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Immer mehr Deutsche haben Schulden – Es trifft die Mittelschicht

Immer mehr Deutsche haben Schulden - Es trifft die Mittelschicht
Deutschland - Schulden. Grafik: Vitalii_Petrushenko - Freepik.com

Die Schocks der letzten Jahre fressen sich allmählich durch die deutsche Wirtschaft: Immer mehr Menschen im Land kommen nicht mehr über die Runden und müssen Schulden machen. Die Folgen der Pandemie, der starke Anstieg der Energiepreise und die hohe Inflation haben viele Menschen in finanzielle Bedrängnis gebracht. Hinzu kommt, dass immer mehr Verbraucher auf Pump konsumieren und dabei den Überblick über ihre Schulden verlieren. Laut einem Bericht von Bloomberg trifft das Schulden-Problem aber nicht mehr nur die Geringverdiener, sondern auch die breite Mittelschicht. Selbständige und Unternehmen haben ebenfalls Probleme, wie der Anstieg der Insolvenzen zeigt.

Während die zeitweise Spendierfreudigkeit der Regierung und enorme private Ersparnisse finanzielle Probleme zunächst unter Kontrolle gehalten hatten, führen das Zurückfahren der staatlichen Unterstützung und der stetige Kaufkraftverlust durch Inflation und hohe Zinsen nun dazu, dass immer mehr Haushalte überfordert sind.

Wegen der Größenordnung des Problems sind es nicht mehr nur die Geringverdiener oder Bürgergeldempfänger, die Hilfe benötigen: Organisationen, die im ganzen Land Hilfe leisten, berichten von einer gestiegenen Nachfrage vonseiten einer Bevölkerungsgruppe, die gemeinhin als Mittelschicht gilt.

Schulden: Mittelschicht ist betroffen

“Von Verschuldung sind immer mehr Menschen betroffen, die früher nicht oder selten zum Klientel der Beratungsstellen gehörten — also Leute mit einem sicheren Job, Selbständige oder auch Menschen mit Wohneigentum”, sagt Roman Schlag, Fach­referent für Schuldnerberatung beim Caritasverband für das Bistum Aachen.

Ursachen für die Verschlechterung sind die Pandemie, der Anstieg der Inflation und der russische Angriff auf die Ukraine. Die Pandemie hat viele Arbeitnehmer in finanzielle Bedrängnis gebracht, während der Wegfall des billigen russischen Erdgases Deutschland vom Wachstumsmotor Europas zum Bremsklotz werden ließ.

Eine Rezession konnte zwar gerade noch vermieden werden. Aber für 2024 wird nur ein leichter Anstieg der Wirtschaftsleistung prognostiziert, unter anderem weil die Einkommen der Verbraucher noch den Preisauftrieb der letzten Jahre aufholen müssen. Die Schuldenaversion von Finanzminister Christian Lindner schränkt den Spielraum für Hilfen aus dem Haushalt ein.

Laut Creditreform wurden im vergangenen Jahr etwa 5,65 Millionen Menschen als überschuldet eingestuft. Der Inkassodienstleister geht davon aus, dass dieses Jahr der erste Anstieg seit 2019 erfolgt, wenn man die statistischen Auswirkungen der jüngsten Gesetzesänderungen berücksichtigt.

Anstieg der Insolvenzen

Eine Umfrage unter mehr als 600 Schuldnerberatungsstellen, die im April und Mai durchgeführt und diese Woche veröffentlicht wurde, ergab, dass mehr als die Hälfte der Befragten eine gestiegene Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten. Die neuesten offiziellen Statistiken zeigen, dass die Insolvenzen im Februar im Vergleich zum Vorjahr um 12% gestiegen sind.

In Österreich gab es laut dem Verband der Schuldnerberater im vergangenen Jahr einen Anstieg der Erstkontakte um 17% auf den höchsten Stand seit 2011. Clemens Mitterlehner, der Leiter der Gruppe, sagte, es gebe Anzeichen für einen weiteren Anstieg im Jahr 2024.

Auch die Ursachen sind im Wandel begriffen. Während die Lebenshaltungskosten bis vor kurzem kaum eine Rolle spielten, wurden sie 2023 von 12% der neuen Kunden genannt — im Vorjahr waren es noch 5%. Für Frauen ist dieser Faktor sogar noch wichtiger.

Erschwerend kommt hinzu, dass es vor allem für jüngere Verbraucher immer mehr „Jetzt kaufen, später bezahlen“-Optionen gibt, mit denen sie Online-Einkäufe in Raten abbezahlen können. Dadurch kann man schnell den Überblick über die Schulden verlieren.

“Wir haben so gut wie keine Gläubigerliste mehr, in der nicht ein solches Bezahlsystem vertreten ist,” sagt Marco Rauter, Schuldnerberater bei der AWO in Berlin-Neukölln.

