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In eigener Sache: Trader-Forum auf FMW

Was halten die geschätzten Leser von der Idee, auf FMW ein Trader-Forum einzurichten?

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von Markus Fugmann

Hochverehrtes Publikum!

Seitens des Lesers @KSchubert erreichte mich kürzlich folgende Mail wie der Blitz aus aller-heiterstem Himmel:

„Ich möchte an dieser Stelle nur einmal eine Idee aufgreifen, zu der wir uns knapp vor einigen Monaten schon mal ausgetauscht haben: Ein Forum für Tradingideen auf FMW! Ein solches war ja einmal angedacht und daher würde ich Ihnen an dieser Stelle noch einmal versichern, dass ich mich in einem derartigen Forum auch engagieren würde! Mir schien diese Idee in letzter Zeit wieder sehr reizvoll, da sich doch in vielen Posts auf FMW immer wieder herauskristallisiert, dass viele Leser eher (kurzfristige) Trader als Investoren sind. Was meinen Sie/Was denken Sie: Wäre ein Tradingforum auf FMW nicht eine sinnvolle Sache?“.

Wir von der FMW-Redaktion könnten uns das sehr gut vorstellen, fänden das sehr gut. Dazu bräuchte es allerdings seitens der geneigten Leserschaft eine Bereitschaft und den Willen, hierzu etwas beizutragen – zumindest von einigen davon. Daher erst einmal die schüchterne und verschämte Frage: Wäre diese Bereitschaft vorhanden?

Wenn ja, würde ein solches Forum Einschätzungen zu den Märkten enthalten, ob charttechnisch und/oder fundamental, gerne auch politisch-ökonomische Überlegungen, die mit den Märkten allgemein zu tun haben.

Da ein solches Forum nicht gänzlich frei sei kann – ansonsten würden übelwollende Geister üble Dinge schreiben (Nazi-Propaganda und andere Schweinereien) – würden wir es vermutlich so machen, dass jeder, der etwas beitragen möchte, von uns (etwa durch die Mail-Adresse) registriert wird. Vermutlich werden da einige dabei sein, deren Kommentare wir schon lange schätzen – und bei denen die Sicherheit da ist, dass die Sache seriös bleibt und so auch jenen Spaß macht, die sich nicht beteiligen, wohl aber ein solches Forum als Leser interessant finden könnten.

Der genaue Ablauf müsste noch besprochen, gerne auch hier diskutiert werden. Ideen und Vorschläge sind herzlich willkommen – bitte dafür die Kommentar-Funktion nutzen!

Besteht ein breiteres Interesse an einem solchen Forum? Wenn ja, bitte melden durch Kommentare!

Beste Grüsse,

Markus Fugmann

40 Kommentare

40 Comments

  1. Avatar

    Carsten

    5. Juli 2016 17:29 at 17:29

    Nun ja, ich wäre dabei, wenn auch eher seltener, da selbst und ständig arbeitend…..
    Gute Idee, da das was ich hier so als Kommentar zu lesen bekomme durchaus von Lesern ist, welche sich mit der Materie beschäftigen. Nazischrott werden wir dann schon „bannen“.
    In diesem Sinne…lass ma machen !

  2. Avatar

    Markus

    5. Juli 2016 17:31 at 17:31

    Sehr geehrter Herr Fugmann,

    die Idee empfinde ich als ständiger Leser Ihres Portals als äußerst interessant. Wäre hierfür nicht eine Kooperation mit godmode-trader bzw. der hauseigenen Plattform Guidants denkbar?
    Dort gibt es zwar bereits eine Gruppe Marktgeflüster. Unklar ist mir jedoch, ob diese von finanzmarktwelt offeriert wird.
    Denkbar wäre bei Einrichtung einer Gruppe auch die Einbindung der Tradingempfehlungen von Rüdiger Born und Inside Riße.
    Besonders überzeugt mich an Guidants die Möglichkeit schnell miteinander Charts zu teilen und Tradingideen zu diskutieren.

    Beste Grüße, Markus

  3. Avatar

    KSchubert

    5. Juli 2016 17:31 at 17:31

    Wunderbar :-) Es werden sich schon einige Interessierte finden…
    Sinnvoll wäre sicher auch eine grobe Unterteilung nach Rubriken: Indizes, Forex, Rohstoffe einerseits, aber auch vom Ansatz her: technisch, fundamental.

    Und es muss ja nicht immer nur um tagesaktuelle Einschätzungen des Marktes gehen, sondern auch um das Vorstellen und Diskutieren von Methoden/Strategien…

  4. Avatar

    SMArtTrader

    5. Juli 2016 17:36 at 17:36

    Hallo FMW & Leser

    Ich bin zwar erst kurz begeisterter Leser dieser Seiten, aber ich fände ein solches Forum durchaus reizvoll.

