaub für alle an 364 Tagen des Jahres 2017 – und die Banken hätten mal wieder richtig prognostiziert. Zwei Fliegen mit einer Klappe also.

Ja, wenn Big Brother nicht aufpaßt, neigt der Germane zum teutonischen Furor. Nicht einmal die US-Futures sind heute ja geöffnet, was sonst zuverlässig der Fall ist an US-Feiertagen. Und da wird sich ddax02-01172er eine oder andere größere inländische Player gedacht haben: der Markt ist dünn, also machen wir eine verspätete Sylvester-Party. Es sind die Banken und die Energieversorger, die an der Dax-Spitze liegen, mithin also die Verlierer der letzten Monate/Jahre.

Und in den sozialen Medien herrscht Konfusion. So sagt uns Frank Underwood, der US-Präsident aus House of Cards: das hättet ihr nicht gedacht, nicht wahr?:

Und Jens Klatt zweifelt an der Nachhaltigkeit der Rally – wie kann man nur..:

Das ist der Ausbruch schlechthin:

Dass dabei der Abstand zu den US-Indizes ein bißchen groß wird ist natürlich kein Problem, weil die US-Indizes eben morgen um 5% steigen werden:

daxus50002-0117

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    Trigo

    2. Januar 2017 10:47 at 10:47

    „Es geht hier ganz klar um eine Fallhöhe die erreicht werden muss.“ Ist beim Fallschirmspringen genauso! Nun ist nur die Frage ob der Fallschirm aufgeht?

  2. Avatar

    Travis

    2. Januar 2017 11:09 at 11:09

    Diese dauernden Permabärsprüche sind doch Wasser auf die Mühlen der Longies.

    Ich mag ja M. Fugmann sehr, aber im Moment wirkt er etwas frustriert ;-)
    Klatt hat eh immer die gleichen Sprüche. Dünnes Marktumfeld. haha, bei 1,3 K Kontrakten im FDAX in einer Minute, na klar.

    Und S. Risse feiert….

  3. Avatar

    Denker

    2. Januar 2017 11:36 at 11:36

    Hallo,
    kann man nichtmal rausbekommen welche Orders und von wem für den Anstieg verantwortlich sind.

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    sascha

    2. Januar 2017 12:04 at 12:04

    @Markus..endlich es ist soweit, 18000 PUNKTE auf die wir gewartet haben, auch wenn die erst Februar drin sind , welches Jahr? :-)

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    gerd

    2. Januar 2017 12:13 at 12:13

    Die FMW berichtet zu meiner Freude meistens sehr zeitnah über wichtige Einflussfaktoren.

    Ich hätte es als zweckdienlich empfunden, wenn dieser Bericht außer dem humorvollen Sarkasmus auch den Hinweis enthalten hätte, dass die guten Einkaufsmanagerindizes den heutigen Ausbruch initiiert hatten.

    • Avatar

      Gixxer

      2. Januar 2017 13:23 at 13:23

      Wenn ich es richtig gesehen habe, war der Anstieg im Dax vor den Zahlen erfolgt.
      Diese können daher nicht als Grund herhalten.

      • Avatar

        gerd

        2. Januar 2017 13:45 at 13:45

        Stimmt, der (Wieder)anstieg auf die Kurse von Freitag startete schon ca. 9:30Uhr.
        Allerdings hatte Spanien um 9:15Uhr bereits gute Zahlen geliefert. Der Ausbruch mit dann weiteren 100 Punkten begann aber wohl um 9:45Uhr als z.B. gute Daten aus Italien kamen. Die für Deutschland wurden offiziell um 9.55Uhr veröffentlicht.