Aber für unzählige andere, die Rat brauchen, haben sich die Probleme über Jahre hinweg aufgebaut.

Viele Selbstständige, die durch die Corona-Maßnahmen ihr Einkommen verloren haben, müssen nun einen Teil der staatlichen Unterstützung zurückzahlen, die sie damals erhalten haben. Und einige, die in Vollzeit beschäftigt waren, haben zwar ihren Arbeitsplatz behalten, aber ihre Arbeitszeit wurde reduziert — was zu einer Kürzung des Gehalts um bis zu 40% führte.

Der darauf folgende Anstieg der Inflation wurde noch nicht vollständig durch Lohnerhöhungen ausgeglichen.

Schulden machen geht schnell

Eine ähnliche Dynamik ist im Unternehmenssektor zu beobachten, wo die Insolvenzen im April einen Rekordwert erreichten, was als Nachholeffekt zu werten ist, nachdem billige staatliche Kredite den Unternehmen geholfen hatten, die Pandemie-Einschränkungen zu überstehen.

“Diese Hilfen müssen jedoch nun in einem anhaltend schwierigen Umfeld zurück­gezahlt werden,” sagt Steffen Müller, Leiter der Insolvenzforschung beim Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle. “Es verwundert nicht, dass das viele schwächere Unternehmen überfordert.”

Wie und wann sich dies auf die Haushalte auswirkt, ist schwer zu sagen, da sich eine Überschuldung infolge von Arbeitslosigkeit erst mit erheblicher Verzögerung bemerkbar macht. Doch der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren als bemerkenswert widerstandsfähig erwiesen.

Heutzutage ist der finanzielle Spielraum jedoch viel geringer und selbst ein vorübergehender Jobverlust kann zu finanziellen Engpässen und dem Aufbau von Schulden führen, so Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Wirtschaftsforschung bei Creditreform.

“Normalerweise lässt sich da viel abfedern und federt sich auch ab,” sagt Hantzsch. “Aber in diesem Umfeld, mit konstanten Kosten durch die Inflation, durch das hohe Zinsniveau, durch immer noch relativ hohe Energiekosten in manchen Bereichen, da wird das deutlich schwieriger als früher.”

FMW/Bloomberg



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27 Kommentare

  1. Ich hatte ja hier schon vor Monaten geschrieben, dass in Deutschland nun auch wohl mehr Gold verkauft als gekauft wird, damit Wenige den gewohnten Wohlstand aufrecht erhalten können.
    Columbo meinte, dass der Wohlstand der noch in Deutschland vorhanden sei, an den sehr gut besuchten Skigebieten abgelesen werden kann.
    Das ist der Weg ins Tal.
    Es wird Jahre dauern bis die Talsohle erreicht ist, und noch mehr Jahre, um wieder aus dem Tal herauszukommen.
    Natürlich wird es nicht alle treffen. Aber die es nicht sofort treffen wird, sollten sich einmal überlegen, ob sie selber, ihre Kinder und ihr Vermögen noch in Deutschland gut aufgehoben sind.
    Die zig Milliarden an Steuererhöhungen in den nächsten Monaten, werden auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Es werden hunderte von Milliarden benötigt, wenn nicht sogar Billionen.
    Jedenfalls wenn dieselbe Sekte noch nach 2025 an der Regierung ist.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  2. Ich finde die Aussage äußerst problematisch, wonach die Mittelschicht Schulden machen „muss“. Die Mittelschicht lebt nach Wohlstandsgefühl der Vergangenheit und passt sich nicht an. Schulden verursachen Kosten und die Mittelschicht verkommt dadurch immer mehr.

    Klar, Waschmaschine, Spülmaschine, kostet alles, sicher. Einmal alle 10 Jahre. Dafür sollte man als Mittelschicht genug Puffer haben. Man hat verlernt nach Einkommen zu leben.

    Manche glauben zur Mittelschicht zu gehören, sind jedoch schon abgestiegen. Man sollte der Realität ins Auge blicken, Geldeingang und Ausgang berechnen und Konsequenzen ziehen. Und auch danach handeln, also wirklich, manche wissen ja nicht mal, ob man im Plus oder Minus liegt, für mich unvorstellbar.

    1. Ich unterstütze Sparsamkeit und Kapitalaufbau als sträflich unterschätzt. Ich waren aber davor, Menschen pauschal Verschwendung vorzuwerfen.

      Die Lebensbedingungen sind individuell sehr unterschiedlich und dadurch auch die Kosten. Das beginnt schon beim Körper. Viele essen sehr zurückhaltend und sind dennoch übergewichtig, andere müssen täglich tausende von Extra-Kalorien verputzen, damit die Hose nicht rutscht. Mancher kann selbst einkaufen und Essen sparsam und gut selbst zubereiten, andere müssen wegen beruflicher Zwänge häufig auswärts fertiges Essen kaufen. Der Unterschied kann leicht 500 bis 700 Euro im Monat betragen, ohne dass wir hier von Luxusessen reden.
      Von den üblichen Einteilungen nach Euros halt ich daher nichts. Für den einen sind 2000 Euro viel, für den anderen nichts.

