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IG Group mit sehr guten Zahlen – Antizipieren der Dezember-Krypto-Umsätze?

Der führende CFD-Broker „IG Markets“ (IG Group) hat seine Zahlen für sein bilanzielles 1. Halbjahr 2018 veröffentlicht (bis Ende November 2017). Und die Zahlen sehen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum…

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FMW-Redaktion

Der führende CFD-Broker „IG Markets“ (IG Group) hat seine Zahlen für sein bilanzielles 1. Halbjahr 2018 veröffentlicht (bis Ende November 2017). Und die Zahlen sehen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gut aus! Bei 268 Millionen Pfund Umsatz macht man nach Steuern 108 Millionen Pfund Gewinn. Diese Relation zeigt, wie profitabel dieses Business sein kann. Im Vorjahreszeitraum lag der Gewinn noch bei 83, und der Umsatz bei 244 Millionen Pfund. Damit fährt IG auf Rekordkurs.

Die Umsätze im Jahresvergleich steigen im wichtigen OTC-Geschäft (CFDs etc) um 9%, die Umsätze pro Kunde um 15%. Dabei sinkt die Kundenanzahl im Jahresvergleich um 5%. Das zeigt, dass die bestehenden Kunden deutlich mehr handeln als zuvor. IG hat auch bekanntgegeben das bestehende Büro in Deutschland auszuweiten, und im Zuge des Brexit für Deutschland eine richtige eigene Lizenz zu beantragen.

Ausblick

IG ist zwar optimistisch, aber sieht Probleme durch die zunehmende Regulierung in Europa. Zitat:

The business continues to perform strongly, and revenue in the second half to date is running around 25% higher than in the same period last year. It remains difficult however to predict the level of revenue in the short term. Operating costs in the second half are expected to be higher than in the first half, and as previously guided, operating costs excluding variable remuneration for the full year are expected to remain at a similar level to FY17.

IG believes that any financial impact from the implementation of the prohibition on binary options and the restrictions on CFDs being considered by ESMA is unlikely to be significant in the current financial year.

It remains difficult to predict what impact regulatory change may have on the business in subsequent financial years. The Company believes that had the measures currently being considered by ESMA been in place throughout the previous financial year the reduction in revenue in that year (taking into account the actions being taken by the business to mitigate the impact) would have been less than 10% including the impact from lower binary revenue. If such measures were implemented the Company would expect to flex marketing spend and resource allocation according to opportunity.

Fazit

Man sollte nicht vergessen: Die jetzt präsentierten Zahlen von IG gingen nur bis 30. November 2017. Der große Bitcoin-Hype begann erst Anfang Dezember, wo die Umsätze der Broker explodierten (siehe Plus500). So vermeintlich auch bei IG, wo man Kryptowährungen auch im Angebot hat. Also ist zu vermuten, dass die Umsätze für das aktuell laufende Halbjahr einen deutlichen Schub bringen könnten. Das erfahren wir natürlich erst später, was in diesem Fall dem Bilanzierungszyklus von IG geschuldet ist (nicht Ende Dezember, sondern Ende November ende der Berichtszeitraum).

Also: Explodieren die nächsten Zahlen von IG wie die von Plus500? Die IG-Aktie war wie andere Broker-Aktien auch Ende 2016 massiv eingebrochen dank einer verstärkten Regulierung in UK. Dieses Tal hat die Aktie aber mittlerweile komplett durchschritten.


Die IG-Aktie seit Anfang 2015.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Bernd Scheider

    24. Januar 2018 12:50 at 12:50

    Wie kann man nur bei sowas wie Plus 500 handeln? Das ist doch kein seriöser Laden …

    • Avatar

      Savestrax

      24. Januar 2018 13:13 at 13:13

      Kann ich nur zustimmen. Absolut unseriös. Völlig absurde Kursstellungen bei voneinander abhängigen Werten (option + Underlying) die mit dem Verweis auf Drittanbieter abgetan werden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

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Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

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