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Immobilien Boom vorbei? Von wegen – die Preise explodieren!

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Beispiel für Einfamilienhaus

Der Boom bei Immobilien geht weiter, zumindest bei den Preisen. Aber da so richtig! Aber bevor wir dazu kommen, noch etwas anderes. Eigentlich geht der Boom doch zu Ende? Einige Daten zeigen, dass wir in diesen Tagen und Wochen im Höhepunkt des Baubooms sein könnten. Zum Beispiel erkennt man dies an den neu genehmigten Wohnungen, die von ihrer Zahl her rückläufig sind, und das nicht nur dank einer kurzen statistischen Schwankung. Auch andere Daten wie Umfragen under Branchenexperten (zum Beispiel vom „IW“) zeigen, dass der „Abschwung begonnen“ habe.

Preise für Immobilien boomen weiter, aber so richtig!

Aber dann sind da ja noch die Preise für Immobilien. Die kennen kein Halten. Hat den Käufern von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen noch niemand etwas von Rezession oder dem möglichen Peak am Markt erzählt? Ist die breite Masse der Kaufinteressenten durch die abgeschafften Zinsen so heiß gemacht worden, dass die Herde nur so reinströmt in den Kauf von Immobilien? Gut möglich. Denn obwohl der Immobilien-Käufer große Geldsummen bei den Zinsen spart, zahlt er womöglich beim Kaufpreis des Grundstücks und bei den Baukosten kräftig drauf. Denn auch die Gewerke legen bei ihren Erstellungskosten massiv zu.

Wahnsinns-Steigerungen

Aber gut. Der Preisboom für Immobilien kennt kein Ende. Schon die letzten beiden Monate stiegen die Hauspreise in Deutschland im Jahresvergleich fast um 10%. So auch die aktuellsten Daten, die von Europace heute veröffentlicht wurden für September. Die Steigerungsrate im Hauspreisindex im Vergleich zu September 2018 liegt bei 9,91%. Wahnsinn! Die Daten darf man als realistisch einstufen, da sie laut Europace auf monatlich mehr als 30.000 realen Transaktionen bei Immobilien basieren. Daten der Bundesbank aus der letzten Woche, die auf Umfragen unter Banken beruhen, belegen eindeutig, dass die Nachfrage der Bankkunden nach Immobilienkrediten so hoch ist wie seit vier Jahren nicht mehr. Hier weitere Detailaussagen von Europace:

Den größten Zuwachs mit 0,97 Prozent im Vergleich zum Vormonat verzeichnen diesen Mal die Preise für Eigentumswohnungen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen sie sogar um 10,66 Prozent. Mit einem Indexwert von inzwischen über 170 Punkten liegen sie deutlich über den Preisen für Bestandshäuser. Aber auch diese knüpften an ihre starke Entwicklung der Vormonate an. Mit 153,99 Punkten konnten sie einen Anstieg von 0,73 Prozent gegenüber dem Vormonat verzeichnen. Mit 0,65 Prozent stiegen zwar die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser am schwächsten an. Im direkten Vergleich liegt der Index für Neubauhäuser mit mittlerweile 174,14 Punkten jedoch immer noch weit vor den beiden anderen Segmenten. Der Gesamtindex stieg um 0,78 Prozent auf 166,07 Punkte.

„Wir bilden auf unserer Plattform monatlich über 30.000 reale Immobilienfinanzierungstransaktionen von Privatkunden ab. Daher können wir eine hervorragende Einschätzung zu den tatsächlichen Immobilienpreisen und Finanzierungskonditionen in Deutschland geben. Hier setzt sich eine seit Längerem anhaltende Entwicklung fort: Der Wunsch nach einer eigenen Immobilie gepaart mit weiter sinkenden Zinsen kompensiert noch immer den Anstieg bei den Preisen.“