  3. Tut nix zur Sache

    Vor gar nicht allzu langer Zeit haben auch namhafte Kenner der Wirtschaft behauptet, das Vermögen nur durch weitere „Schulden“ erzeugt werden kann… das stimmt. Das Vermögen ist derzeit so hoch, wie noch nie! Wir sehen es jetzt nur eben von der anderen Seite der Medaille.

  4. Es gibt auch immer noch Gelehrte die sagen ,Staaten können nie pleite gehen. Aber mit den Schulden steigen die Zinsen und wenn’s nicht mehr geht sagen die Gläubiger wo es lang geht, siehe Argentinien oder Griechenland.

  5. Andreas Wieninger

    Das sehe ich ganz ähnlich wie @Alex, würde aber je nach Definition von „Mittelschicht“ etwas differenzieren. Im Artikel wird der Begriff sehr allgemein gehalten: „Organisationen, die im ganzen Land Hilfe leisten, berichten von einer gestiegenen Nachfrage vonseiten einer Bevölkerungsgruppe, die gemeinhin als Mittelschicht gilt.“

    Die Frage ist, was versteht man unter Mittelschicht?
    Entscheidend bei dem Überschuldungsthema ist einzig der unter(st)e Bereich dieser sehr heterogenen und breit gefächerten Gruppe.

    Denn sogar sechs von sieben Spitzenverdienenden in Deutschland zählen sich zur Mittelschicht. Selbst CDU-Vorsitzender Friedrich Merz zählte sich 2018 zur Mittelschicht, obwohl er ein fast siebenstelliges Jahreseinkommen angab. Aber auch Menschen mit sehr wenig Einkommen rechnen sich überwiegend der Mittelschicht zu.

    Eine in der Wissenschaft übliche Definition ist, alle Menschen in Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen zwischen 75 Prozent und 170 Prozent des mittleren zur Verfügung stehenden Einkommens als Mittelschicht zu definieren.

    Nach aktueller OECD-Definition gehört zur Mittelschicht, wer im Bereich zwischen 75 und 200 Prozent des mittleren zur Verfügung stehenden Einkommens liegt.
    Diese Kenngröße wird auch vom ifo-Institut verwendet.
    In beiden Fällen ergibt sich Stand 2023 eine Untergrenze von ca. 1650 Euro netto.

    Business Insider verwendet zur Einordnung Richtwerte der Bertelsmann Stiftung zum Nettogehalt von Singles (bei Familien das Doppelte):
    Untere Mittelschicht: 2000 Euro
    Mittlere Mittelschicht: 3000 Euro
    Obere Mittelschicht: 4000 Euro

    Wer als Single mit mindestens 2000 Euro netto nicht schuldenfrei über die Runden kommt, lebt von wenigen Ausnahmen abgesehen meiner Meinung nach über seine Verhältnisse.
    Etwas anders sieht es bei 1650 Euro aus, hier kann es je nach Region (v.a. Mietpreisniveau) durchaus zu prekären Situationen kommen.

    Für mich absolut nicht überzeugend und eher ein Kontraindikator ist der Hinweis im Artikel auf die Anzahl überschuldeter Privatpersonen. Die ist nämlich zuvor von 2009 bis 2019 konstant gestiegen, aber seitdem durchgehend gegenläufig auf einen absoluten Tiefstand gefallen (um 1,27 Millionen bzw. um mehr als 18%). Gleichzeitig wuchs aber die Bevölkerung seit 2009 um fast 3 Millionen bzw. seit 2019 um 1,5 Millionen.

    Die Aussage im Artikel: „Immer mehr Menschen im Land kommen nicht mehr über die Runden und müssen Schulden machen“ kann angesichts dieser beiden Zahlen (Tiefstand bei Überschuldungen bei gleichzeitig steigender Bevölkerungsentwicklung) als übertrieben alarmistisch eingestuft werden.

    Die Behauptung: „Laut einem Bericht von Bloomberg trifft das Schulden-Problem aber nicht mehr nur die Geringverdiener, sondern auch die breite Mittelschicht“ müsste korrigiert werden auf „…sondern auch die unterste Mittelschicht“

    Weiterhin mag sich mir nicht erschließen, warum die Löhne und Einkommen der Inflation hinterherhinken sollen, wo doch die entsprechende Bloomberg-Grafik für 2022 und 2023 Reallöhne von 100% und etwas darüber anzeigt.

