Am deutschen Arbeitsmarkt geht es weiter bergab. Und das trotz aufziehender Konjunkturerholung dank Aufrüstung und Infrastruktur-Investitionen. Die Ende Januar gemeldeten Daten zeigten wie schon in den Vormonaten, dass grob gesagt nur noch Staat und Gesundheit neue Jobs schaffen. Private Dienstleister und Industrie bauen weiter ab. Wie wir letzte Woche ausführten: Dank schuldenfinanziertem Stimulus, der nun nach und nach Wirkung zeigen sollte, dürften die Sektoren private Dienstleister, Rüstung und Bau profitieren, wohl auch in Form neuer Arbeitsplätze.
Aber der Kern der deutschen Industrie, nämlich Maschinenbau, Chemie und Auto, könnten weiter Stellen abbauen, weil die Produktion weiter zurückgeht. Dies wäre de facto eine Zweiteilung der deutschen Volkswirtschaft. Die einen stürzen weiter ab mangels Strukturreformen, China-Flaute und US-Zöllen – die anderen profitieren kurzfristig durch schuldenfinanzierte Staatsprogramme.
Heute zeigen Daten des ifo-Instituts, dass sich die Tendenz in Deutschland zum Abbau von Arbeitsplätzen fortsetzt. So würden die Unternehmen wieder häufiger planen Stellen zu streichen. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im Februar auf 93,1 Punkte, nach 93,4 Punkten im Januar. „Die Zurückhaltung am Arbeitsmarkt nimmt wieder zu. Viele Unternehmen planen mehr Personal zu entlassen, statt neue Stellen zu schaffen,“ so sagt es das ifo-Institut. Man sieht es auch in der Grafik: Die Grundtendenz am Arbeitsmarkt ist weiter abwärts gerichtet.
In der Industrie bleibt der Abbau von Arbeitsplätzen ein dominierendes Thema, so ifo. Nahezu alle Branchen planen demnach einen Abbau von Personal, insbesondere die Autoindustrie. Der Anpassungsdruck bleibt dort hoch. Das Barometer der Dienstleiter fiel wieder in den negativen Bereich. Gleichwohl suchen einzelne Branchen wie IT-Dienstleister sowie Rechts- und Steuerberater weiterhin verstärkt nach neuem Personal. Der Handel plant weiterhin mit weniger Personal auszukommen. Im Baugewerbe legte das Barometer hingegen leicht zu: Die Unternehmen planen etwas mehr Mitarbeiter einzustellen, so ifo.
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Alle wissen warum.
Jetzt werden wieder vor den Wahlen Absichsterklärungen seitens der CDU laut, wie die Fahrt ins Tal zumindest verlangsamt werden kann.
Stichwort:
Änderung des Heizungsgesetztes, Haussanierungen und Verbrennerverbot, usw.
Ja- eben vor den Wahlen.
Nach den Wahlen wird es natürlich wieder ganz anders aussehen, denn der wirtschaftliche Niedergang Deutschlands ist ja im Grundgesetz festgelegt.
Stichwort: Klima vor Menschenrechten.
Aber ich denke, das Klima- Märchen wird immer schneller allen Menschen bewusst und somit wird sich auch die Klima-Hysterie abnehmen.
Die Klima-Geisterfahrt lässt sich nicht mehr lange in Deutschland durchhalten. Bzw. nur in Deutschland.
Das BVG wird neue Erklärungen dazu bringen müsse, warum dann Klima doch nicht wichtiger ist als Menschenrechte.
Das wird aber für die Juristen des BVG kein Problem sein, denn die konnten sogar erklären, warum von Deutschland ausgehende grundgesetzwidrige und völkerrechtswidrige Angriffskriege auch kein Problem sind, bzw. nicht verfassungswidrig sind.
Doch dafür müssen die Gesetzte erst geändert werden, die Deutsche Umwelthilfe muss durch alle Instanzen bis zum BVG klagen, das dann auch Monate oder Jahre auf ein Urteil warten lässt.
Bis dahin, selbst wenn alles optimal klappen sollte, ist Deutschland weiter ins Tal gerutscht.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut