Immobilien

Zehnter Monat in Folge Mittelabflüsse Immobilienfonds: Krise immer sichtbarer – Privatanleger fliehen

Die Preise für offene Immobilienfonds zeigen immer deutlicher das Ausmaß der Krise. Anleger ziehen seit zehn Monaten netto Geld ab.

Wohnblock mit Balkonen
Wohnblock. Foto: Roman_Babakin-Freepik.com

Die Immobilienkrise in Europa begann im (im Nachhinein betrachtet) eigentlich schon im Sommer 2022, als die EZB begann immens schnell die Zinsen anzuheben. Jetzt aber wird das Ausmaß der Krise bei Immobilienfonds in Deutschland immer sichtbarer. Aber schauen wir zunächst auf diesen Chart: Wir sehen seit Gründung des Euro und der EZB die Entwicklung im Leitzins. Man sieht, wie schnell und kräftig der Leitzins ab Sommer 2022 angehoben wurde von 0 % auf 4,5 % im Herbst 2023. Jüngst sahen wir den ersten kleinen Schritt abwärts auf 4,25 %, dennoch bleibt das Zinsniveau historisch hoch.

Grafik zeigt Entwicklung im Leitzins der EZB

Immobilienfonds zehn Monate in Folge mit Mittelabflüssen

Was man wissen muss: Nach der Finanzkrise 2008 gab es im Jahr 2013 eine Gesetzesreform für Immobilienfonds, die die Fonds von Notverkäufen abhalten sollte, wenn zu viele Kunden gleichzeitig ihre Gelder abziehen wollen. Demnach kommen Kunden erst zwölf Monate nach ihrer Kündigung an ihr Geld. Wenn also jetzt Gelder aus offenen Immobilienfonds abfließen, geht dies auf Auszahlungswünsche der Kunden vom Sommer 2023 zurück. Und was zeigen die Daten? Laut aktueller Aussage der Barkow Consulting sieht man in Deutschland nun seit zehn Monaten am Stück Nettoabflüsse aus Immobilienfonds (Rückgabe von Fondsanteilen), insgesamt sind es 2,6 Milliarden Euro. Rechnet man zurück, begannen die Kündigungen der Kunden im Herbst 2022, also kurz nach dem Start der Zinserhöhungen der EZB. Im Mai waren es netto 463 Millionen Euro an Abflüssen, leicht unter dem April-Wert von 481 Millionen Euro.

Der Bruttoabsatz bei offenen Immobilienfonds sank im Mai weiter auf nur noch 165 Millionen Euro, den niedrigsten Wert seit über 10 Jahren, und den zweitniedrigsten Wert seit Beginn der Datenaufzeichnung. Der negative Trend bei allen drei Parametern – Bruttoabsatz, Nettomittelabflüsse und Mittelrückflüsse – setzt sich laut Barkow fort, auch wenn die Nettomittelabflüsse etwas besser ausfallen als im Vormonat. Der Bruttoabsatz bleibt extrem schwach. Zieht man Sparpläne und automatische Wiederanlagen ab, so könnte er nahe Null liegen.

Grafik zeigt Zu- und Abflüsse bei Offenen Immobilienfonds in Deutschland

Preise fallen

Das Problem für Privatanleger: Fondsanbieter bepreisen ihre Immobilienbestände nicht ständig neu, so dass Wertminderungen nicht zügig im Preis von Immobilienfonds erkennbar sind. Aber inzwischen purzeln die Preise einiger Fonds spürbar. Hier zwei Beispiele, im Chart beginnend ab Mai 2021: Der offene Immobilienfonds „WERTGRUND WohnSelect“ (ISIN: DE000A1CUAY0) fällt seit Herbst 2022 in mehreren Schüben von 110 Euro auf aktuell 98 Euro (orange Linie). Der „UniImmo: Wohnen ZBI Fonds“ (ISIN: DE000A2DMVS1) fällt seit Juli 2023 von 49 Euro auf jetzt 35 Euro. Jüngst gab es einen abrupten Rutsch von 42 auf 35 Euro, weil der Fonds, der fast nur aus Mietwohnungen besteht, von unabhängigen Sachverständigen um fast 17 Prozent abgewertet worden war.

