Die Immobilienpreise in Deutschland sind 2024 und 2025 fast ununterbrochen angestiegen. Heute wurden Daten für Dezember veröffentlicht, die einen leichten Rückgang und eine uneinheitliche Entwicklung zeigen. Der Europace Hauspreisindex, der laut dem Anbieter auf tatsächlichen Immobilienfinanzierungs-Transaktionsdaten beruht und über 20 Prozent aller Immobilienfinanzierungen für Privatkunden in Deutschland darstellt, wird monatlich gemeldet, und bietet daher stets einen aktuellen Blick auf den deutschen Immobilienmarkt.
Immobilienpreise im Dezember uneinheitlich
Der gesamte Europace Hauspreisindex fällt im Monatsvergleich von 220,95 auf 220,71 Indexpunkte. Im Vorjahresvergleich wuchsen die Preise um 1,90 Prozent. Mit einem Minus von 0,60 Prozent fielen die Preise für Eigentumswohnungen im Dezember 2025. Der Index fällt auf 217,37 Punkte. Im Vorjahresvergleich stiegen die Preise um 1,50 Prozent. So günstig wie jetzt waren die Immobilienpreise im Segment der Eigentumswohnungen zuletzt vor sieben Monaten, im Mai 2025.
Die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser stiegen im Dezember um 0,42 Prozent. Damit steigt der Hauspreisindex in diesem Segment auf 243,27 Indexpunkte. Im Vorjahresvergleich stiegen die Baupreise um 2,68 Prozent. Im Segment der bestehenden Ein- und Zweifamilienhäuser fallen die Preise leicht: Mit einem Minus von 0,22 Prozent sinkt der Index auf 201,48 Punkte. Innerhalb der letzten zwölf Monate erhöhten sich die Preise um 1,40 Prozent.
Der Europace Hauspreisindex zeigt im Dezember erneut ein differenziertes Bild der Immobilienpreise, so der Anbieter Europace. Hier dazu der Kommentar von Europace Co-CEO und Vorstand Stefan Münter: Während die Preise für Eigentumswohnungen um 0,60 Prozent sinken, steigen die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem Plus von 0,42 Prozent weiter an. Insgesamt sehen wir leicht steigende Zinsen und enormen Druck auf den Mietmarkt, während die Nachfrage nach Eigentum auch im neuen Jahr 2026 weiter hoch bleibt. Es liegt an der Politik, dem Sorge zu tragen – wir plädieren weiterhin für die Abschaffung der Grunderwerbsteuer für den Ersterwerb”.
Kaufpreise erreichen Winterplateau – Mietdruck hält zum Jahreswechsel an
Nach der deutlichen Erholung im Jahr 2025 verharren die Immobilienpreise im Dezember noch in der Froststarre. Das zeigt die aktuelle Marktanalyse der VALUE AG für den Monat Dezember. Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen im Bestand verteuerten sich im Dezember nur noch marginal um 0,1 Prozent. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern war ein leichter Rückgang von -0,1 Prozent zu verzeichnen. Im Gegensatz dazu stiegen die Mieten im Monatsvergleich erneut um 0,2 Prozent.
Quartalssicht: Häusermarkt mit stärkstem Zuwachs
Trotz des ruhigen Dezembers schließt das vierte Quartal 2025 insgesamt positiv ab. Die exklusiven Zahlen der VALUE Data Insights zeigen für Ein- und Zweifamilienhäuser ein Quartalsplus von +0,8 Prozent. Eigentumswohnungen legten im gleichen Zeitraum um +0,3 Prozent zu. Der Mietmarkt unterstreicht seine Sonderrolle mit einem deutlichen Zuwachs von +1,04 Prozent gegenüber dem dritten Quartal.
Jahresbilanz: Deutliches Plus im Vorjahresvergleich
Im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q4 2024) wird das Ausmaß der Markterholung der Immobilienpreise deutlich: Eigentumswohnungen verteuerten sich ebenso wie Ein- und Zweifamilienhäuser um +4,4 Prozent. Mietwohnungen legten im Vorjahresvergleich um +4,2 Prozent zu. „Hinter uns liegt ein Jahr der Konsolidierung, in dem die Immobilienpreise ihr Tief endgültig durchschritten haben“, erklärt Sebastian Hein, Director bei der VALUE AG. „Die aktuelle Seitwärtsbewegung im Dezember ist kein Vorbote neuerlicher Abschläge, sondern ein kurzfristiges Einpendeln auf dem neuen Preisniveau. Die Jahresbilanz von plus 4,4 Prozent bei Wohnimmobilien zeigt, dass der Markt die Zinswende erfolgreich verdaut hat. Für das folgende Jahr dürfte sich der Trend trotz der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen fortsetzen, selbst wenn die Zinsen leicht steigen“, ergänzt Hein.
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Für mich ist das einseitige Pseudowissenschaft. Erst wenn alle offenen Angebote und deren inserierte Dauer gegenübergestellt werden zeigt sich das wahre Bild des Immobilienmarktes.
Kein Wunder das die Verkaufsseite im Zauberwald lebt. Man liebt halt die verstärkte Lüge die einem selbst zum Vorteil gereicht.