      • Avatar

        Petkov

        2. Januar 2017 13:56 at 13:56

        Der Grund für den Anstieg der europäischen Indizies inkl. DAX sind die besser als erwarteten Wirtschaftsdaten aus Italien. Obwohl man sich zuerst anschauen sollte, was man überhaupt so erwartet hat. Für mich ist es so, als hätte ein Penner 50 Cent auf dem Bürgersteig gefunden und deswegen steigen die Aktien seiner Kreditbank um 1%, nachdem sie schon vorher tapfer gestiegen waren, da die Anleger die Wahrscheinlichkeit einpressen mussten, dass der Penner ein Säckchen voller Krugerrands findet. Der Penner-Vergleich gilt übrigens ausdrücklich nicht den Italienern, aber sehr wohl ihrem Finanzsystem.

  6. Avatar

    sascha

    2. Januar 2017 13:14 at 13:14

    Liebe Leute, Herr Fugmann ist ein Realist , dass gefällt mir sehr GUT und man kann wirklich auch mal lachen, weil er recht hat. Die Begründung müsst Ihr Euch schon selbst erlesen . Bitte nicht vergessen, dass diese Seite hier KOSTENLOS ist und viel SPASS macht. Nicht immer so Bürokratisch denken auch den HUMOR dabei nicht verlernen. @Markus, bitte weiter so, Ihr seit TOP.

    • Avatar

      gerd

      2. Januar 2017 14:00 at 14:00

      „…man kann wirklich auch mal lachen, weil er recht hat. Die Begründung müsst Ihr Euch schon selbst erlesen“

      Will ich ja nicht von vornherein abstreiten. Aber die Argumentation ist auch mit gutem Humor bestückt.
      So nach dem Motto, er hat Recht und wer es nicht glaubt, dass er Recht hat, soll halt selbst nachlesen, warum er Recht hat.

      §1:
      Herr Fugmann hat Recht.
      §2
      Sollte Herr Fugmann mal kein Recht haben, tritt automatisch § 1 in Kraft.

      • Avatar

        sascha

        2. Januar 2017 14:53 at 14:53

        Der Gerd hat es verstanden, GLÜCKWUNSCH, der Vorteil…wir haben nur 2 §

  7. Avatar

    columbo

    2. Januar 2017 15:27 at 15:27

    Warum ist die Seite so beliebt? Weil der Chefredakteur ein lustiger Bär ist.
    Einen lustigen Bullen kann ich mir nicht vorstellen. Die sind immer so tierisch ernst.

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Dax: Unterschreitet der Dax dieses Niveau droht Abverkauf!

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In Bezug auf die jüngste Prognose hat sich der deutsche Leitindex, Dax 30, durch die Weiterführung der Korrektur, nahezu mustergültig verhalten. Auch wenn die Performance vom letzten Handelstag (Freitag letzter Woche) einen positiven Eindruck hinterlassen könnte, konnte auch diese Minirallye noch keine richtungsweisende Entscheidung bewirken. Das Einhalten des Fahrplanes konnte einer Umstellung des Szenarios entgegenwirken, wie der Chart es zeigt. Nach wie vor sehe ich relativ optimistisch in die nähere Zukunft, erwarte ich übergeordnet auch künftig schönes Wetter, für den Dax.

Ausblick für den Dax:

Mit der Fortführung der Korrektur (c) konnte der Dax Welle (c) nahezu mustergültig ausbilden. Aktuell liegt noch kein regelkonformer Abschluss dieser Welle noch nicht vor, doch deutet der Verlauf vom Freitag darauf hin, dass der Dax diesen Schritt begehen möchte. Ein Schlusskurs über dem Widerstand bei 12.704 Punkten (0.62-Retracement) würde Welle (c) abschließen und einen neuen, zunächst sehr begrenzten, Aufwärtstrend ins Leben rufen.

Der Dax und seine entscheidende Unterstützung bei 12290 Punkten

Eine größere Aufwärtsbewegung würde sich indes erst durch ein nachhaltiges Überschreiten der 0.76-Linie (13.096 Punkte) einstellen.
Dieser Schritt würde den Dax mindestens bis zur 1.38-Linie bei 13.914 Punkten steigen lassen. Auf der anderen Seite würde sich die Situation signifikant eintrüben, sollte sich der Aktienindex zum nachhaltigen Bruch der 1.00-Unterstützung (12.290 Punkte) entscheiden. Gesetzt den Fall, schließt sich eine größere Korrektur an, deren erste Anlaufstelle durch das große 0.50 Retracement (11.694 Punkte) gebildet wird.