    Fakt ist, der Anteil der Haushalte in der Mittelschicht ist in den vergangenen paar Jahren an beiden Rändern durch sozialen Aufstieg und Abstieg leicht geschrumpft. Seit dem Jahr 2000 ist die Schrumpfung etwas deutlicher, in dem Zeitraum stiegen etwa 3% nach oben auf, während 5% in die untere Einkommensschicht abgestiegen sind.
    Die Grenzbereiche – gerade am unteren Rand – sind bei der Einordnung mit entsprechender Vorsicht zu betrachten, da ein Nettoeinkommen von 1650 Euro in München etwas völlig Anderes ist, als in einer ländlichen Region bei Chemnitz oder Plauen mit Mietpreisen um die 6 Euro/qm.

    Zusammenfassend lässt sich also konstatieren:
    Die Mittelschicht ist insgesamt kleiner geworden, durch „Abwanderung“ nach oben und unten. Die Zahl der „Absteiger“ liegt dabei höher als die der „Aufsteiger“, wenn auch längst nicht in dem Maße, wie es so mancher Schwarzmaler und Untergangsjünger vermuten würde.
    Betroffen von der Überschuldung in der breiten Mittelschicht ist vor allem der fließende Grenzbereich zur unteren Einkommensschicht, wobei hier noch einmal klar zwischen Regionen mit hohen und niedrigen Lebenshaltungskosten unterschieden werden muss.
    Armutsgefährdungsschwelle, Armutsgefährdung und soziale Ausgrenzung haben sich seit 2020 jedoch nicht erhöht, im Gegenteil:
    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Lebensbedingungen-Armutsgefaehrdung/Tabellen/armutsschwelle-gefaehrdung-mz-silc.html
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/04/PD24_147_63.html

  6. Mal wieder ein Argument, sich zur energiepolitischen Agenda der Öl-Allianz OPEC+/Energiemix bestehend u.a. aus ca. 28% fossilem Erdöl, fossilem Erdgas, Wasserstoff, Wasserkraft, Sonnenenergie, Atomenergie, Kohleindustrie, Windenergie und Biomasse zu bekennen.

    1. Unter Berücksichtigung der genannten energiepolitischen Agenda akzeptiert der Ministerpräsidentin Malu Dreyer-Ministerrat/Koalition zähneknirschend die Tatsache, daß in Rheinland-Pfalz nach Erdöl gesucht werden darf. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat mittlerweile ihren Rücktritt erklärt. Bleibt abzuwarten, ob der designierte Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz Kurs hält.

  7. Immer schneller wird sich die Realität in Deutschland breit machen.
    Wie bei allen Sozialisten und Sekten, folgen den haltlosen Versprechungen, erst Lügen, dann Mangel, bevor es Schlangen geben wird; und das nicht nur wie bisher bei den ärmsten der Armen, die bei den Tafeln anstehen.
    Den realen Verhältnissen wird auch dann auch entnommen werden können, wieviel neue Steuern und Abgaben notwendig sind, um überhaupt einen Haushalt bis zu der nächsten Bundestagswahl auf die Beine zu stellen.
    Natürlich wird auch die Schuldenbremse „zeitweise“ außer Kraft gesetzt oder/und mit der Hilfe von Sondervermögen (was Sonderschulden sind) werden die Finanzlöcher gestopft.
    Und damit wird das Geld aus der Zukunft geholt.
    Der Ukraine Krieg, zig Milliarden für Projekte in anderen Ländern, die Kriegsfähigkeit der Bundeswehr, das Bürgergeld, Kosten der Flüchtlingsprobleme, Kompensierung der Steuerausfälle für Firmen die abwandern, schließen oder in den Konkurs gehen, kosten eine Menge Geld, bzw. Steuerausfälle.
    Und dann müssen die Deutschen noch hunderte von Milliarden in die Hand nehmen, um ihre Immobilie so energetisch herzurichten, wie Habeck es in ein Gesetz gegossen hat.
    Zwischendurch noch den Verbrenner gegen ein Elektroauto eintauschen.
    Natürlich kostet es auch eine Menge Geld, den Bürgergeldempfängern die Krankenkasse zu finanzieren. Wenn die Sozialkassen dann in die roten Zahlen kommen, werden auch diese Beiträge erhöht werde. Ebenso steht hinter jedem Bürgergeldempfänger auch eine warme Wohnung, und dann später die Rente als Grundsicherung. Denn wohl niemand glaubt, dass ein Mindestlohnempfänger (selbst wenn er 45 Jahre arbeitet) soviel Beiträge in die Rentenkasse zahlen kann, dass er nicht auf die Aufstockung seiner Rente angewiesen ist.
    Wenn nun schnell genug eingebürgert wird, werden die Leistungen immer mehr an dann Deutsche fließen, die dann auch ihre Familienangehörigen nachholen.

    Es wird alles sehr, sehr teuer werden.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut

  8. Moin, moin,

    die Mittelschicht ist für unsere Regierung eine Ansammlung rechter Gesinnungsgenossen. Damit ist sie überflüssig.

