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Im Fokus: Elon Musk mit mysteriöser Ankündigung, Deutsche Bank muss mehr Kapital vorhalten

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Tesla-Chef Elon Musk hält die Welt in Atem. Ja, er weiß sich selbst zu inszenieren. Aber kurz vorab: Wir hatten es geahnt. Trotz zuletzt schlechter Nachrichten um Musk (Börsenaufsicht geht erneut gerichtlich gegen ihn vor) und trotz zunehmender Zweifel an der Massentauglichkeit und günstigen Preisen beim Modell 3 ist die Tesla-Aktie diese Woche doch wieder angestiegen.

Wir als Kritiker von Elon Musk betonen dies auch immer wieder. Seine „Jünger“ oder auch seine „Fans“ bleiben ihm offenbar auch der Börse stehts treu ergeben. Die Aktie rutsche wie so oft in den letzten Jahren nach unten, und drohte weiter kräftig durchzusacken. Aber bei 289 Dollar war Schluss, und gestern ist sie wieder bis auf 314,74 Dollar gestiegen.

Jetzt aktuell fragt sich die Börsianerwelt: Was wird heute Abend passieren? Elon Musk hat gestern folgende Tweets abgesetzt. Donnerstag (also heute) 14 Uhr US-Westküstenzeit (23 Uhr bei uns) soll es eine Veröffentlichung in Sachen Tesla geben. Mehr sagt er dazu nicht. Tja, so einfach hält man die Börsenwelt in Atem. Wir müssen alle abwarten. So ein Gebaren dürfte die US-Börsenaufsicht noch mehr in Aufruhr versetzen. Der CEO eines Milliarden-Unternehmens mit großer Verantwortung auch für die Aktionäre benimmt sich wie ein kleines Kind.

Tesla Elon Musk
Die Tesla-Aktie seit Oktober.

Elon Musk
Elon Musk. Foto: Duncan.Hull CC BY-SA 4.0 – Ausschnitt aus Originalfoto

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank hat heute mitgeteilt, dass die EZB ihre Anforderungen für die Kapitalquoten der Bank erhöht hat. Diese neue Anforderung gelten ab 1. März 2019. Die harte Kernkapitalquote namens „CET-1“ steigt in ihrer Anforderung von 10,69% in 2018 auf 11,82% in 2019. Ende 2018 lag die Quote laut Deutscher Bank bei 13,6% nach 14,0% Ende 2017. Also hat man die Anforderung schon Ende 2018 übererfüllt. Warum ist die Kapitalanforderung an die Deutsche Bank so stark gestiegen? Dazu äußert sich die Bank wie folgt, Zitat:

Diese CET 1-Kapitalanforderung setzt sich aus folgenden Positionen zusammen: der Säule-1-Mindestkapitalanforderung von 4,50 Prozent, der Säule-2-Kapitalanforderung von unverändert 2,75 Prozent, dem Kapitalerhaltungspuffer von 2,50 Prozent, dem antizyklischen Kapitalpuffer von 0,07 Prozent per Jahresende 2018 und dem Kapitalpuffer für global systemrelevante Banken von 2,00 Prozent.

Über die letzten vier Jahre wurden der Kapitalerhaltungspuffer (62,5 Basispunkte pro Jahr) und der Kapitalpuffer für global systemrelevante Banken (50 Basispunkte pro Jahr) schrittweise erhöht; sie sind seit 1. Januar 2019 in voller Höhe wirksam. Nur deswegen liegt die SREP-Anforderung an die CET1-Kapitalquote von 11,82 Prozent für 2019 oberhalb der für 2018 geltenden Anforderung von 10,69 Prozent. Die SREP-Anforderung stellt jene Schwelle dar, unterhalb der die Deutsche Bank verpflichtet wäre, den ausschüttungsfähigen Höchstbetrag (Maximum Distributable Amount – MDA) zu berechnen. Dieser ausschüttungsfähige Höchstbetrag begrenzt Ausschüttungen in Gestalt von Dividenden auf das CET-1-Kapital, neue erfolgsabhängige Vergütungen und Zinszahlungen an Inhaber von Wertpapieren, die als zusätzliches Kernkapital gelten (Additional Tier 1).

Übrigens: Die EZB hatte die Kapitalanforderung für die Commerzbank bereits vor ein paar Tagen verkündet. Hier gab es eine Absenkung der Anforderung von 10,36% auf 10,11%.

Ein Kommentar

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    sabine

    28. Februar 2019 22:04 at 22:04

    – Ich teile zu 100% Ihre Meinung zu Tesla. Ein reiner Demagoge, mehr nicht. Und Leuteschinder als Arbeitgeber.
    – Schlimm auch für die meisten Anleger, die sehr viel Geld hineingesetzt haben und das nie wiedersehen.
    – Was mich nur wundert, es sind in Deutschland Stand Jan 2018 0,11% reine Strom-Autos angemeldet. Ein paar 0,0x% dann noch Hybride. Aber in den allgemeinen Nachrichten haben sie einen Anteil von 20-50%. Auch ein Erfolg von Murks.
    Dabei ist Wasserstoff viel besser. Mittlerweile haben sie ja einen Trägerstoff für das Gas, damit es nicht mehr so leicht verschwindet.

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ETFs: Druck auf Fondsbranche wächst weiter

Sechs Billionen Dollar oder fünfmal den Gegenwert des deutschen Dax – das ist bereits das Volumen von ETFs, die einen Index abbilden

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Sechs Billionen Dollar oder fünfmal den Gegenwert des deutschen Dax – das ist bereits das Volumen von ETFs, die einen Index abbilden (passiven, börsennotierte Indexfonds). In der letzten Woche kamen hierzu neue, beeindruckende Zahlen.

ETFs: Der unaufhörliche Aufstieg der Exchange Traded Funds

Allein schon die Summe von sechs Billionen Dollar an ETFs ist sehr beeindruckend, angesichts der Relation zu den circa 85 bis 90 Billionen Gesamtvolumen an börsennotierten Aktienwerten weltweit. Aber dass es allein in den letzten vier Jahren eine Verdoppelung dieser Anlagesumme gegeben hat, beeindruckt fast noch mehr.

„Das Überspringen der Sechs-Billionen-Grenze ist ein historischer Moment, aber wir sind immer noch auf einer frühen Stufe der Entwicklung der Industrie, da die ETF-Verbreitung in Europa und Asien weit hinter der in den USA hinterherhinkt,“ erklärt Deborah Fuhr, Mitgründerin der Beratungsfirma ETFGI, einem in London ansässigen und erst 2012 gegründeten Unternehmen.

In den USA ist diese Entwicklung schon deutlich fortgeschritten, schließlich wird dort bereits die Hälfte des in Fonds investierten Kapitals in ETFs abgebildet. Anhand dieser Zahlen kann man abschätzen, unter welchem Druck die US-Fondsbranche steht – im Zweikampf mit dieser managerlosen und billigen Form der Anlage in Aktien. Wie aus zahllosen Untersuchungen hervorgeht, sind die aktiven Fonds in den USA nahezu chancenlos gegenüber der Benchmark S&P 500. In 10-Jahres-Vergleichen liegen diese bis zu 99 Prozent hinter dem großen Index. Wie schwer muss es da einem aktiven Fondsmanager fallen, bei einer Jahresendrally an der Seitenlinie zu stehen?

Der Fondsriese Blackrock, der mit seiner Tochter iShares dick im Geschäft ist, rechnet damit, dass das Gesamtvolumen der Branche bis 2023 durchaus auf zwölf Billionen US-Dollar steigen könnte. Blackrock hat bereits zwei Billionen US-Dollar Anlagegelder in seiner ETF-Verwaltung, aber das am schnellsten wachsende Unternehmen der Branche ist allerdings seit sieben Jahren der US-Anbieter Vanguard (kürzlich verstarb der Gründer der Firma (1974), Jack Bogle, der als Erfinder der ETFs gilt.

 

ETFs und der Dax

2018 hat der Dax 18,3 Prozent an Wert verloren. Von den aktiven Fonds haben aber drei Viertel noch schlechter abgeschnitten. So kommt das Argument etwas ins Wanken, das passive Indexfonds in Hausse-Phasen kaum zu schlagen seien, aber in Bausse-Phasen die Stunde der aktiven Fonds schlüge.