Fazit:

Momentan befindet sich der Dax noch im Korrekturmodus, sodass ein erneutes auf längere Sicht angelegtes Engagement (noch) nicht zu empfehlen ist.

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Aktienmärkte: Was für fallende Kurse spricht – die Belastungsfaktoren

Im ersten Teil („Aktienmärkte vor US-Wahl: Wer siegt, Bulle oder Bär? Das Bullen-Szenario“) hatte ich die Positiv-Faktoren für die Aktienmärkte benannt. Was aber spricht für fallende Kurse?

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Im ersten Teil hatte ich die Positiv-Faktoren für die Aktienmärkte benannt. Was aber spricht nun für fallende Kurse?

Aktienmärkte: Die zweite Corona-Welle ist da

Die zweite Coronawelle ist da: Die Marke von 500.000 Neuinfizierten weltweit und pro Tag, wurde kürzlich erreicht. Durch den Anstieg der Infektionen mit Covid-19 auf über 11.000 zum Ende der letzten Woche in Deutschland, befanden sich bereits 350.000 Menschen in Quarantäne, Ende September waren es noch 140.000.

Rekordzahlen, wohin man blickt: USA 83.000 Neuinfektionen, Frankreich 45.000, Italien 21.000, Spanien 20.000, aber auch Deutschland mit über 14.000. Deshalb sollen ab Montag in Italien wieder viele Freizeiteinrichtungen geschlossen werden, in Spanien erinnern die Maßnahmen an den Alarmzustand des Frühjahrs.

Aber gemessen an der Bevölkerung sind die kleinen EU-Länder Tschechien und Belgien mit ihrer Bevölkerungszahl von 10-11 Millionen Einwohner am härtesten getroffen. Die Infektionszahlen je 100.000 Einwohner waren in den vergangenen 14 Tagen nach Angaben der zuständigen Stelle in der EU jeweils fast zehn Mal so hoch wie in Deutschland.

Das hat Aktienmärkte wie den Dax bereits belastet – und dürfte mehr und mehr Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Immer mehr Volkswirte sprechen von einer möglichen Double-Dip-Recession, sollte der Anstieg der Infektionszahlen nicht bald gestoppt werden. Und das dürfte die Aktienmärkte zunächst nicht kalt lassen!

Weltweit hat man deshalb die Marke von einer halben Million Infektionen täglich überschritten. Was viel klingt aber eigentlich wenig ist im Hinblick auf eine Herdenimmunisierung angesichts einer Weltbevölkerung von über 7600 Millionen Menschen. Allerdings dürfte die wahre Infektionszahl – Stichwort Dunkelziffer – weitaus höher legen, vielleicht sogar bei Faktor 10.

Antikörpertests aus den Metropolen Indiens oder Brasiliens (auch Mexikos), wo die Ausbreitung durch die Verhältnisse explodiert sein muss, geben Hinweise darauf. Denn die Infektionszahlen in diesen beiden Ländern haben sich seit ihren Höchstständen vor zwei Monaten etwa halbiert – in gegensätzlicher Entwicklung zur westlichen Welt. Ebenso in Israel, wo sich die Infektionszahlen nach dem Lockdown bereits gefünftelt haben.

Dass sich die Corona-Entwicklung bald auch im Konsumsektor in Deutschland bemerkbar machen könnte, der immerhin 51 Prozent des BIP ausmacht, sieht man an der Entwicklung des GFK-Konsumklimas. Das Verbrauchervertrauen fiel von minus 1,7 auf minus 3,1 Prozent im November. Von seinem Tief im Mai von minus 23,1 Punkten war es bis in den August hinein auf minus 0,3 Punkte geklettert, um angesichts der Sorgen um einen Lockdown wieder langsam nach unten zu gleiten. Das GfK-Konsumklima als eine Art zweiter Infektionsindex?

