Die Immobilienpreise in Deutschland fallen den dritten Monat in Folge. Dies kann man dem monatlich aktualisierten Europace Hauspreisindex entnehmen, der heute für den Monat Februar gemeldet wurde.
Immobilienpreise fallen
Der Gesamtindex von Europace fällt im Monatsvergleich von 220,11 auf 220,03 Indexpunkte. Der letzte Hochpunkt lag im November 2025 bei 220,95 Punkten. Bei der Preisentwicklung für Wohnimmobilien gibt es kein einheitliches Bild. Die Preise für Eigentumswohnungen steigen im Februar 2026 leicht um 0,27 %, der Index steigt auf 217,94 Punkte. Im Vorjahresvergleich stiegen die Preise damit um 1,07 %.
Die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser fallen indes weiterhin leicht und geben um 0,33 % nach, der Index sinkt auf 241,37 Punkte. Im Vergleich zum Februar 2025 stiegen die Preise für dieses Segment um 1,50 %. Im Segment der bestehenden Ein- und Zweifamilienhäuser zeigen sich die Preise stabil: Mit einem leichten Minus von 0,02 % sinkt der Index auf 200,77 Punkte, im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um 1,80 %.
Expertenkommentar
„Die aktuellen Daten bestätigen, was wir seit Monaten beobachten: Das Wachstum entsteht im Bestand, nicht im Neubau. Eigentumswohnungen legen leicht zu, bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser bleiben im Preis stabil, während der Neubau weiter selektiv unter Druck steht. Die Preisentwicklung 2026 wird über Angebotsknappheit, Bestandsqualität und Prozessfähigkeit entschieden. Für Verbraucher:innen bedeutet das: Wer auf breite Preisrückgänge wartet, dürfte vergeblich warten – das Umfeld ist fordernd, aber planbarer geworden“, so Europace.
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