Auffallend stark fällt in der aktuellen Bank Lending Survey der Anstieg der Bankenmargen ins Gewicht. So ermittelte die Erhebung für durchschnittliche Kredite ohne erhöhtes Risiko den höchsten Margenwert seit 2010. Die dadurch entstehenden verschärften Kreditbedingungen für Immobilienkreditnehmer erklärt Kennerknecht so:

„Meiner Einschätzung nach konnten Banken durch die letzten EZB-Maßnahmen ihre Refinanzierungskosten senken, wodurch die Marge kurzfristig steigt. Durch die Wettbewerbssituation dürften die gesunkenen Refinanzierungskosten zumindest teilweise an die Verbraucher weitergegeben werden. Was wiederum zu einer sinkenden Marge führen würde.“

Man sieht gut, wie die Preise für Immobilien seit acht Jahren nur eine Richtung kennen, nämlich steil nach oben.

Preise für Immobilien boomen weiter - Europace Hauspreisindex
Die Preise für Wohnimmobilien steigen in allen drei EPX-Kategorien kontinuierlich weiter an

Preisboom bei Immobilien im Detail

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    28. Oktober 2019 14:07 at 14:07

    Ich glaube da interessiert sich wirklich niemand dafür ob die Preise normal sind oder schon maßlos überteuert. Die Interessenten haben nur Immobilie, Immobilie und nochmals Immobilie im Kopf und alles andere zählt nicht mehr. Klassisches Herdenverhalten das man haben muss weil es ja noch viel viel teurer werden könnte.

    Hierzu tragen natürlich auch erheblich Immobilienmakler und Banken bei. Ein Makler wird immer erzählen das die Preise weiter steigen und niemals fallen können, der verdient ja sein Geld damit.

  2. Avatar

    Übelkeit

    28. Oktober 2019 15:50 at 15:50

    Durch die 0 Zinspolitik hat der Run in Sachwerte schon lange begonnen. Dabei spielt es keine Rolle was. Aktien, Immobilien, … Willkommen in der Allesblase.

  3. Avatar

    Friedrich-Paul Fricke

    28. Oktober 2019 17:03 at 17:03

    Wenn die rasant wachsende Immo-Blase platzt und zugleich die in den verschiedensten Wirtschaftsbereichen immer schneller voranschreitende Rezession in unserem Lande den Kreditnehmern zunehmend den Boden unter den Füssen wegzuziehen beginnt, dann werden 100tausende deutscher Häuslebauer (bzw. -Käufer) ihre Häuser faktisch wieder verlieren. Denn der Markt wird dafür sorgen, daß deren Wert drastisch fällt – mit allen Folgen für deren Besitzer. In den meisten Fällen wird dies den Verlust der Immobilie bedeuten. Mit der dann für die meisten Betroffenen fälligen Nachschußpflicht wird es viele in den Ruin treiben und den Verstand verlieren lassen…

    • Avatar

      Karl Laschnikow

      29. Oktober 2019 01:25 at 01:25

      Herr Fricke, bravo, perfekt zusammengefasst! Der Berliner Mietendeckel sollte auch dem letzten deutschen Träumer klarmachen, wohin die Reise geht.

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1 und 2 Cent Münzen abschaffen? EU-Kommission mit Erklärung

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Beispielfoto für Euro Cent Münzen

Plant die EU-Kommission die Abschaffung von 1 und 2 Cent-Münzen? Oder will sie zumindest die Entwicklung hierzu vorantreiben? Geht es um eine „dunkle Verschwörung“ zur Abschaffung von Bargeld? Wir hatten heute früh bereits einen Artikel veröffentlicht, weil ein Papier der EU-Kommission zum Thema 1 und 2 Cent-Münzen vorab an die Öffentlichkeit gelangt war. Jetzt hat die EU-Kommission dazu eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht. Wir drucken sie hier im Wortlaut (denken Sie sich dazu gerne Ihren Teil):

Das heute verabschiedete Arbeitsprogramm der Europäischen Kommission sieht auch vor, dass die Kommission die Verwendung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen evaluieren und auf der Grundlage dieser Evaluierung die Möglichkeit der Einführung gemeinsamer Rundungsregeln prüfen wird.