    Hier die Idealvorstellung aus Sicht der Regierung für die Zusammensetzung der Bevölkerung:

    1. etablierte woke Politiker
    2. Verwaltungsmitarbeiter (=zur Überwachung der Pos.3) und NGOs (=Pseudoarbeit für Systemtreue)
    3. Bürgergeldempfänger

    So, wo ist nun der Platz für die Mittelschicht? Nirgends.
    Und wo kommt das Geld her, um das alles zu bezahlen? Das wird gedruckt.

    So geht moderne Politik.

  9. Hallo Moin, moin.
    Wenn es möglich ist dann hilft nur noch „weit weg“.
    Oder eben alles ertragen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  10. Die Mittelschicht ist praktisch die Isolierschicht zwischen den Menschen die Leistungen empfangen, und den Menschen die Steuern verteilen. Die Mittelschicht schafft Arbeit und zahlt Steuern.
    Der Punkt, wann es in einer Gesellschaft knallt ist dann, wenn die Isolierschicht verschwunden ist, und es zwischen den Empfängern und Verteilern zum Kurzschluss kommt, weil keine Leistungen mehr verteilt werden können.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Hallo @Helmut,

      ich bin zutiefst erstaunt!
      Endlich mal einer Ihrer seltenen Kommentare, in dem Sie nicht in der Zukunft herumfabulieren.
      Und Sie liegen beinahe richtig, aber leider eben nur beinahe.

      Bei Ihnen klingt es so, als ob die 29% der unteren Einkommensschichten von den oberen 8% leben und zehren würden. Und dazwischen steht die Mittelschicht als eine Art neutraler „Isolierung“.
      Tatsächlich ist es so, dass diese 63% starke „Pufferschicht“ extrem weit gestreut ist – zwischen 75% und 200% des Netto-Medianeinkommens. Die „Isolierschicht“ wäre also korrekterweise die sog. untere Mittelschicht, also Haushalte, denen zwischen 75 % und 100 % des mittleren Einkommens zur Verfügung steht (Stand 2023 ca. 1.650 bis 2.200 € netto).
      Das sind etwa 20% der deutschen Haushalte.

      Je nachdem, ob man die Rente nun als Transferleistung oder Bruttoeinkommen bewertet, besteht auch in der unteren Mittelschicht das verfügbare Nettoeinkommen bereits zu rund einem Viertel aus Transferleistungen oder es verhält sich ziemlich neutral – ist also weder positiv, noch negativ von Umverteilung betroffen.

      Es sollte auch nicht vergessen werden, dass mehr Haushalte in die „Unterschicht“ absteigen, sobald sich das Medianeinkommen durch Lohn- und Einkommenssteigerungen schneller erhöht, als das eigene Haushaltseinkommen. Das heißt, selbst bei positiver Reallohnentwicklung ist ein sozialer Abstieg möglich, was natürlich nur ein rein statistischer Effekt ist, weil sich die tatsächliche Situation sogar verbessern würde.

      Daher meine Frage an Sie: Ab welchem Prozentsatz in der (unteren) Mittelschicht „kommt es zum Kurzschluss“?

      „Der Anteil der Haushalte in der Mittelschicht ist in den vergangenen Jahren an beiden Rändern durch sozialen Aufstieg und Abstieg leicht geschrumpft […] Ab der Mittelschicht werden die Haushalte im Steuer- und Transfersystem netto mit Steuern und Abgaben belastet. Haushalte unterhalb der Mittelschicht sind überwiegend Nettotransferempfänger, das heißt, sie bekommen mehr staatliche Transferleistungen, als sie selbst Steuern und gesetzliche Sozialabgaben leisten.“
      https://www.ifo.de/DocDL/sd-2023-08-dorn-gstrein-neumeier-peichl-mittelschicht.pdf

      Abschließend noch ein interessante Aussage aus diesem ifo-Artikel:
      „Die Mittelschicht in Deutschland gerät seit einigen Jahren unter Druck. Zwischen 2007 und 2019 ist ihr Anteil um knapp 3 Prozentpunkte gesunken.“
      Wer genau war in diesem Zeitraum maßgeblich und federführend ununterbrochen in Regierungsverantwortung?

