Die Immobilienpreise in Deutschland befinden sich weiter im Aufwind! Der monatlich erscheinende Europace Hauspreisindex zeigt von Juli auf August einen erneuten Anstieg von 222,22 auf 222,54 Indexpunkten. Im Jahresvergleich sind es +1,68 %. Der Trend ist weiter aufwärts gerichtet, langsam aber nachhaltig.
Die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser entwickeln sich im August zum stärksten Segment im Europace Hauspreisindex (EPX). Der Neubau legt gegenüber dem Vormonat um 0,49 Prozent zu und erreicht mit 245,26 Punkten einen neuen Höchststand. Im Vergleich zum Vorjahresmonat steigen die Preise um 3,34 Prozent.
Auch bei Eigentumswohnungen ziehen die Preise nur minimal an. Der Index steigt im August um 0,14 Prozent auf 219,85 Punkte. Gegenüber dem Vorjahresmonat liegen die Preise 0,26 Prozent höher. Bei bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern gibt der Index dagegen leicht nach. Nach dem deutlichen Anstieg im Juli sinken die Preise im August um 0,26 Prozent auf 202,51 Punkte. Im Jahresvergleich liegen Bestandshäuser weiterhin 1,26 Prozent über dem Vorjahresniveau.
„Der Neubau entwickelt sich im August zum auffälligsten Segment im EPX. Das Plus von 0,49 Prozent im Monatsvergleich und von 3,34 Prozent zum Vorjahr zeigt, dass der Neubau für den Verbraucher zusehends weniger erschwinglich wird und mit Blick auf die letzten 12 Monate leicht stärker angestiegen ist als die Inflationsrate”, so kommentiert es Europace.
Man kann dazu anmerken, so meine Meinung: Generell wird bei weiterhin großem Zuzug nach Deutschland und beim Drang vieler Menschen, zentral wohnen zu wollen, zu wenig gebaut. Hohe Nachfrage und wenig neues Angebot, das lässt die Immobilienpreise und die Mieten weiter ansteigen.
Der Europace Hauspreisindex EPX basiert laut Aussagen von Europace auf tatsächlichen Immobilienfinanzierungs-Transaktionsdaten des Europace Finanzierungsmarktplatzes. Mehrere tausend Nutzer wickeln demnach monatlich über 30.000 Transaktionen mit einem Volumen von über 7 Mrd. Euro über den Marktplatz ab.
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Für die Ärmsten hat die Bundesregierung zum Ausgleich die Kürzungen des Wohngeldes für 2027 geplant.
Weniger Wohngeld bei steigen Mieten gleicht sich dann wieder aus(!?)
Dann werden eine Menge Menschen in die Grundsicherung rutschen.
Dann müssen sie erst ihr Erdpartes verbrauchen.
Der Grund:
Bei Wohngeld beträgt der Freibetrag für Erspartes 60 Tsd.
Bei der Grundsicherung 10 Tsd.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut