Immobilien

Immobilienpreise steigen – „Marktaktivitat nahe am Boomniveau“

Die Immobilienpreise in Deutschland sind weiter im Aufwind, und aktuelle Daten zeigen die Marktaktivität nahe an Rekordniveaus.

Wohnungen in der Hamburger Hafencity. Foto: Claudio Kummerfeld

Die Immobilienpreise in Deutschland sind seit Anfang 2024 fast durchgehend im Anstieg. Auch zuletzt ging es weiter bergauf, wie es zuletzt der Europace Hauspreisindex meldete. Jetzt zeigt der quartalsweise erhobene GREIX-Index weiter steigende Preise, und eine Marktaktivität nahe am Boomniveau. GREIX ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte, ECONtribute und dem Kiel Institute für Weltwirtschaft.

Vor allem die Preise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhauser verteuerten sich laut GREIX im dritten Quartal, wahrend die Preise für Mehrfamilienhäuser leicht nachgaben. Zugleich stieg die Zahl der Verkaufe deutlich und lag teilweise bereits über dem Niveau der Boomjahre 2019 bis 2021. Im Vergleich zum Vorquartal (Q3 2025 zu Q2 2025) stiegen die Preise für Eigentumswohnungen um 1,2 Prozent, für Einfamilienhauser um 1,3 Prozent. Mehrfamilienhauser wurden dagegen 0,9 Prozent günstiger gehandelt. Aufgrund der geringen Anzahl an Verkaufen sei die Aussagekraft in diesem Segment der Immobilienpreise jedoch begrenzt.

Im Vorjahresvergleich (Q3 2025 zu Q3 2024) zeigt sich ein merklicher Aufwartstrend der Immobilienpreise. Eigentumswohnungen verteuerten sich um 2,7 Prozent, Einfamilienhauser sogar um 4,3 Prozent. Damit lagen die Preise fur Eigentumswohnungen bereits das fünfte Quartal in Folge höher als im Vorjahresquartal. Für Einfamilienhäuser gilt dies für die vergangenen vier Quartale. Lediglich Mehrfamilienhauser verbilligten sich im Vergleich zum Vorjahresquartal minimal um 0,4 Prozent.

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Im Vergleich zum Vorjahresquartal (2025 Q2 zu 2024 Q2) wurden 13,7 Prozent mehr Eigentumswohnungen und 9,8 Prozent mehr Mehrfamilienhäuser verkauft,
allerdings nur 2,1 Prozent mehr Einfamilienhäuser, laut Daten von GREIX. Die Entwicklung steigender Immobilienpreise und erhöhter Verkaufszahlen spiegelt sich demnach auch im Transaktionsvolumen wider. Dieses gibt die Gesamtheit der abgewickelten Transaktionen in Euro an. Im Vergleich zum Vorjahresquartal (2025 Q2 zu 2024 Q2) lag das Volumen für Eigentumswohnungen 20,4 Prozent, für Mehrfamilienhauser 17,8 Prozent und für Einfamilienhauser 6,7 Prozent höher. Aufgrund der weiterhin steigenden Anzahl an Verkäufen nähert sich die Zahl der Transaktionen laut GREIX bereits wieder den Höchstständen bzw. ¨ überschreitet diese sogar.

Grafik zeigt langfristige Entwicklung der deutschen Immobilienpreise



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