Europa

Aktuelle Meldung ifo-Index für Februar leicht besser als erwartet

Sondervermögen wirkt langsam?

Hamburger Hafen
Hamburger Hafen. Foto: Claudio Kummerfeld

Soeben wurde der ifo-Index (ifo-Geschäftsklimaindex) für den Monat Februar veröffentlicht. Er gilt als das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer.

Der Gesamtindex liegt bei 88,6 Punkten (erwartet 88,4 / Vormonat 87,6).

Geschäftserwartungen: 90,5 (erwartet 90,5 / Vormonat 89,5).

Aktuelle Lageeinschätzung: 86,7 (erwartet 86,1 / Vormonat 85,7).

Man darf annehmen, dass die immensen Schuldenprogramme (Sondervermögen + Aufrüstung) langsam Wirkung zeigen? Das ifo-Institut kommentiert aktuell zum ifo-Index für Februar: Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Signale einer Belebung.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index erneut gestiegen. Dies war auf merklich bessere Urteile zur aktuellen Geschäftslage zurückzuführen. Die Erwartungen trübten sich zwar ein, aber die Auftragslage entwickelte sich positiv, und die Produktionspläne wurden nach oben korrigiert.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verbessert. Insbesondere die Erwartungen hellten sich auf. Die Dienstleister zeigten sich zudem zufriedener mit den laufenden Geschäften. In der Logistik legte der Geschäftsklimaindikator deutlich zu.

Im Handel hat der Index leicht nachgegeben. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage etwas schlechter. Der Ausblick auf die kommenden Monate wurde jedoch geringfügig nach oben korrigiert. Während es im Großhandel leichte Aufwärtstendenzen gab, trübte sich im Einzelhandel die Stimmung merklich ein.

Im Bauhauptgewerbe setzte das Geschäftsklima seine Erholung fort. Die Urteile zur aktuellen Lage fielen positiver aus. Gleiches gilt für die Erwartungen. Die Auftragslage verbessert sich jedoch nur langsam.

ifo-Index



Claudio Kummerfeld
Über den RedakteurClaudio Kummerfeld
Claudio Kummerfeld verfügt über langjährige Kapitalmarkterfahrung. Er berichtet als Finanzjournalist über aktuelle Marktereignisse. Dazu kommentiert er politische und wirtschaftliche Themen.
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1 Kommentar

  1. Mit dem Sondervermögen werden zwar die Netzentgelte gesenkt, was aber nichts daran ändert, daß die Stromsteuer runter muß.

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