Dieses Vorhaben hat in den deutschen Medien und der Öffentlichkeit großes Interesse hervorgerufen. Das Arbeitsprogramm enthält jedoch keine endgültige Entscheidung oder einen Vorschlag zur Verwendung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen oder zur Rundung.

Im Rahmen ihrer Bewertung wird die Kommission ein breites Spektrum von Interessengruppen zu dieser Frage konsultieren, einschließlich anderer Institutionen, der zuständigen nationalen Behörden und der Zivilgesellschaft. Etwaige künftige Vorschläge für Rundungsregeln würden auf dem Ergebnis dieser Bewertung beruhen und erst nach Abschluss dieses Prozesses gemacht werden. Wie immer würde die Kommission dabei auch eine Folgenabschätzung vorlegen. Die Konsultationen werden voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen (3. Quartal 2020). Das Ergebnis der Konsultationen soll dann Anfang 2021 vorgelegt werden.

Ob die beiden kleinsten Stückelungen (1 und 2 Cent) sinnvoll sind, wird seit ihrer Einführung kontrovers diskutiert. Bei dieser Diskussion geht es vor allem um die – in Anbetracht des Nennwerts dieser Münzen – hohen Herstellungs- und Geldbearbeitungskosten, um den erheblichen Schwund bei den im Umlauf befindlichen Münzen und um den nach über 17 Jahren seit ihrer Einführung eingetretenen Verfall ihrer Kaufkraft.

Seit 2002 ist es in Finnland Pflicht, die Kaufsummen bei Barzahlung auf die nächsten fünf Cent zu runden. Im Jahr 2004 wurde die Rundung auch in den Niederlanden gängige Praxis. 2014 hat Belgien ein Gesetz über die freiwillige Rundung eingeführt, gefolgt von Irland im Jahr 2015. 2017 hat Italien ein Gesetz verabschiedet, das die Rundung verpflichtend vorschreibt, und stellte die Prägung von 1 Cent- und 2 Cent-Münzen ein. Allerdings ist die Rundung bisher weder in Belgien noch in Italien zur Norm geworden.

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Warum sich das Coronavirus in China so rasend verbreiten kann

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Laut offiziellen Angaben aus China sind inzwischen mehr als 6000 Menschen im Reich der Mitte durch das Coronavirus erkrankt, 132 Menschen sind daran verstorben (heute um 15Uhr deutscher Zeit wird die WHO eine Presssekonferenz geben). Die tatsächliche Zahl der Erkrankten dürfte aber viel höher sein – das sagen zwei Amerikaner, die lange in China gelebt haben. Einer hat jahrelang in Shenzhen als Mediziner gearbeitet – seine Aufgabe war es, amerikanische Standards in chinesischen Krankenhäuser zu vermitteln. Daher hat er noch Kontakt zu vielen Ärzten in Shenzhen, die ihm über deutlich höhere Zahlen von Erkrankten in den Krankenhäusern der Stadt berichten als offiziell gemeldet.

Einer der zentralen Gründe für die rasche Ausbreitung des Coronavirus in China sind die unzureichenden hygienischen Verhältnisse auch und gerade in chinesischen Krankenhäusern – es fehlt meist etwa Seife zur Handreinigung. Zentrale Viren-Quellen sind jedoch die „wet markets“ („Feucht-Märkte“), auf denen unter hygienisch katastrophalen Umständen (tote oder noch lebendige) Tiere verkauft werden. Eine Kühlung des Fleisches in meist feuchtwarmen Klima erfolgt fast nie, und das selbst in ansonsten technisch hochgradig entwickelten chinesischen Mega-Städten wie Shenzhen.