Falls im letzten Sommer und Herbst immer mehr Privatanleger Anteile zur Rückgabe gekündigt haben, dürften in den nächsten Monaten die Netto-Mittelabflüsse bei Immobilienfonds wohl noch zunehmen. Die Immobilienkrise schlägt also bei Privatanlegern mit Verzögerungszünder ein. Bleiben die Zinsen bei der EZB weiterhin auf einem relativ hohen Niveau – wovon auszugehen ist – dürfte die Krise am gesamten Immobilienmarkt nicht so schnell beendet sein. Vor allem die Baukosten für neue Projekte und Zinslasten für Finanzierungen und Umschuldungen dürften weiterhin immense Probleme bereiten.

Grafik zeigt Preisentwicklung bei zwei Immobilienfonds



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48 Kommentare

  1. Moin, moin,

    das Risiko eines Immobilienfonds (dito auch Immobilienaktien) in der BRD liegt m.E. sehr am politischen Risiko. Wer garantiert mir, dass meine Immobilienbeteiligung nicht verstaatlicht wird, dass Mietobergrenzen auferlegt werden oder das die Kostenumlage zwischen Mieter und Vermieter zu meinen Nachteilen neu geregelt wird?

    Werden produzierende Konzerne hier zu stark politisch und ideologisch bedrängt, so besteht immer noch die Möglichkeit für den Konzern diesen BRD Standort ins Ausland zu verlagern. Diese Möglichkeit hat ein Immobilienunternehmen nicht.

    Fazit: Lassen wir doch den Staat die Wohnimmobilienverwaltung und das Eigentum daran. Dann haben wir die Bundesbahn in XXL, nur als Immobilienansammlung unter staatlicher Aufsicht und Lenkung (=Plan).

  2. @asyoulike: Die wenigsten Kapitalanleger würden sich Aktien von einem Hersteller oder Dienstleister ins Depot nehmen, der ausschließlich von einem kleinen Heimatmarkt abhängt. Internationale Aufstellung ist für das Risikokapital immer ein besonderer Wert. Dieser Maßstab ist auch bei der Wahl eines offenen Immobilienfonds wichtig. Warum sollte man sich hier anders verhalten?

    Eine Gewerbeimmobilie stellt dem Mieter, ein Betrieb, einen Raum zur Verfügung den er produktiv nutzt. Der Vermieter bekommt einen Anteil an der Produktivität. Wohnimmobilien sind dagegen, weil Nutzer der Wohnung diese in der Regel nicht produktiv nutzt, aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Wenn ein Land dynamisch wächst, die Produktivität steigt, sind sogar Wohnimmobilen in Form von Fonds eine Option, weil der Fonds an der Produktivitätssteigerung automatisch profitiert. In ein Land ohne Wachstum sind Wohnimmobilien als Kapitalanlage nur in Ausnahmen attraktiv. Das hat mit der Politik wenig zu tun.

    1. Doch sind schon politische Probleme die noch oben drauf kommen. Neben dem Heizungsagesetz kommt noch das Monster “ fit for 55 “ der EU. Das wird richtig teuer. Dann droht auf Immobilien wieder der Lastenausgleich was schon politisch ein Thema ist. Dazu wandern Unternehmen ab was Arbeitslose bringt und Mietausfälle bei Mietendeckel. Baukosten oder Unterhaltskosten incl Material sind die letzten Jahre explodiert.
      In Mietimmobilien oder Immoblienfonds würde ich keinen Cent investieren. Gibt zuviele bessere Alternativen

  3. Wenn man sich die tatsächlichen Werte hinter den Fonds anschaut, können wir von weiteren deutlichen Abwertungen ausgehen. Investitionen in den Bestand sind jahrelang vernachlässigt. Der Markt schafft dies trotz überhöhten Mieten nicht zu verbessern. Zwangsweise werden in den nächsten 10 Jahren gigantische Investitionen notwendig. Die Mieterträge können aber nicht mehr gesteigert werden. Probleme über Probleme

  4. Die haben Sorgen(!?)

    Überhitzte Wirtschaft: Russland bremst Immobilienboom – Business Insider

    https://www.businessinsider.de/wirtschaft/international-business/ueberhitzte-wirtschaft-russland-bremst-immobilienboom/

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. ja, @Helmut, muss ein tolles Land sein. Entweder man endet an der Front ( wie mittlerweile mindestens 500.000 russische Soldaten ihr Leben, ihre Gesundheit oder ihre Freiheit verloren haben) oder man flieht aus dem Land ( wie irgendwas zwischen 700.000 und 1.3 Mio. Menschen) oder mein Durchschnittsvermögen von $34.005 (Deutschland: $256.985) schrumpft mit 8.6% Inflation (wie Sie ja betont haben, liegt die Inflation in Deutschland bei exorbitanten 2.x%). Aber jeder Russe lebt ja schon jetzt in einem Palast von 20 qm pro Kopf. In Deutschland wird man auf 41 qm zusammengepfercht
      Hatte nicht Putin bei seiner letzten großen Rede versprochen, dass er endlich Ersatz für die Bauten aus der Sowjetzeit schaffen will?

