Folgen Sie uns

Aktien

Impfstoff: Warum Moderna-Aktie jetzt steigt, und Biontech und Pfizer fallen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die große Jagd nach dem Corona-Impfstoff ist in vollem Gange

Vorhin ging die Moderna-Meldung um den Planeten, und die Kapitalmärkte reagierten sofort. Nachdem letzte Woche Biontech und Pfizer einen großen Fortschritt bei ihrem Corona-Imfpstoff vermeldeten, so brachte vorhin das Pharmaunternehmen Moderna die Meldung über einen eigenen Impfstoff-Kandidaten. Und zack, Aktienmärkte und Ölpreis stiegen deutlich, der Ölpreis fiel.

Gesponserter Inhalt

Wollen Sie aktiv Devisen oder Rohstoffe handeln? bietet ein besonders hochwertiges Trading-Tool für Sie! Je enger die Spreads sind, also je geringer der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, desto schneller kommen Sie bei einem positiven Trade in die Gewinnzone. Sichern Sie sich für bestimmte Märkte besonders günstige Sonderkonditionen für ihren aktiven Börsenhandel, . Eröffnen Sie hier ein Konto und starten Sie Ihr Trading. Viel Erfolg!

Und die Aktien der drei Unternehmen? Nun, Biontech konnte natürlich die letzten Tage kräftig ansteigen von 92 auf 106 Dollar Freitag Abend. Heute allerdings fällt die Biontech-Aktie direkt zur Eröffnung in New York um 11 Prozent auf aktuell 94 Dollar. Die Aktie von Pfizer konnte die letzten Tage steigen von 36,40 Dollar auf 38,62 Dollar am Freitag Abend. Jetzt zum Handelsstart fällt die Pfizer-Aktie um 1,9 Prozent auf 37,90 Dollar.

Die Moderna-Aktie steigt heute dank ihrer eigenen aktuellen Impfstoff-Meldung um 8 Prozent auf 96,70 Dollar. Letzte Woche hatten Biontech und Pfizer quasi die ganze Pharmabranche hochgezogen in ihren Aktienkursen. Warum aber fallen Biontech und Pfizer heute? Nun, Moderna spricht beim eigenen Impfstoff aktuell von einer Wirksamkeit von 94,5 Prozent gegenüber 90 Prozent bei Biontech und Pfizer. Aber da gibt es noch einen weiteren Vorteil für Moderna, der auch allen Börsianern sofort ins Auge fällt, ohne dass man Medizin-Experte sein muss.

Der Impfstoff von Biontech und Pfizer muss bei minus 70 Grad Celsius gelagert werden! Aber der aktuelle Kandidat von Moderna benötigt lediglich die normale Kühlschrank-Temperatur von 2-8 Grad Celsius, und bleibt dann voraussichtlich noch 30 Tage lang stabil. Da wird jedem Börsianer schnell klar, dass der Impfstoff von Moderna wohl deutlich einfacher zu vermarkten sein wird. Denn die Abkühlung auf minus 70 Grad bei Pfizer und Biontech, das bringt logischerweise Probleme bei Lagerung und Transport! Von daher ist die Moderna-Aktie heute im Vorteil, und vor allem Biontech verliert. Und siehe da. Aktuell gratuliert der Pfizer-CEO in Richtung Moderna:

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Riskante Euphorie

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen wird die derzeit riskante Euphorie an der Wall Street.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage