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Aktuell ifo-Index für September spürbar schlechter

Hamburger Hafen
Hamburger Hafen. Foto: Claudio Kummerfeld

Soeben wurde der ifo-Index (ifo-Geschäftsklimaindex) für den Monat September veröffentlicht. Er gilt als das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer.

Der Gesamtindex liegt bei 87,7 Punkten (erwartet 89,3 / Vormonat 89,0).

Geschäftserwartungen: 89,7 (erwartet 92,0 / Vormonat 91,6).

Aktuelle Lageeinschätzung: 85,7 (erwartet 86,5 / Vormonat 86,4).

Das ifo-Institut kommentiert aktuell zum ifo-Index für September: Die Unternehmen waren weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Zudem trübten sich die Erwartungen merklich ein. Die Hoffnung auf wirtschaftliche Erholung erleidet einen Dämpfer. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index gesunken. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Lage etwas schlechter. Auch die Erwartungen fielen skeptischer aus. Die Zahl der Neuaufträge nahm abermals ab. Der Hoffnungsschimmer, der sich im Vormonat bei den Investitionsgüterherstellern zeigte, ist verblasst.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Klima merklich verschlechtert. Die Erwartungen wurden deutlich pessimistischer. Der Indikator fiel auf den niedrigsten Stand seit Februar. Die Unternehmen korrigierten ihre Urteile zur aktuellen Lage ebenfalls nach unten. Insbesondere im Bereich Transport und Logistik verschlechterte sich die Stimmung.

Im Handel hat das Geschäftsklima nachgegeben. Dies war auf pessimistischere Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage wurde hingegen etwas besser beurteilt. Im Einzelhandel stieg der Geschäftsklimaindex, während er im Großhandel sank. Im Bauhauptgewerbe ist der Index nach dem Rückgang im Vormonat wieder gestiegen. Die Unternehmen zeigten sich etwas zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate hellten sich weiter auf.

Grafik zeigt Entwicklung im ifo-Index



Claudio Kummerfeld
Über den RedakteurClaudio Kummerfeld
Claudio Kummerfeld verfügt über langjährige Kapitalmarkterfahrung. Er berichtet als Finanzjournalist über aktuelle Marktereignisse. Dazu kommentiert er politische und wirtschaftliche Themen.
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1 Kommentar

  1. Bundeskanzler Friedrich Merz tönt im Rahmen der aktuellen Generaldebatte im Deutschen Bundestag zum Bundeshaushalt 2026, daß wir doch wohl stolz auf unsere Maschinenbauindustrie sein können. Die Branche benötigt jedoch entsprechende Absatzmärkte, insbesondere im Export. Der Iran wäre diesbezüglich ein attraktiver Absatzmarkt. Aber welchen Stellenwert hat dies beim Bundeskanzler? Kein Wort von Kanzler Merz zu vereinzelten Madschles-Abgeordneten, welche sich für die Atombombe aussprechen. Diesbezügliche Konsultationen zwischen dem Bundeskanzler und Premierminister Benjamin Netanyahu in Sachen JCPOA-Deal? Fehlanzeige.

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