      1. Das scheinen die Russen, die Geld haben sich eine Immobilie zu kaufen, aber wohl ganz anders sehen.
        Wie es in Polen und Deutschland aussieht, wenn Russland sich gegen Natotruppen wehren muss, werden wir dann sehen.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut
          komisch, die einzigen, die sich zur Zeit wehren müssen,, sind die Ukraine,,die von Russland angegriffen werden.
          Scheint Ihnen wieder entfallen zu sein.

          1. Warum ist das komisch
            Ich hoffe auch das wird abgestellt.
            Auch als Deutschland die Bundesrepublik Jugoslawien bombardiert hat, war es so.
            Nur mit dem Unterschied, dass der deutsche Bundeskanzler Schröder öffentlich zugegeben hat, dass der Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien völkerrechtswidrig war.
            Alle Achtung, auch vor einem Kriegsverbrecher.
            Der Kriegsverbrecher Obama hat sich selbst dafür gelobt, dass er der einzige Präsident gewesen ist, bei dem sich die USA wärend seiner beiden Amtszeiten in völkerrechtswidrigen Kriegen befunden hat.
            Sein Buch: „Ich bin gut im Menschen töten“ sagt doch wohl alles.
            Diese Menschen werden im Westen bejubelt.
            Natürlich ist Putin auch ein Kriegsverbrecher.
            Was würden Sie zu Putins Buch sagen, wenn es den selben Titel haben würde?

            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    2. @Helmut
      Du hast recht, die haben wirklich Probleme! Und die werden in deinem Artikel auch gleich sehr gut beschrieben:
      „Irgendwann werden die Ungleichgewichte an die Oberfläche kommen und den Staat zwingen, sich von seinen Verpflichtungen gegenüber der Bevölkerung zurückzuziehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies in Form von Beschlagnahmungen, der Streichung massiver Subventionen, Preiserhöhungen oder einem unbefristeten Einfrieren von Einlagen und Renten geschieht.“

      1. Ja Helix52.
        Ohne Ironie.
        Da hast Du recht.
        Das geschieht in allen Ländern, wenn die Sozialisten das Land gegen die Wand gefahren haben. Und am Ende ist immer Gewalt.
        Deshalb hatte ich auch schon 2019 geschrieben: Volle Deckung.
        Vor 2022 habe ich dann noch einiges geregelt, damit ich jederzeit nur mit Reisepass, Führerschein und Smarti in jedes Land der Welt reisen kann, wo ich kein Visum zur Einreise benötige; und das sind eine Menge Länder.
        Und dieser Reisepass war dann die einzige Investition, die ich dann sinnlos gemacht habe, wenn es doch möglich ist, dass ich weiter in Spanien wohnen bleiben kann.
        Ich werde daher ersteinmal ganz in Ruhe abwarten was da auf Europa zukommt.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut
          Ebenfalls ganz ohne Ironie: Geschichte wiederholt sich. Und zwar in deinem Fall Tag für Tag aufs Neue. Du hast wieder einmal nur die Überschrift kopiert, ohne deinen Artikel überhaupt zu lesen. Und das wie üblich, um falsche Tatsachen zu suggerieren.

          Das russische Subventionsprogramm wurde seit seinem Start im Jahr 2020 von führenden Politikern kritisiert. Ebenso von der Bank von Russland, namentlich in Persona der Gouverneurin der Zentralbank, Elwira Nabiullina.
          Die zitierte Aussage stammt von Aleksei Kiselev, ein russischer Wirtschaftswissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Florence School of Banking and Finance.
          Sie bezieht sich also nicht auf sog. “Sozialisten“ und „Land-gegen-die-Wand-Fahrer“, sondern auf das autokratisch bzw. diktatorisch regierte Russland.

          Der Rest, also der Teil deiner langweiligen Lebensgeschichte und die ganze Paranoia, ist wie immer überflüssig wie ein Kropf.

          1. Helix52
            Ich hatte auf den Bericht auch nur mit einem Satz geantwortet

        2. „Und dieser Reisepass war dann die einzige Investition, die ich dann sinnlos gemacht habe,…“

          @Helmut. Die größte sinnlose Investition sind Ihre Märchengeschichten, die Sie Tag für Tag hier verbreiten.

