Die Immobilienpreise in Deutschland steigen kurzfristig noch weiter an! Das zeigen heute veröffentlichte Daten des Europace Hauspreisindex, die monatlich aktualisiert werden. Wie vorige Daten von GREIX und vdp, so sehen wir auch heute: Zu wenig Neubau und die konstant hohe Nachfrage nach Wohnraum treibt die Preise für Wohnimmobilien kräftig nach oben!
Immobilienpreise im Anstieg – Blick in die Details
Der Europace Hauspreisindex ist im Gesamtschnitt im Vergleich von September zu Oktober um 0,23 % gestiegen auf 220,43 Indexpunkte. Im Jahresvergleich sind es 2,5 % Zuwachs. Besonders die Preise für Neubauhäuser steigen kräftig an im Monatsvergleich mit +0,64 %, im Jahresvergleich sind es +2,07 %. Die Immobilienpreise im Altbestand zeigen kurzfristig weniger starken Preisauftrieb: Im Monatsvergleich sinken die Preise für Eigentumswohnungen sogar um 0,15 %, im Jahresvergleich sind es dafür stärkere +3,29 %! Die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser steigen im Monatsvergleich um 0,18 %, im Jahresvergleich um 2,18 %.
Expertenkommentare
Europace Co-CEO Stefan Münter bewertet die aktuell weiter steigenden Immobilienpreise hierzulande wie folgt: “Der aktuelle Europace Hauspreisindex belegt, dass die politischen Versäumnisse in Sachen Neubau Verbrauchende zusehends teuer zu stehen kommen – wir sehen in diesem Segment einen konstanten Aufwärtstrend mit einem Plus von 0,64 % allein im Monat Oktober.“ Zum Thema Eigentumswohnungen ergänzt Münter: „Die Preise für Eigentumswohnungen zeigen sich im Oktober stabil, bleiben aber im Vorjahresvergleich das Segment mit dem größten Preisanstieg insgesamt: Käufer:innen bezahlen heute 3,29 % mehr als noch im Oktober 2024. Auch 2026 ist mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen, weshalb Kaufinteressierte nicht länger zögern sollten.”
Sebastian Hein, Director bei der VALUE AG, kommentiert heute: „Wie prognostiziert, zeigt die Preisentwicklung auch im Oktober nach oben. Vereinzelte Seitwärtsbewegungen sind nicht auszuschließen, der langfristige Trend bleibt jedoch klar aufwärtsgerichtet. Angesichts des knappen Angebots und der anhaltend hohen Nachfrage ist kurzfristig keine spürbare Entlastung zu erwarten – insbesondere im Mietsegment wird der Anstieg deutlich ausfallen“.
Kommentare lesen und schreiben, hier klicken














Diese Wohnungskrise hat das Potential die Wirtschaft abzuwürgen.
Die wohl gewünschten Fachkräfte werden nicht in Zelten lagern, zumindest nicht im Winter.
Die nächsten 10 Jahre gehen 30% der Arbeitnehmer in Rente.
In den Niederlanden hat es bereits die Kraft ganze Regierungen zum Einsturz zu bringen.
https://de.euronews.com/my-europe/2023/11/21/die-wohnungsnot-ist-das-entscheidende-wahlthema-in-den-niederlanden
Das hat erschreckende Ausmaße. Man stelle sich vor ein Arbeiter ist Obdachlos, das ist in Amsterdam wohl bereits ein Ding der Realität.
Warum ist das bei uns noch nicht Thema Nr. 1? Es sieht hier nicht besser aus.