      1. Michael, ich habe nicht von Geldsummen geschrieben, sondern von der Mittelschicht.
        Und die kann man natürlich verschiedenartig „berechnen“.
        Und diese Mittelschicht dünnt sich zusehends aus in Deutschland.
        Zehntausende verlassen das Land. Und das sind nicht Menschen die weniger Steuern bezahlen, als sie an Tranferzahlungen erhalten wie: Kindergeld, Wohngeld, eine durch WBS etwa halbierte Miete, usw.
        Nur die Leute, die etwa die Hälfte ihres Einkommens an Steuern zahlen wollen, werden auch immer weniger in Deutschland.
        Wenn ein Selbständiger nach einer 70 Stunden Woche dann sieht, wie die Steuern verblasen werden, dann fragt er sich auch, ob er nicht im falschen Land wohnt.
        Und richtig teuer wird es noch erst.
        Und das ist ja auch nicht alles neu.
        Ich habe ja sogar schon 2000 das Handtuch geworfen. Auch unter Rot/Grün. Der Stillstand (was Rückschritt war) hatte sich angekündigt. Heute ist nur noch Rückschritt.
        Die Leute die richtiges Geld verdienen, können alle gut rechnen.
        Natürlich verlassen auch arme Leute Deutschland, und meinen, dass sie von einer gemieteten Kneipe in Spanien leben können. Das sind die Rückkehrer.
        Ich könnte nun Seiten schreiben.
        Aber das nutzt doch alles nichts.
        Die Leute die lieber im Ausland leben und arbeiten wollen werden gehen, und die anderen Menschen bleibe in Deutschland.
        Wieviel es in den nächsten Jahren sein werden, wir sehen.
        Wieviel wirkliche Facharbeiter und Akademiker in gesuchten Berufen nach Deutschland kommen, werden wir auch sehen.
        Bei der Wohnngsnot, Abgaben in die Sozialversicherung, Steuern und Messerattacken, werden die Qualifizierten sicher lieber in die 23 anderen beliebteren Länder gehen, als gerade nach Deutschland.
        Aber auch das erde wir sehen.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. Hallo @Helmut

          Gäähhn 🥱😴🥱
          Schon wieder dieselbe alte Leier. Bitte nennen Sie konkrete Zahlen, wieviel der Auswanderer wohlbetuchte Leistungsträger sind und wie sich der Rest aufteilt.
          Wie viele davon aus der Mittelschicht stammen, und wie Sie die Mittelschicht definieren bzw. „berechnen“, wenn Ihnen meine Definition nicht gefällt, die übrigens auch die des ifo-Instituts und der OECD ist.

          Wann waren denn die mit Abstand meisten Auswanderungen?
          2016, ein Jahr nach der ersten größeren Flüchtlingswelle, als viele das Land wieder verließen.
          Und 2022, als ebenfalls eine nie dagewesene Zahl an Flüchtlingen vorübergehend ins Land migriert war.
          https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157440/umfrage/auswanderung-aus-deutschland/
          https://de.statista.com/statistik/daten/studie/28347/umfrage/zuwanderung-nach-deutschland/

          So ganz nebenbei ist mir bei Statista aufgefallen, dass von den in Deutschland lebenden ausländischen Fachkräften etwa 13,3 Millionen aus Europa stammen. Flüchtlinge mit Asylanträgen können das also mit Ausnahme der Menschen aus der Ukraine nicht sein.
          https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161821/umfrage/auslaendische-bevoelkerung-in-deutschland-nach-ihrer-herkunft/

          „Die Zahl der ausländischen Fachkräfte in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen in Deutschland hat sich zwischen 2012 und 2022 um 190 Prozent erhöht. Das hat das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) ermittelt.“
          https://www.spiegel.de/karriere/auslaendische-fachkraefte-erwirtschaften-in-deutschland-16-milliarden-euro-pro-jahr-a-d12291f4-7057-4dae-b27e-e9501e9c2206

          „Die meisten akademischen Zuwanderer sind in Deutschland geblieben.“
          https://oiger.de/2023/07/21/die-meisten-akademischen-zuwanderer-sind-in-deutschland-geblieben/187568

          „Deutschland ist für Akademiker aus dem Ausland attraktiv. Immer mehr Hochqualifizierte in Deutschland stammen aus dem Ausland. Deutschland beliebtestes nicht-englischsprachiges Studienland“
          https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutschland-lockt-auslaendische-Akademiker-article21208715.html

    2. Alles so gewollt, es wird nicht besser, sondern noch viel schlimmer.“Aber die Rettung Naht😄😄, der „Digi-Euro“ wird „alle retten“😎😎 und alle sind wieder zufrieden und werden weiter“schlafen“🤕🤕🤕

  11. MMT die Erfindung Jahrhunderts

    @ Helmut, ein Intelligenter hat’s treffend gesagt, wenn jemand leistungslos Geld erhält, muss ein anderer ohne Entgelt dafür arbeiten. Wenn es zu einfach wird Geld ohne Leistung zu erhalten und die arbeitenden Geldscheffler Ende Monat weniger haben als die Bezüger und fast alles abgeben müssen, dann werden sie.
    sich den Glücklichen anschliessen . Um die Folgen zu erkennen bräuchte es dann keine Intelligenz mehr, aber MMT bis zum bitteren Ende.