      2. genau, @Helmut, jeden Tag gegen Deutschland hetzen, aber die Vorteile, die eine deutsche Staatsangehörigkeit mit sich bringt, ausnutzen.

        1. Hetze ist Ihre Propaganda.
          Ich kritisiere und benenne die Missstände.

          1. @Helmut
            Sie benennen keine Missstände. Sie gehen hier von morgens bis abends den Grünen die Schuld an allem.Dabei beweisen Sie vor allem, dass Sie keine Ahnung haben und davon viel. Sie können noch nicht einmal die Artikel, die Sie (nicht) lesen noch nicht einmal richtig wiedergegeben.
            Interessant, dass Sie das zitieren von Fakten „Propaganda“ nennen, wo Sie hier doch diese ganzen Schwurbelpropagandakanäle zitieren, die meisst ebenfalls nicht recherchieren.

        2. Wenn Menschen in ihrem Leben nichts mehr anderes haben oder nicht mehr gebraucht werden, können sie in eine Gedankenwelt geraten, die sich im Kreis dreht.
          Sie können sich dann auf die merkwürdigsten Dinge fixieren und nicht mehr davon loskommen.

  5. Wieso Permanix,
    ein zusätzlicher Reisepass kann sinnlos sein, wenn ich in kein Land reise das zumindest bei der Einreise einen Sichtvermerkt in dem Dokument vornehmen will.
    Ansonsten war die Vorsorge in Gold sehr ertragreich, zumal es schon im Ausland liegt. Selbst unsere Lebensmittelvorräte haben uns bei Corona sehr geholfen, damit wir vor den Läden auch nicht in der Schlange stehen mussten. Und und bei den Preissteigerungen waren die eingelagerten Lebensmittel auch kein Zusatzgeschäft. Auch der Diesel nicht.
    Mal sehen wann wir wieder etwas von den Vorräte bemötigen.
    Soll nicht bald die Vogelgrippe kommen?
    Mal sehen, ob das wieder so eine Hysterie gibt.
    Was ist daran eine Märchengeschichte?

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut. Was wollen Sie uns eigentlich mit diesem öden immer wiederholenden Käse hier eigentlich sagen? Dass Sie der tollste Hecht im Weltall sind?

      Schauen Sie sich die Lilly Aktie an, die hat in 30 Jahren das 60-fache an Wert erreicht plus Dividenden.

      Ich kenne keinen einzigen Menschen der in der Corona-Zeit verhungert ist. Auch die Wohnzimmer waren im Winter immer schön warm und hell beleuchtet.

      Bitte verschonen Sie uns mit diesem überflüssigen Gequatsche! Danke.

  6. Nein Permanix,
    ich möchte den Leuten zeigen, was man gerade für seine Alterssicherung mit Gold machen kann.
    Daher nenne ich auch einfach nur die trockenen Zahlen.
    Natürlich weiß jeder, dass es tolle Aktien gib, mit denen man unendlich reich werden kann, aber auch eben sehr arm.
    Ich habe aber noch nie in den letzten etwa 5.000 Jahren von einem verarmten Besitzer von Gold gehört, der nur in physisches Gold investiert hat.
    Und da ich es als wichtig empfinde, das jeder auch einem staatlichen Sozialsystem angehören sollte, schreiben ich auch darüber, mache Vergleiche und erkläre dabei auch, wie man als Rentner kostenlos (oder auch in vielen Fällen fasst kostenlos) einem Sozialsystem angehören kann, und wie es ohne dafür Steuern und Abgaben bezahlt werden müssen, mit hohen Kapitalerträgen durch Gold verknüpft werden kann.
    Es macht schon einen Unterschied ob man als Rentner für sich selbst einige hundert Euro Krankenkassenbeiträge monatlich zahlen muss und für seine Ehefrau auch noch. Und auch noch Kapitalertragssteuer für hunderttausende an Kapitalerträgen, wodurch die Rente dann auch noch versteuert werden muss, oder ob man legal nichts zahlen muss.
    Und dafür muss man kein toller Hecht sein, oder Raketenwissenschaften studiert haben.
    Nur vorschwärmen, was man hätte erreichen können, wenn man zum richtigen Zeitpunkt die richtige Aktie gekauft hätte, nutzt nichts.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut. Und warum machen Sie es schon zum mehr als 1000. Mal, uns diesen ganzen Dreck immer wieder aufs Neue zu erzählen? Es interessiert auch keine Sau, wieviel Konservendosen Sie im Keller haben!