Die beiden US-Amerikaner sind offenkundig mit Chinesinnen verheiratet (oder chinesisch-stämmigen Frauen) und besitzen daher angeheiratete Verwandschaft in China. Sie beleuchten vorurteilsfrei die kulturellen Hintergründe, die zur Ausbreitung des Virus in China maßgeblich beitragen (etwa indem tierisches Blut konsumiert wird aus kulturell verankerten abergläubischen Motiven)  – dabei liegt ihr Fokus auf den „wet markets“, die sie während ihres Aufenthals in China gefilmt hatten.

Beide sehen die Reaktion der Pekinger Regierung auf den Ausbruch des Virus – im Gegensatz zu vielen westlichen Medien) – sehr kritisch, und beschreiben, wie selbst nach der Verhängung der Quarantäne in Wuhan viele Menschen mit Duldung der Polizei problemlos aus der Stadt entweichen konnten. Sie zeigen, dass  die Dimension der Epidemie viel höher ist als bisher im Westen wahrgenommen und vermitteln dabei Informationen aus erster Hand (dass das Video bereits am 24.01. aufgenommen wurde, ändert nichts an seiner Wertigkeit). Absolut sehenswert, geradezu ein „must see“ (das Video ist auf englisch):

Wet markets in China sind Brutstätten für Viren

By FuriousGeorge1 from (optional) – Flickr, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2488362

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Bargeld nach und nach abschaffen? Nein, es geht nur um die „gute Sache“

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Bargeld Beispielbild

Wollen die „dunklen Mächte“ aus Politik und Finanzindustrie den Bürger völlig gängeln und das Bargeld nach und nach abschaffen? Alles nur eine billige Verschwörungstheorie? Der Vorteil einer Welt ohne Bargeld wäre vor allem die totale Kontrolle. Nicht dass sich der Staat dafür interessiert, was wir so alles einkaufen mit unseren Kartenzahlungen. Nein, es geht darum, dass der Bürger ohne Bargeld nicht mehr vor dem Finanzsystem fliehen kann. Droht ein Banken-Zusammenbruch, kann man sein Geld nicht mehr von der Bank in bar abheben und unters Kopfkissen legen. Man ist den Banken ausgeliefert. Noch wichtiger: Schrauben die Notenbanken die Zinsen noch weiter ins Negative, könnten die Banken sie ohne Angst in voller Höhe an die kleinen Privatkunden weiterreichen, ohne dass die sich wehren könnten. Und dass starke Negativzinsen grundsätzlich eine Idee sind um zum Beispiel Rezessionen zu bekämpfen, zeigte der IWF letztes Jahr bereits in einem Papier.

Das böse Bargeld

Denn heutzutage kann man noch, sollten die Banken großflächig ab dem ersten Euro Negativzinsen einführen, einfach zur Bank gehen, sein Geld in bar abheben, und zack, fertig, man hat als Bürger und Kunde für sich persönlich den Strafzins verhindert. Aber ohne Bargeld geht das nicht mehr, und man würde quasi genötigt werden sein Geld zu verkonsumieren, oder in tolle Fondsprodukte der Banken zu stecken. Aber gut, kommen wir zum Hier und Jetzt. Planen die „dunklen Mächte“ die Abschaffung von Bargeld? Das ist wohl Ansichtssache. In Schweden zum Beispiel gibt es zwar kein Gesetz, das Bargeld verbietet. Aber wenn immer mehr Einzelhändler zum Beispiel gar kein Bargeld mehr annehmen, dann ist das nichts anderes als eine verdeckte Abschaffung von Bargeld.