    Allerdings wäre es für mich persönlich nur dann erstrebenswert, wenn es ein gewisser „erlauchter Kreis“ wäre, denn Social-Trading-Plattformen bzw. Trading-Foren gibt es ja nun inzwischen zu Hauf und dort stört mich immer, dass die schiere Masse die Qualität verwässert, die Lesbarkeit massiv einschränkt und zu allem Übel genug Trolle dort ihr Unwesen treiben.

    Daher wäre es aus meiner Sicht ein (wenn nicht DER) USP, wenn man klein und fein bliebe.

    Wie man das aber genau managen will oder kann, um trotzdem auch die kritische Masse zu erreichen und nicht nur eine WhatsAPP-Gruppe als Forum zu haben, weiß ich derzeit nicht so genau.

    Das sind nur meine ersten spontanen Gedanken zu Ihrer Frage.

    BG

  5. Avatar

    wibe69

    5. Juli 2016 17:37 at 17:37

    also ich weiß nicht so recht …. foren gibt es doch im Netz zu tausenden. Ich lese täglich FMW gerade deshalb weil ich mich nicht durch diverse Posts in Foren durchkämpfen möchte und die prägnante Form der hier veröffentlichten Artikel sehr schätze.

  6. Avatar

    Daniel Berg

    5. Juli 2016 17:37 at 17:37

    Ich waere auch interessiert.
    Gruss aus Breslau, Polen

  7. Avatar

    Brightcross

    5. Juli 2016 17:37 at 17:37

    Die Idee wurde doch schon vor einiger Zeit aufgegriffen … Schön dass es wieder besprochen wird.

    Tolle Sache ….
    Würde auch aktive dabei sein.

  8. Avatar

    MRS

    5. Juli 2016 17:39 at 17:39

    Ich wäre dabei. Aber FMW ist aus meiner Sicht keine „kommerz“ Seite und sollte sich daher nicht in das Godmode-trader Kommerz Universum eingliedern. Ich wäre für tradingview.com als Plattform.

    • Avatar

      KSchubert

      5. Juli 2016 17:45 at 17:45

      Finde ich sehr gut, sehe ich auch so!

  9. Avatar

    Putter

    5. Juli 2016 17:48 at 17:48

    Sehr gute Idee,
    ich bin begeisterter Leser Ihrer Seite und wäre gerne dabei!
    Freundliche Grüße
    W. Schlangen

  10. Avatar

    Jochen

    5. Juli 2016 18:11 at 18:11

    Wäre auch regelmäßig dabei, aber man sollte es nicht so exklusiv machen. Oder wie sollen die Community sonst wachsen?

  11. Avatar

    Claus Nielsen

    5. Juli 2016 18:15 at 18:15

    Ich wäre auf jeden Fall auch dabei, bin Trader und mache auch zur Zeit eine Ausbildung als Börsen Makler. Für mich wäre es toll hier mit zu machen

    Besten Gruß

    Claus Nielsen

  12. Avatar

    Positino

    5. Juli 2016 18:16 at 18:16

    Man könnte so ein Forum auch auf die Tradingvorschläge von Herrn Born beschränken. Allgemeine Foren dieser Art gibt es ja schon viele.

  13. Avatar

    fabikom

    5. Juli 2016 18:17 at 18:17

    Ja kalr…bin ich sofort dabei !

  14. Avatar

    winni

    5. Juli 2016 18:18 at 18:18

    Auch ich finde die Idee sehr gut und würde mich gerne einbringen.
    Die oben aufgeführten Gedanken und Bedenken haben ihre Berechtigung und sollten besprochen und geklärt werden.

    Gruß
    Winni

  15. Avatar

    gerhard.fischermeier

    5. Juli 2016 18:21 at 18:21

    Gute Idee, wäre mit dabei.

    Gruß
    Gerhard

  16. Avatar

    Carsten

    5. Juli 2016 18:39 at 18:39

    Finde die Idee grundsätzlich gut.
    Ich würde allerdings keine klassische Foren-Software dafür einsetzen, sondern von der Mechanik her eher etwas in Richtung Reddit, wo die Sichtbarkeit von Postings also klar mit ihren Bewertung korreliert. Ansonsten entstehen schnell ausufernde Threads, die von der Informationstiefe eher Chat-Charakter haben und eine Menge Zeit bei der Sichtung benötigen.

    Ebenfalls fände ich es schön, wenn FMW die Meinungen der Leserschaft zu bestimmten Themen stärker kanalisiert, beispielsweise mit Hilfe von Umfragen.