      1. Permanix, ich hatte nichts von Konserven geschrieben.
        Warum lesen Sie es denn dann überhaupt?
        Und auch noch etwas was ich gar nicht geschrieben habe.
        Sie können sich ja ruhig so als S…. bezeichnen, aber mich schreiben schon normale Leute an, die weitere Informationen haben möchten.
        Und nicht nur speziell über Spanien.
        Und auch Leute, die es scheuen hier von Ihnen, Helix52, Horst Schlemmer und Columbo unqualifizierte dümmliche Antworten zu bekommen

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut, gerne können wir uns jetzt auch noch darüber streiten ob Konserven „Lebensmittelvorräte“ sind oder nicht.
          Wie gesagt, es interessiert in einem Finanzportal keinen Menschen, welche Vorräte Sie zu Hause haben oder nicht. Oder halten Sie sich für besonders schlau Lebensmittel zu bevorraten? Ist das eine grossartige Leistung vor der wir uns jetzt verbeugen müssen? Oder interessiert es Sie jetzt ernsthaft was ich in meiner Speisekammer so rumstehen habe und wieviel Rollen Klopapier ich eingelagert habe? Gestalten Sie mit Ihrem Freund Habeck ein paar Kinder- und Märchenbücher als Co-Autor. Dort wird Ihnen bestimmt viel Anerkennung entgegengebracht. Genügend Phantasie bringen Sie ja ganz offensichtlich mit.

    2. Nehmen wir mal an ich würde die Lilly Aktie seit 30 Jahren besitzen, muss ich es doch nicht jeden Tag hier immer wieder breitwalzen.

      Das gilt für Blechbüchsen, Klopapier, Renten, Gold, Auswanderungen, etc. genauso. 1x ist vielleicht noch von Interesse und sollte dann aber der „Selbsbefriedigung“ genügen.

    3. @Helmut
      vor Allem beweisen Sie, Ihre morlaische Verkommenheit. Sie schwaermen ja nicht nur vom Gold und Ihrer neuen Heimat, sondern beweisen, dass Sie von der Solidargemeinschaft nicht viel halten. Sie wollen alles, aber dafuer vor allem nix bezahlen. Sie wollen eine Krankenversicherung, die Ihnen ein rundum sorglos Paket bietet, aber nix dafuer zahlen. Und auf der anderen Seite beschweren Sie sich, dass die Steuern und Abgaben so hoch sind. Wieviele Schmarotzer, wie Sie, muessen wir durchschleppen? Sie beweisen, dass Sie Ihr Gastland nicht respektieren und illegal Brunnen bohren und mit einer ziemliche Wasserverschwendung Ihren Garten bewaesern. Und anschliesen zeigen Sie Ihr Unverstaendnis darueber, dass der Wasserverbrauch der Landwirtschaft eingeschraenkt werden muss.
      Was Sie hier zeigen ist nur eines: Eine moralische Bankrotterklaerung.
      Uebrigens, das, was Sie betreiben, nennt man wohl Sozialismus: Die Gewinne maximiert man individuell und die Verluste und Kosten werden vergemeinschaftet.

      1. Horst Schlemmer,
        Sie schreiben wieder geistigen Dünnschiss.
        Es ist Gesetz in Spanien, das Rentner keine Krankenkassenbeiträge zahlen müssen.
        Und es ist Gesetz, das Gold nicht der Kapitalertragssteuer unterliegt.
        Freiwillig Krankenkassenbeiträge als Rentner zahlen geht nicht, und steuern für Kapitalertrag zahlen, den man nicht zahlen muss, geht auch nicht.
        Merken Sie eigentlich denn überhaupt nicht mehr, was Sie da für einen geistigen Dünnschiss von sich geben?
        Ich habe den Eindruck: es wird immer schlimmer mit Ihnen.

        1. „…Sie schreiben wieder geistigen Dünnschiss…“

          Die Ausdrucksweise spricht für sich und läßt einige Schlüsse zu.

          1. Nicht ablenken.
            Wer mir Verkommenheit vorwirft, weil ich nach den Gesetzen lebe, muss den geistigen Dünnschiss ertragen können.
            Wollen Sie es jetzt nur wieder mit diesem Gelaber ablenken?
            Sie wollen nicht schreiben, wann nach Ihrer Meinung in den letzten 5.000 Jahren irgendwann Goldbesitzer verarmt sind?
            Ich habe es mir gedacht, das Sie kneifen.
            Eben nur Gelaber.