  12. Ja, MMT die Erfindung Jahrhunderts.
    Jetzt werde nur immer mehr die einfachen Arbeiten durch KI erledigt.
    Was machen die Leute denn, die durch KI ersetzt werden?
    Alle nicht Facharbeiter die nach Deutschland kommen oder gekommen sind, können zum größten Teil durch KI ersetzt werden.
    Aber viele Deutsche werden auch durch KI ersetzt.
    Richtige Facharbeiter und Akademiker werden sich nicht Deutschland aussuchen, dass an 24. Stelle steht, im Wettbewerb mit anderen Ländern.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      aha, also die Muellabfuhr wird durch KI ersetzt? Oder uebernimmt die KI doch eher die Berechnung von komplizierten Algorithmen z.B. im Aktienhandel? Und wer ueberprueft die? Einfache Arbeiter?
      Keine Ahnung von der Materie, aber dummes Zeug reden…

    2. „… Alle nicht Facharbeiter die nach Deutschland kommen oder gekommen sind, können zum größten Teil durch KI ersetzt werden…“

      Selten so einen Schwachsinn gelesen.

      1. „… Alle nicht Facharbeiter die nach Deutschland kommen oder gekommen sind, können zum größten Teil durch KI ersetzt werden…“

        Schwachsinn weil KI keine Busse, Züge, LKWs, Taxis fährt, weil KI keinen Müll wegbringt, weil KI keine Straßen und Häuser baut, weil KI keine Alten pflegt, weil KI keine Hilfe in Notfällen leistet, weil KI keine Verbrecher festnimmt, weil KI aus Dummen keine Gescheiten macht.
        @Helmut, ein wohlgemeinter Rat, schreiben Sie weniger und überlegter, Sie kriegen sonst weiterhin permanent von der Community eins drauf.

    3. @Helmut
      Anscheinend hast du fleißig die Nachrichten der letzten paar Tage in deinem Kino am Pool verfolgt.
      Leider ziehst du die falschen Schlüsse und veröffentlichst die falschen Gründe, wenn du die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit im Ranking auf Rang 24 Nebenthemen wie Energiepolitik, Sozialisten und Sekten oder KI zuschreibst (KI wird in gleichem Maße in anderen Volkswirtschaften Einzug halten, vielleicht sogar noch stärker, weil es in Deutschland kein vernünftiges Biotop für KI aus Breitband-Internet und Digitalisierung gibt) 😄

      Das Ranking des IMD World Competitiveness Center wird von der privaten Wirtschaftshochschule IMD im schweizerischen Lausanne erstellt. Es untersucht nicht nur wirtschaftspolitische Indikatoren, sondern daneben auch die drei weiteren Hauptfelder Wirtschaftsleistung, Infrastruktur sowie die Effizienz der Unternehmen.

      Die hauptsächlichen Gründe für schlechteres Abschneiden sind strukturelle Altlasten eines langen dunklen Zeitalters der Stagnation und Inkompetenz:
      – Hohe Steuern und Abgaben
      – Arbeitseinstellung, Debatten um 4-Tage-Woche
      – Bürokratie und Rechtssicherheit
      – Infrastruktur
      – Produktivität und Effizienz

      Bei der Frage, wie innovativ, rentabel und verantwortungsvoll Unternehmen arbeiten, sank die Einstufung von Platz 29 auf 35.
      Der Leiter des WCC erklärte dazu, vor allem kleine und mittelständische deutsche Unternehmen agierten oft zu langsam und täten sich schwer damit, neue produktivitätsfördernde digitale Technologien in ihre Geschäfte zu integrieren (das nur mal zu KI).

      Sehr weit oder deutlich weiter vorne liegt Deutschland im Ranking hingegen bei:
      – Arbeitslosigkeit
      – Gesundheit und Umwelt
      – Hochschul- und Forschungsinfrastruktur Rang 5)
      – Wirtschaftsleistung (Rang 13)
      – internationaler Handel

      Du solltest auch nicht vergessen, dass weit vorne viele kleine Länder bzw. solche mit geringer Einwohnerzahl wie Singapur, Schweiz, Dänemark, Irland, Hongkong, VAE, Norwegen, Katar, Island, Belgien, Bahrain, Israel oder Luxemburg angesiedelt sind. Diese 13 Staaten zusammen stellen gerade einmal 0,65 Prozent der Weltbevölkerung und 62 Prozent der deutschen Einwohnerzahl.
      Unter solchen Voraussetzungen sind Änderungen, Innovationen, Anpassungen und ein politischer Konsens natürlich wesentlich leichter und schneller realisierbar.

      Spannend ist auch, wer in einigem Abstand hinter Deutschland folgt:
      28. Großbritannien
      31. Frankreich
      36. Portugal
      38. Japan
      39. Indien
      40. Spanien
      42. Italien
      53. Türkei
      54. Ungarn
      60. Südafrika (BRICS)
      62. Brasilien (BRICS)
      66. Argentinien (radikal rechtslibertär)

      1. Uiuiui, für Spanien sieht es mit Platz 40 voll übel aus. Ich frage mich so langsam, ob da nur „Nicht-Facharbeiter“, wie z.B. Pool-Reiniger, Wasserträger, etc. leben?

