Soeben wurde der ifo-Index (ifo-Geschäftsklimaindex) für den Monat März veröffentlicht. Er gilt als das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer.
Der Gesamtindex liegt bei 86,4 Punkten (erwartet 86,2 / Vormonat 88,6).
Geschäftserwartungen: 86,0 (erwartet 86,0 / Vormonat 90,5).
Aktuelle Lageeinschätzung: 86,7 (erwartet 86,0 / Vormonat 86,7).
Das ifo-Institut schreibt aktuell: Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich merklich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex sank im März auf 86,4 Punkte, nach 88,4 im Februar. Dies war auf deutlich pessimistischere Erwartungen zurückzuführen. Die Urteile zur aktuellen Lage blieben hingegen unverändert. Die Unsicherheit unter den Unternehmen nahm spürbar zu. Der Krieg im Iran beendet vorerst die Hoffnung auf einen Aufschwung.
Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach den Anstiegen in den Vormonaten gesunken. Insbesondere die Erwartungen trübten sich merklich ein. Die Unternehmen beurteilten zudem ihre aktuelle Lage schlechter. Energieintensive Industrien sind am stärksten betroffen. Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima stark eingetrübt. Die aktuelle Lage wurde zwar etwas besser eingeschätzt. Die Erwartungen sind aber regelrecht eingebrochen. Insbesondere im Tourismus und der Logistik haben sich die Aussichten massiv verschlechtert.
Im Handel ist der Index gesunken. Dies war auf deutlich pessimistischere Erwartungen zurückzuführen. Inflationssorgen der Bürger trübten die Aussichten sowohl im Groß- als auch Einzelhandel spürbar ein. Mit den laufenden Geschäften waren die Händler hingegen etwas zufriedener. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima deutlich verschlechtert. Die Erwartungen erlebten den stärksten Rückgang seit März 2022. Die aktuelle Lage wurde hingegen positiver beurteilt.
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Warum sollte die Stimmung bei der Lufthansa auch besser sein. Der Kranich-Konzern wird zum einen mit einer wettbewerbsverzerrenden Luftverkehrssteuer konfrontiert. Desweiteren ist die Premiumairline zwar in Sachen Finanzprodukt Rohstoffsicherungsgeschäft/Hedgefonds/Hedging entsprechend aufgestellt, wird aber wegen der aktuellen Situation im Naher und Mittlerer Osten trotzdem mit entsprechenden Kerosinkosten konfrontiert. Und die bundespolitischen Diskussionen nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz lassen nicht erkennen, daß die Bundeskanzler Friedrich Merz-Bundesregierung/Koalition die Vereinbarung im Koalitionsausschuss, die Luftverkehrssteuer zu senken, auch tatsächlich beschließt. Bundeskanzler Friedrich Merz wird diesbezüglich auch in der heutigen Fragestunde im Rahmen einer Plenarsitzung des Deutschen Bundestages keinen entsprechenden politischen Willen erkennen lassen. Dies gilt auch für die Absichtserklärung, die Körperschaftssteuer, zu der ja auch mittelständische GmbHs herangezogen werden, ab dem Jahr 2026 in fünf Schritten von 15% auf 10% zu senken. Und die Stromsteuer wird auch nicht gemäß Koalitionsvertrag komplett gesenkt. Warum sollte somit also die Stimmung im Maschinenbau, in der Elektro- und in der Schweißindustrie, auch im Zusammenhang mit deren Exporten, entsprechend positiv sein?
Die Bundeskanzler Friedrich Merz-Bundesregierung/Koalition erwägt, die Mehrwertsteuer von 19% auf 21% zu erhöhen/Quelle: Ex-Wirtschaftswoche-Chefredakteur Roland Tichy. Die Bundeskanzler Friedrich Merz-Bundesregierung/Koalition steht für Steuererhöhungen, und nicht für Steuersenkungen.
In der genannten Fragestunde erklärt Bundeskanzler Friedrich Merz, er „suche nach Lösungen“ in Sachen Steuersenkungen/Quelle: Plenarprotokoll Deutscher Bundestag.
In der genannten Fragestunde bekannte sich Bundeskanzler Friedrich Merz zu fossilem Erdöl. Dies nehme ich ihm jedoch nicht ab. Der Kanzler will weg vom Öl.