    4. „… Ich habe aber noch nie in den letzten etwa 5.000 Jahren von einem verarmten Besitzer von Gold gehört, der nur in physisches Gold investiert hat…“

      Das ist ein Märchen! Große Verluste gab es immer schon mit allen Investments, auch mit Gold.
      Dieser bedingungslose Glaube an Gold ist sehr merkwürdig, hat was religiöses, was paranoides.
      Am Ende ist Gold ein Sachwert wie Immobilien, Aktien oder Luxusuhren. Nicht mehr und nicht weniger.
      Es eignet sich als Beimischung.
      Ausschließlich Gold als Alterssicherung anzuraten, ist verantwortungslos.

      1. Ja Columbo, nicht nur Gelaber versenden. Sondern mal Daten darüber schreiben, wann Gold seine Besitzer ruiniert hat.
        Ich meine damit nicht Kursschwankungen von etwa 30%.
        Die habe ich auch schon mitgemacht, bevor sich Gold dann im Wert verdoppelt hat.
        Sondern eben Pleite, wie bei Aktien die auf Null gehen können.
        Aber bitte nicht wieder nur Gelaber.

        1. „…Sondern eben Pleite, wie bei Aktien die auf Null gehen können…“

          Keiner hat nur eine Aktie, sondern einen ganzen Korb. Daher geht sein Investment auch nicht auf Null, wenn eine Aktie abstürzt. Nennt man auch Diversifikation.
          Ist das echt so schwer zu verstehen?
          Schon unglaublich, wenn man doch schon eine Weile bei FMW dabei ist…
          Aber gegen die gelbe Sekte gibt es halt kein Rezept🤣.

      2. Columbo nocheinmal.
        Wann ist in den letzten 5.000 Jahren jemand pleite gegangen, wenn er sein Geld in physisches Gold investiert hat.
        Aber bitte nicht wieder Gelaber schreiben über Immobilien usw.
        Sondern nur Gold.

        1. @Helmut noch einmal: Es niemand Pleite gegangen, weil er am Aktienmarkt breit investiert war.
          Für Sie ganz langsam: Breit investiert bedeutet mehrere bis sehr viele Aktien aus verschiedenen Branchen. Und da ist Gold vergleichsweise nicht sicherer, nur die Performance ist schlechter.
          Und natürlich sind einige Goldanleger Pleite gegangen. Nämlich jene, die am Hochpunkt Haus und Hof in Gold angelegt hatten und am Tiefpunkt verkauft hatten.
          Da gibt es jede Menge Beispiele, aber die können Sie sich selber zusammensuchen, bin schließlich nicht Ihr Kindermädchen.

  7. Horst Schlemmer,
    ich hatte nichts zu diesem Bericht geschrieben, nur:

    Die haben Sorgen(!?)

    Alles andere ist nur Gelaber von Ihnen.

    1. @Helmut
      halten wir fest: Sie haben heute 2 neue Woerter gelernt: Gelaber und geistigen Duennschiss. Und diese neu erlernten Woerter muessen Sie nun im jeden Post unterbringen, damit sie den Gebrauch lernen. Solch ein Verhalten kenn ich von meinen Fremdsrpachenstudenten. Ziemlich kindisch.
      Welche Woerter haben Sie sich fuer morgen vorgenommen?

  8. Genauso hatte ich mir das vorgestellt.
    Für sein Gelaber darüber, dass auch Anleger verarmen können, die ausschließlich in physisches Gold investiert sind, kann Colmbo keinerlei geschichtliche Hinweise vorlegen. Auch die “ Unterstützer“ die sich bei jedem Thema einmischen, konnten dabei Columbo nicht zur Seite stehen und mussten sich auch mit Gelaber und mit den üblichen Beleidigungen zufrieden geben.

    Daher also von mir die Erklärung:
    Wer Gold hat, hat immer Geld.
    Gold kann in seiner Kaufkraft nicht auf NULL gehen, weil es einen Wert in sich selbst hat und und somit hat Gold auch kein Drittparteienrisiko.
    Der Kurs kann schwanken, auch gegenüber Naturalien.
    Daher haben auch alle Währungen der Welt, in den letzten 53 Jahren fasst 100% in ihrer Kaufkraft gegeüber Gold verloren. Selbst der Dollar hat etwa etwa 98% gegenüber Gold seit dem 15 August 1971 verloren.
    Daher konnte Columbo auch keinen Beweis für sein Gelaber finden, sondern versucht sich nur mit weiterem Gelaber aus der Situation herauszuwinden.
    Ganz billiges Verhalten.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    Ps. Wo ist eigentlich Helix52?