Das Ganze wird umso dramatischer, wenn man die Kostenstruktur betrachtet, die bei den ETFs ein bis eineinhalb Prozent unterhalb unter der der aktiven Indexfonds liegt. Kurzum: Der Anstieg der ETFs dürfte auch in Deutschland voranschreiten. Allerdings gibt es kaum ein Wirtschaftsmagazin, welches nicht für ETFs auf den MSCI World Index wirbt, mit seinen 1650 Aktien weltweit.

 

Fazit

Trotz aller Gefahren, die ein Investment in passive Fonds mit sich bringen kann  (vor allem bei Nischenfonds): der Siegeszug der ETFs ist nicht mehr zu ignorieren. Da kommen einem immer wieder die Worte des vielleicht größten Investors aller Zeiten, Warren Buffett, in den Sinn, der seiner Frau nach seinem Ableben empfiehlt, ihr Kapital in einen ETF auf den S&P 500 anzulegen. Es würde nach ihm vermutlich ohnehin kaum jemand mehr schaffen, langfristig den Index zu schlagen.

ETFs werden als Anlagevehikel immer dominanter

 

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Bundesbank: Binnen 6 Monaten BIP-Prognose halbiert

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Noch im Juni verkündete die Bundesbank ihre BIP-Prognose für 2020 mit einem Wachstum von 1,2%. Heute nun hat man seine neueste BIP-Prognose veröffentlicht. Nächstes Jahr soll die Wirtschaft nur noch mit 0,6% wachsen. So schnell können sich die Aussichten eintrüben? Aber, so die Bundesbank, ein Abrutschen in die Rezession erwarte man nicht. Ja, das hört man nicht nur von der Bundesbank, sondern auch von so ziemlich allen Wirtschaftsforschungseinrichtungen. Kurzfristig schwach, dann aber ab 2021 wieder deutlich besseres Wirtschaftswachstum? 2021 und 2022 soll das Wachstum bei jeweils 1,4% liegen.

Natürlich ist es möglich und auch gut vorstellbar, dass die Schwäche der Industrie überwunden wird, und dass die BIP-Prognose sich für die kommenden Jahre dadurch aufhellt. Aber die Bundesbank spricht in ihren Aussagen auch von anderen Faktoren, die das BIP pushen sollen. Und ob diese Faktoren wirklich positiv wirken werden? Na ja… aber lesen Sie selbst. Hier die Bundesbank auszugsweise im Wortlaut:

Vielmehr sehen die Expertinnen und Experten erste Signale dafür, dass die deutsche Wirtschaft ihre gegenwärtige Schwächephase allmählich überwinden kann. Zwar dürfte das Beschäftigungswachstum und damit der Anstieg der verfügbaren Einkommen im Projektionszeitraum bis 2022 deutlich zurückgehen. Dies bremst die Zuwächse der Binnennachfrage ab. Jedoch sollten die stützende Finanzpolitik und die sehr expansive Geldpolitik Auftrieb geben. Zudem dürfte sich das anhaltend schwache Exportwachstum im Verlauf des Jahres 2020 allmählich erholen. „Damit sollte sich auch die Industriekonjunktur fangen und die ausgeprägte Zweiteilung der deutschen Wirtschaft zurückbilden“, sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann anlässlich der neuen gesamtwirtschaftlichen Vorausschätzungen. Das Wirtschaftswachstum wurde zuletzt vor allem von den binnenwirtschaftlich orientierten Branchen getragen, währen die exportorientierte Industrie schwächelte.

BIP-Prognose der Bundesbank für die nächsten Jahre

Die Bundesbank-Zentrale in Frankfurt
Bundesbank-Zentrale in Frankfurt. Foto: Kandschwar CC BY-SA 3.0

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Aktuell: China verschiebt Pressekonferenz auf 16.00Uhr

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Soeben Eunice Yoon (CNBC) in Peking: die PK ist auf 16Uhr verschoben worden..

Man kann vermuten, dass die Drähte heiß laufen zwischen Wahsington und Peking..

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