Aber auch Tourismus leidet weiter. Die jüngsten Zahlen zu den Flugbuchungen sind stark rückläufig und liegen bereits wieder 73 Prozent hinter den Vorjahreszahlen, vor zehn Wochen waren es noch minus 56 Prozent. Ähnliches geben die neuesten Daten des Tourismuskonzerns TUI wieder.

Ausblick auf die Woche

Die Konjunkturdaten dieser Handelswoche beginnen mit dem Ifo-Index aus Deutschland, der nicht nur in der jüngsten Vergangenheit gute Hinweise auf die Entwicklung der Wirtschaft gegeben hat. Deutschland ist ein Exportland, der Dax ein Exportindex, deshalb sind die Ausblicke der insgesamt 9000 Unternehmenschefs ein wichtiger Konjunkturindikator für Deutschland. Und erstmals seit fünf Monaten, das zeigen die heute vormittag veröffentlichten ifo-Zahlen, ging der Index wieder zurück.

Außerdem ist die Veröffentlichung der Daten für das Bruttoinlandsprodukt für die USA (Donnerstag) und Deutschland (Freitag) sehr interessant. Hat der antizipatorische deutsche Leitindex nicht ein sehr heftiges V fabriziert, bis Anfang Juni? Dort hatte er sein Hoch bei 12913 Punkten erreicht, seitdem pendelt er in einer Range und steht heute ungefähr 250 Punkte tiefer. Könnte also bedeuten, dass das Wachstum in Q4 erst einmal sehr mager (oder geringer) ausfällt.

Ja und dann haben wir auch noch die Woche mit dem größten Aufkommen an Quartalszahlen im S&P 500. Melden doch am Donnerstag dieser Woche tatsächlich gleichzeitig Alphabet, Amazon, Apple und Facebook ihre Zahlen. Das dürfte für die Aktienmärkte ein entscheidender Tag sein angesichts der Marktkapitalisierung der Tech-Schwergewichte! Sind die Erwartungen diesmal zu hoch – siehe die Reaktion auf die SAP-Zahlen heute?

Fazit

Vielleicht ist die Wahl am 3. November gar nicht das große Ereignis für die Börsen. Der Artikel „Präsidentschaftszyklen und die Börse“ gibt ein paar Hinweise darauf, wie sich die Aktienmärkte entwickeln. Sollte sich Corona nicht bald eindämmen lassen, bleibt den Regierungen und Notenbanken in den nächsten Wochen gar nichts anderes übrig, als zu „retten“ und zu „drucken“, was das Zeug hält. Das wiederum könnte paradoxerweise jedoch die Aktienmärkte stützen.

Die Gefahrenabwehrbehörden können gar nicht anders, als bei Zunahme der Inzidenzzahlen zumindest regionale Lockdowns anzuordnen. Bei allen Diskussionen über das Übermaßverbot gibt es in Deutschland den Schutzbereich des Art. 2 Grundgesetz mit dem Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit/Leben.

Und für die USA könnte demnächst gelten: Die schönen Wahlprogramme sind zunächst erst einmal zweitrangig. Vorrang hat für alle Nationen die wirtschaftliche Entwicklung, die Verhinderung weiterer Lockdowns, somit stochern alle ein wenig im Nebel, Volkswirte, Kommentatoren und auch Politiker. Die Halbwertszeit und die Validität von Wirtschafts-und Politiknews gehen für mich daher aktuell ziemlich in den Keller.

Und was die Eingangsfrage betrifft – eher Vorsicht, immer mit dem Blick auf die Statistiken der John-Hopkins-Universität oder des RKI.

Die Belastungsfaktoren für die Aktienmärkte - Steilvorlage für Bären?

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