    1. @Helmut, das ist keine Erklärung, sondern ein Nachplappern der üblichen Sprüche der Gold- und Preppergurus. Ich kenn sie auswendig, seit vielen Jahren.
      Es sind immer dieselben, unlogisch, unwissenschaftlich und bringen einem gar nichts.
      Und ich kenne tatsächlich einen Fall. Der hatte in irgendeinem Goldsektenforum gelesen, dass die Welt bald untergehen würde und hatte sein Haus in Gold umgetauscht.
      Er war furchtbar enttäuscht, als die Welt nicht unterging, aber sein Gold inzwischen nur mehr den Wert einer Einzimmerwohnung, eigentlich eines Wohnklos hatte. Das Wohnklo hatte er sich dann auch noch gekauft. Er hadert heute noch…nicht mit seinem Schicksal, sondern mit seiner Dummheit.

      1. @Helmut & Columbo

        Ich schlage vor, Sie mäßigen sich alle beide etwas. Inhaltlich hat Helmut hier aber vollkommen RECHT.

        Damit bestreite ich den Fall von Columbo nicht. Wer zu einer Preisspitze kauft, und dann nach einem Preisabschwung verkauft, verliert. Allerdings mit Gold nie alles. Anders an der Börse. Dort ist das das normale Herdenverhalten der Mehrheit und wenn es einzelne Aktien oder Cryptos sind, kann auch alles weg sein.

        1. @Felix

          Unsinn! Mit einem breit gestreuten Aktienindex hat noch keiner alles verloren!
          Dass ihr das einfach nicht kapieren wollt‘s…

          1. @Columbo. Es ist unglaublich, was sich Aktienskeptiker immer zurechtlegen, zur Selbstbestätigung. Ein ETF auf den Weltindex hat, zurückgerechnet bis zum 2. Weltkrieg, nie über 55 Prozent Wertverlust eingefahren und hatte das in 15 Jahren immer komplett aufgeholt. Japan wird als Totschlagargument stets als Gegenbeispiel genommen. Der zugrundeliegende S&P 500 ist seit seiner Einführung 1957 um über das Tausendfache gestiegen. Das passiert, wenn die Firmen weltweit pro Jahr 8 Prozent Ertrag schaffen. Den Leuten will es einfach nicht in den Kopf, dass bei einem Totalverlust des weltweiten Aktienmarktes alles vorbei wäre. Es gäbe keine Lebensmittel mehr, keine Medikamente, keinen Strom, kein Internet. Klar würde das Gold noch rumliegen, Aber wofür?

          2. Nix „Unsinn“, ich habe Einzelwerte angesprochen. Mit einem ETF auf einen breiten Index würde ich den Totalverlust ebenfalls ausschließen.

            Im übrigen ist hier kaum jemand Aktienskeptiker, außer Helmut, und der sagt ganz offen, dass er keine Ahnung davon hat.

            Die Frage ist nun bloß noch, ob es für Ahnungslose besser ist, in den breiten Aktienmarkt zu gehen, oder in Gold?

            Und die korrekte Antwort darauf ist: es kommt darauf an. Und zwar auf das Zeitfenster, das wir betrachten.

            Man kann aber aus den herrschenden makroökonomischen Umständen ableiten, welche Umgebung besser für Aktien und welche besser für Gold ist.

            Wachstum: Aktien
            Wachstum & Inflation: Aktien und Gold
            Stagnation: Gold
            Unsicherheit: Gold

      2. Über solche Märchen für Kinder hat der deutsche Wirtschaftsminister ein Kinderbuch geschrieben.
        Wie wäre es mit Hans im Glück, oder das Huhn das goldene Eier legt.
        Bitte haben Sie verständnis dafür, dass ich hier nicht auf den Niveau von kleinen Kindern schreibe.
        Ich bin dann mal weg aus diesen Thema.

        1. @Helmut

          Lassen Sie die Kinderseele ruhig etwas leben, das gehört zur psychischen Ausgeglichenheit.

        2. @Helmut
          Du solltest dich aber bemühen, dich von unten her an das Niveau von kleinen Kindern anzunähern.
          Was die Bockigkeit und den beleidigten Rückzug angeht, eilst du sogar schon einige Schritte voraus.
          Doch abseits davon lernen kleine Kinder schnell und entwickeln sich entsprechend weiter.