  13. @Permanix, Helmut könnte auch umziehen wenn er möchte, könnten sie ihm Ratschläge geben und sagen warum sie umgezogen sind? Die Helmut-Basher sind einfach nur charakterlos und können dem Meister nie das Wasser reichen. Haben sie nicht kürzlich ein besseres Niveau auf FMW gefordert?
    Sie und die zwei andern Helmut -Basher könnten den Anfang machen, fachlich liegen sie doch immer neben Schuhen.

  14. Ich denke, die nachfolgend im Link genannten 83.000 Menschen werden nicht in Deutschland Bürgergeld erhalten haben, oder Wohngeld, damit sie sich die Miete für eine Wohnung leisten konnten.

    Die Auswanderer werden eine gute Ausbildung haben, und somit gut rechnen können, ob es sich überhaupt wirtschaftlich lohnt. Wer kehrt Deutschland schon den Rücken zu, um sich dann im Ausland wirtschaftlich zu verschlechtern?

    …Auswandern nach Spanien kann für viele Arbeitnehmer oder Geschäftsführer zum Steuervorteil werden, da Arbeitnehmer die nach Spanien ziehen um dort zu arbeiten, ihre Arbeitseinkünfte 5 Jahre lang als „Non-Resident“ zum festen Steuersatz von 24% besteuern können…

    https://recht-spanien.com/index.php/de/blog-de/steuern/503-non-resident-taxation.html

    Die Sozialabgaben für die Beiträge für Kranken- und Rentenversicherung beitragen -*zusammen* für den Arbeitnehmer 6,50 % bei befristeten Verträgen. Und es werden 14 Monatsgehälter gezahlt.

    Da dagegen die Zuwanderung nach Deutschland ohne jegliche berufliche Qualifikation möglich ist, der deutsche Pass nach 5 Jahre (in besonderen Fällen auch nach 3 Jahren) erhalten werden kann, und damit auch die eigene Existenz und die Existenz der Familienangehörigen bis ins Rentenalter gesichert ist, ist das natürlich für Millionen von Menschen sehr verlockend die Grenze nach Deutschland zu überschreiten. Es soll ja bunter werden in Deutschland.

    ..Insgesamt ist der Wanderungssaldo der deutschen Staatsbürger seit Jahren negativ. Zuletzt verließen 83.000 mehr Deutsche das Land als zurückkamen. Wenn man die Betrachtung auf deutsche und nicht-deutsche ausweitet, ist der Migrationssaldo positiv. In 2022 zogen 1,4 Millionen Menschen mehr nach Deutschland im Vergleich zu den Abwanderungen…

    https://www.fr.de/wirtschaft/gebildete-deutsche-verlassen-das-land-und-kehren-zurueck-zr-92765224.html

    Die Nettozuwanderung, also die Differenz aus Zu- und Fortzügen, sei auch 2023 die alleinige Ursache des Bevölkerungswachstums gewesen, erklärte die Statistikbehörde. Sie werde auf 680.000 bis 710.000 Menschen geschätzt.

    https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/bevoelkerung-zuwanderung-statistik-100.html#:~:text=Grund%20sei%20die%20Nettozuwanderung%2C%20die,in%20einer%20ersten%20Sch%C3%A4tzung%20mitteilte.

    Ob unter den Zuwanderern, die nach Deutschland gekommen sind, sich wohl mindestens auch 83.000 Menschen mit einer ähnlich guten Ausbildung befinden wie die, die Deutschland verlassen haben?
    Wer keine gute Ausbildung hat, sollte besser in Deutschland bleiben, denn der Mindestlohn ist in Spanien geringer, und die Grundsicherung auch.
    Dafür darf zur Grundsicherung noch etwa der gleiche Betrag hinzuverdient werden, bevor die Grundsicherung gekürzt wird.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut

    1. Hallo @Helmut,

      der verlinkte Artikel liefert Ihnen doch direkt selbst die Antwort: Gebildete Deutsche verlassen das Land – doch kehren zurück […] Außerdem war für rund zwei Drittel der umgezogenen Personen der Auslandsaufenthalt nur zeitlich befristet und für einige Jahre geplant. Dementsprechend handelt es sich bei den meisten Personen um längere Auslandsaufenthalte als eine tatsächliche „Auswanderung“.

      Dass Sie sich natürlich wieder genau 2022 herauspicken, verwundert mich nicht im geringsten. Doch darauf bin ich bereits oben eingegangen, weshalb ich mich nicht weiter in Ihre Dauerwiederholungsschleife hineinziehen lasse…

  15. @Michael. Wieder so ein Eigentor von Helmut. Gebildete verlassen das Land – doch kehren viele zurück. Einer nicht, der sich für einen solchen hält.😀

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