Und in Euroland? Die EZB hatte bereits den 500 Euro-Schein abgeschafft, in dem man durch die Beendigung des Drucks neuer Scheine quasi eine indirekte Abschaffung veranlasste. Begründung: Kampf gegen Terror und Geldwäsche. Was für ein Quatsch! Es gibt keinerlei Beleg dafür, dass mit der Abschaffung dieser Banknote Terror oder Geldwäsche in irgendeiner Form erschwert wird! Letztes Jahr hatte sogar die Bundesbank sogar ganz offiziell in einem ihrer Berichte klar dargelegt, dass es keine Beweise für einen Zusammenhang gebe. Zitat auszugsweise:

Wissenschaftliche Belege zum Umfang der aus Schattenwirtschaft und Kriminalität resultierenden Bargeldnachfrage sind aufgrund des illegalen Charakters der Aktivitäten nur schwer zu erbringen. Empirische Untersuchungen der Schattenwirtschaft sind deswegen überdurchschnittlich unsicher, sodass alle Ergebnisse vorsichtig interpretiert werden sollten. Oft wird lediglich auf anekdotische Evidenz zurückgegriffen, die direkt an der Höhe des Bargeldumlaufs oder des Umlaufs großer Banknotenstückelungen ansetzt.

Die lästigen Münzen

Und ja, die lieben Euro-Münzen. Wie auch die Scheine sind sie ganz reale handfeste Zahlungsmittel, die dem Bürger nicht durch eine Bankenschließung weggenommen werden können. Was der Bürger in der Tasche hat, hat er in der Tasche! Und was hört man ganz aktuell? Soll Die Abschaffung von Bargeld forciert werden? Nein, aber nein, natürlich nicht!? Es geht nur „um das Wohl aller“, so möchten wir es formulieren. Aktuell läuft es unter der Überschrift „Entbürokratisierung“. Wie aktuelle Berichte zeigen, gibt es eine Initiative der neuen EU-Kommission unter Ursula von der Leyen, um die Bürokratie zu entrümpeln. Aber komisch, warum das Papier vertraulich ist und nicht an die Öffentlichkeit kommen sollte? Was wäre da naheliegender als 1 und 2 Cent-Münzen abzuschaffen. Es gehe nämlich darum das Leben der Bürger in Europa einfacher zu machen. Die Sprache ist von „Vereinfachungspotenzial und Fitness-Check“.

Es geht um einen Vorschlag für „einheitliche Rundungsregeln“ beim Bezahlen mit Münzen. Daher sollen 1 und 2 Cent-Münzen verschwinden, und man soll auf volle 5 Cents auf- und abrunden. Nur ein weiterer Schritt hin zur Abschaffung von Bargeld? Aber nein, das ist doch ganz sicher nur eine Verschwörungstheorie!? Frau von der Leyen geht es sicher nur um das Wohl der Bürger um die Vereinfachung des Alltags. Erwähnt wird im aktuellen Papier zum Beispiel, dass bei den kleinen Münzen die Herstellungs- und Transportkosten lästig seien. Aber, so möchten wir anmerken: Hat man nach dem lästigen 500er-Schein auch die 1 und 2 Cent-Münzen abgeschafft, fällt einem dann nicht auch auf, dass die Herstellungs- und Transportkosten für 10 und 20 Cent-Münzen genau so nervig und störend sind? Die könnte man dann ja auch abschaffen? Angeblich will Frau von der Leyen den Plan für die 1 und 2 Cent-Münzen heute offiziell vorstellen.

Den Bürgern das Bargeld madig zu machen, dazu gab es vom IWF unlängst einen tollen Vorschlag. Unfassbar, auch heute noch. Damit die Leute auf reines Buchgeld umsteigen, solle man einfach Bargeld abwerten. So könntem zum Beispiel bei der Abhebung von 100 Euro nur (ein einfaches Beispiel) nur 95 Euro aus dem Automaten kommen, sozusagen als Negativzins auf Bargeld? Auch könne man es so regeln, dass wer im Einzelhandel mit Bargeld bezahlt, höhere Preise zahlen muss als derjenige, der mit Karte zahlt. Sehen Sie dazu beim Klick an dieser Stelle einen sehr interessanten und ausführlichen Text.

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