          Du hingegen scheinst gar nichts zu lernen, egal bei welchem Thema.
          Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Maschinenbauingenieurin bei Absperrorganen, ein Glaziologe bei Klimathemen oder ein adäquat erfahrener Mensch bei Anlagefragen ihr Fachwissen in die Diskussion einbringen.
          Deren Ansichten und Wissen interessieren dich einfach nicht, du prügelst hier Tag für Tag deine bescheidene und bornierte Meinung durch.
          Wann immer du eines Besseren belehrt wirst, erhöhst du lediglich die Frequenz. Wenn das Ventil zu explodieren droht, steigst du aus. Oder du wirst beleidigend und ordinär: Andere „labern geistigen Dünnschiss.

          Du weichst seit vielen Jahren nicht ein My von deinem begrenzten und überholten Glauben ab, egal wie oft auch immer du fundiert und nachweisbar widerlegt bzw. korrigiert wirst. Schon klar, du bist ein egozentrierter Narzisst. Einer von der Sorte, die sich stets im Kern des Geschehens verortet, um den sich die ganze Welt dreht.
          Aber lass doch einfach mal deine Hass- und Hetzpropaganda weg und konzentriere dich auf das Wesentliche, statt andauernd grüne Politiker und deren Wähler als Ablenkungsmanöver in den Fokus zu rücken und alles Mögliche in einem großen Topf zu vermengen, was nicht zusammenpasst und dort nichts zu suchen hat.

          Für dich hat dein Modell funktioniert, weil du einerseits enorm viel Dusel beim Zeitpunkt hattest und andererseits mit viel Entschlossenheit und Überzeugung diesen Lebensweg beschritten hast.
          Dafür zolle ich dir selbstverständlich neidlos meinen Respekt und gönne dir dein Glück.

          Letztendlich hast du von einer Kaskade an Krisen profitiert, die niemand voraussehen konnte. Noch nicht einmal bzw. vor allem nicht dein Guru Krall, der erst mittendrin auf den Zug aufgesprungen ist, nachdem der längst am Rollen war: Immobilien- und Finanzkrise 2008 bis 2010, Klimakrise, Covid-19, Energiekrise 2021, Krieg 2022.

          Die Initialzündung für Gold erfolgte erst mit der Krise 2009, bis dahin war es größtenteils eine Null- bzw. Verlustnummer.
          Also erzähle uns bitte nicht, du hättest all das schon im Jahr 2000 vorausgesehen.
          Und vor allem solltest du nicht auf Empfehlungen setzen, die von einer Wiederholung oder Fortsetzung ausgehen.

          Nehmen wir einmal deine Situation für einen Menschen, der 20 Jahre vor dir beschlossen hat, den gleichen Weg einzuschlagen. Nennen wir ihn Hemut32.
          Der beschließt Anfang 1980 mit 48 Jahren, Haus und Hof zu verkaufen, alles in Gold anzulegen und für ein Prepperleben in den Süden auszuwandern.
          Anfang 1980 lag der Goldpreis bei 589 EUR. 25 Jahre später bei 320 EUR (bzw. 850 | 435 USD).
          Doch das erlebt er gar nicht mehr, im tiefen kalten Tal zum Ende seiner statistischen Lebenserwartung und fast 20 Jahre nach seiner fatalen Entscheidung sieht sich Hemut32 sogar mit 60% Verlust konfrontiert.
          Er hat Haus und Hof verzockt und sitzt mit 40% seines ursprünglichen Vermögens irgendwo in der Pampa.
          Der Wert seiner ursprünglichen Immobilie ist derweil um 70% gestiegen.

  9. Echo von den Dolomiten

    Die Helmut- Basher-Truppe ist nur noch lächerlich. Hinter den Bergen muss der Neid wohl grenzenlos sein.

    1. @Wechselbalg. Beruhigen Sie sich wieder. Hier treffen lediglich zwei fundamental verschiedene Meinungen aufeinander, einer meint, dass es Sinn macht sein ganzes Vermögen in Gold anzulegen, andere sind der Meinung, dass es eher als Beimischung verwendet werden sollte. Das hat überhaupt nichts mit Bashing zu tun. Und weil sich offensichtlich die Meinungen hartnäckig halten, wird es wohl immer so weiter gehen. Das müssen Sie einfach aushalten können.

  10. Die Gehebelten werden bald zu Geknebelten.

    Columbo scheint ein junger Assistenzarzt zu sein der noch nichts erlebt hat. Ich kenne auf jeden Fall drei Brüder ( einer war Bänker ) die beim 87 Crash eine gestandene Möbelfabrik an der Börse mit Aktien ruinierten.Jung Columbo sollte bedenken ,dass heute viele mit Derivaten und gehebelten Aktien grosse Risiken eingehen.

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