Soeben wurde der ifo-Index (ifo-Geschäftsklimaindex) für den Monat Mai veröffentlicht. Er gilt als das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer.
Der Gesamtindex liegt bei 84,9 Punkten (erwartet 84,2 / Vormonat 84,5).
Geschäftserwartungen: 83,8 (erwartet 83,5 / Vormonat 83,3).
Aktuelle Lageeinschätzung: 86,1 (erwartet 85,1 / Vormonat 85,4).
Das ifo-Institut schreibt aktuell: Nach dem Einbruch im März und April hat sich die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland leicht erholt. Die Unternehmen waren etwas zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch der Blick auf die kommenden Monate fiel weniger pessimistisch aus. Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich vorerst, die Lage bleibt aber fragil.
Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima etwas verbessert. Grund dafür waren positivere Urteile zur aktuellen Lage. Die Erwartungen trübten sich hingegen weiter ein. Die Zahl der Neuaufträge ging zurück.
Im Dienstleistungssektor hat der Index deutlich zugelegt. Insbesondere die Erwartungen erholten sich nach dem Einbruch in den letzten beiden Monaten. Die Unternehmen bewerteten auch die laufenden Geschäfte etwas besser. Die Stimmung in der Logistik bleibt angespannt, ist aber nicht mehr so katastrophal wie im Vormonat. Gleiches gilt für den Tourismussektor.
Im Handel ist das Geschäftsklima wieder gestiegen. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit der aktuellen Lage. Zudem nahm der Pessimismus bei den Erwartungen etwas ab. Dennoch bleibt die Lage aufgrund der anhaltenden Kaufzurückhaltung der Verbraucher sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel schwierig.
Im Bauhauptgewerbe hat das Geschäftsklima leicht nachgegeben. Dies war auf eine schlechtere Bewertung der Geschäftslage zurückzuführen. Die Erwartungen legten nach dem Einbruch im Vormonat etwas zu. Die Unternehmen sind dennoch weiterhin skeptisch.
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Gut möglich, daß das verarbeitende Gewebe aktuell von Vorzieheffekten im Zusammenhang mit der Situation im Naher und Mittlerer Osten profitiert, aber nunmehr feststellen muß, daß diese so langsam verpuffen.
„Die deutsche Wirtschaft stabilisiert sich vorerst, die Lage bleibt aber fragil.“ Und wird mit dieser politischen Übergriffigkeit nicht mehr besser.
Ronald Regean: „In this present crisis, government is not the solution to our problem; government is the problem“