  17. Avatar

    KSchubert

    5. Juli 2016 18:39 at 18:39

    Also mal die praktischen Aspekte zusammengefasst – bitte widersprechen bzw. mit praktischen Vorschlägen ergänzen

    – Es wird ein Forum geben, in dem sich Leser, die zuvor registriert worden sind, austauschen

    – es steht den registrierten Lesern frei, Beiträge zu schreiben

    – es könnte die Rubriken: „aktuelle Tradinggelegenheiten“ und „Strategienecke“ geben…Trades, die vorgeschlagen werden, sollten allerdings ein Fundament besitzen (also nicht posten: „Gold steigt heute bestimm, bin mir sicher“ :-) Sondern: „Bei Gold zeichnet sich eine Tradingchance an, weil [Charttechnik, fundamentale Gründe…]

    – technisch: es sollte doch erst mal reichen, wenn – so wie ja auch Herr Fugmann dies in seinen Beiträgen handhabt – zur Verdeutlichung des eigenen Tradingansatzes Snapshots von der eigenen Tradingplattform gemacht werden, und diese dann kommentiert werden

    Weitere Vorschläge zur praktischen Umsetzung?

  18. Avatar

    Raoul H

    5. Juli 2016 19:14 at 19:14

    Als regelmässiger und eifriger Leser der Plattform bin ich begeistert von der Idee
    und hoffe, dass es auch umgesetzt wird. Der Aufruf von Herr Fugmann gibt mal
    kurz Gelegenheit ihm für seinen unermüdlichen Einsatz bestens zu danken.
    Ein Dankeschön auch an die Herren Risse und Born !
    Wünsche einen schönen Abend.

  19. Avatar

    Traidee

    5. Juli 2016 19:48 at 19:48

    Hallo,

    ich finde dies eine sehr gute Idee, alleine um eine übersichtliche Diskussion von, seitens der FMW Redaktion veröffentlichen, Beiträgen zu ermöglichen.

    MFG

    Traidee

  20. Avatar

    Kenneth

    5. Juli 2016 19:58 at 19:58

    Wäre auch dabei, wäre sehr interessant und übersichtlicher als die Kommentare, die man ja nicht immer mitbekommt.

  21. Avatar

    Sabine

    5. Juli 2016 20:10 at 20:10

    hört sich gut an …warum auch nicht

    MFG
    Robert S.

  22. Avatar

    Pennymonkey

    5. Juli 2016 20:23 at 20:23

    Ein Forum hier wäre eine tolle Sache .
    …jedoch schaue ich mich gerade auf einigen anderen devisenorientierten Foren
    um und muss sagen dass die zeitnähe zum Markt sehr zu wünschen übrig lässt und das Angagement der Mitglieder auch. Diese Foren sind mit der Zeit wohl eher wie ein Lexikon zu benutzen.
    So was braucht es nicht nochmal, aber eins wo zumindest bei den Haupthandelsstunden 20-30 Mitglieder zeitnah online sind und sich austauschen, das würde mir gut gefallen.

  23. Avatar

    Lossless

    5. Juli 2016 20:24 at 20:24

    Bin gern mit Rat und Tat dabei. Aber Vorsicht …zu viel „Information“ ist auch nicht gut und sollte wohl überlegt sein.

  24. Avatar

    Thomas Oßwald

    5. Juli 2016 20:40 at 20:40

    Hallo an Alle und Herr Fugmann,

    ich bin kein Börsenprofi…sondern Hobby-„Zocker“ mit ersten Erfahrungen und ganz kleinem Einsatz…ca. 10.000 Euro….lese seit ca. 2 Jahren hier auf fmw und bin begeistert über die tollen Beiträge und Infos hier, die sehr neutral dargebracht werden. Gerade der weltumspannende wirtschaftliche und politische Überblick imponiert mir…ein Austausch-Forum fände ich toll, allerdings mit der Einschränkung, dass es gut moderiert werden müßte, denn in so manchen Foren tummeln sich Leute mit sehr „radikalen“ Ansichten…da besteht immer das Risiko, dass die Diskussion aus dem Ruder läuft…ne kleine Gruppe gescheckter Imformierter, das fände ich gut und sinnvoll. Nur meine Meinung…liebe Grüße Thomas O.

  25. Avatar

    Vestek

    5. Juli 2016 20:59 at 20:59

    Ich bin ähnlicher Meinung wie SMartTrader & wibe69. Andererseits ist die Idee durchaus interessant.

  26. Avatar

    DresdnerTrader

    5. Juli 2016 21:13 at 21:13

    Ist das jetzt schon das Forum?

  27. Avatar

    Z0P0

    5. Juli 2016 21:22 at 21:22

    Dabei

  28. Avatar

    murat

    5. Juli 2016 21:41 at 21:41

    Hallo,
    das ist eine wunderbare Idee gerade für einen Neueinsteiger wie ich es bin ist eine seriöse, wahrheitsgemäße, unabhängige Plattform sehr wichtig. Und das noch kostenlos was will die Tradingseele mehr.
    MfG
    m.dundar

  29. Avatar

    kandoo1176

    5. Juli 2016 22:22 at 22:22

    Ja gerne!!
    Bin dabei denn nach dem Brexit kommt der Frexit.
    Kandoo

  30. Avatar

    Klaus

    5. Juli 2016 22:38 at 22:38

    Solange das Original (Markus Fugmann) uns weiterhin erhalten wird… ok. Wobei ich sage muss, dass ich Ihre Seite so schätze wie sie ist!

    LG

    Klaus

  31. Avatar

    Petkov

    5. Juli 2016 22:43 at 22:43

    Sehr geehrter Herr Fugmann,

    wenn Sie die Frage stellen, ob Sie eine sehr hochwertige Dienstleistung um eine weitere Komponente erweitern sollen, werden Sie wohl kaum Widerspruch bekommen.

    Viel wichtiger ist die Frage, wie das Forum der Qualitätsmarke „Finanzmarktwelt.de“ gerecht werden kann. Sie haben also die Latte selbst ziemlich hoch gelegt.

    Für mich ist Finanzmarktwelt.de die eindeutig wichtigste Informationsquelle, die ich bei meiner persönlichen Bewertung der Märkte nutze. Sie helfen mir bei der Beantwortung der Frage, in welche Richtung es geht. Wie weit es in die jeweilige Richtung geht, entscheide ich aufgrund von technischen Analysen, die man zuhauf z.B. als Service von Depotbanken bekommt. Wenn man bei Finanzmarktwelt.de jetzt auch ausführliche Charts mit Trendkanälen, Formationen, Retracements, Widerständen/Unterstützungen findet und auch noch darüber diskutieren kann, dann wäre das in der Tat ein kompletter Service, den ich in dieser Form und Qualität noch nicht kannte. Oder vielleicht doch! Von früher, wo Michael Borgmanns Chartanalysen hier gepostet wurden.

  32. Avatar

    leser

    6. Juli 2016 08:32 at 08:32

    Kein Interesse an einem Forum.
    Ich lese Beiträge von Herrn Fugmann und der Redaktion, die mich interessieren. Videos schaue ich nicht, da mir das zu lange dauert.
    Wenn etwas zu ergänzen wäre, dann aus meiner Sicht vielleicht Snapshots von Charts, z.B. bei Herrn Riße, damit man erkennt, welches Zeitfenster gemeint ist.

  33. Avatar

    Norman

    6. Juli 2016 08:43 at 08:43

    Wenn dafür Inside Riße von der FMW verschwindet, wäre ich auch dabei. ;-)

  34. Avatar

    Gixxer

    6. Juli 2016 08:45 at 08:45

    Meiner Meinung nach ist die Seite so schon fantastisch genug.
    Trotzdem habe ich nichts gegen eine Erweiterung um ein Forum.
    Ich würde dann aber bitten, dies in einem Extra-Bereich zu machen, damit die Übersichtlichkeit nicht darunter leidet.
    Auf jeden Fall sollte man den Hauptteil so lassen, wie er ist, denn er ist echt Klasse.
    Videoausblick und Marktgeflüster sind für mich ein Muss geworden ebenso der Trade des Tages von Herrn Born. Ich würde nur ungerne in Zukunft Zeit damit vertrödeln, diese Dinge aufwendig suchen zu müssen.

    • Avatar

      KSchubert

      6. Juli 2016 08:56 at 08:56

      Dass das Forum in einer eigenen Ecke der Website untergebracht wird, zu der man eigens navigieren muss, sollte meiner Ansicht nach selbstverständlich sein und würde ich daher auch begrüßen!
      Man sollte sicher nicht – und diese Befürchtung lässt sich ja aus einigen Kommentaren herauslesen – den Bereich „Home“ von FMW mit Einzelbeiträgen überlasten, sodass die Beiträge der FMW-Redaktion untergehen.

  35. Avatar

    Forexmonkey

    6. Juli 2016 09:24 at 09:24

    Gute Idee, als aktiver Leser bin ich sehr gern dabei.
    Ich würde es gut finden wenn bei TdT vom Herrn Born welchen ich sehr schätze die Kommentarfunktion freigeschaltet würde, das were schon quasi ein beginn des Forums.

    Beste Grüße aus Ostrava

  36. Avatar

    Timo

    6. Juli 2016 11:29 at 11:29

    Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, ihnen vorzuschlagen ein Trader-Forum in FMW zu implementieren, allerdings waren meine Zweifel was den Aufwand (v.a. die Moderation) betrifft größer.
    Sollte ein Forum wirklich aufgebaut werden, werde ich versuchen Konstruktives beizutragen.

    MfG, Timo

  37. Avatar

    Marc

    6. Juli 2016 11:29 at 11:29

    Hallo Herr Fugmann,

    Interesse ja, aber ich bin Swing Trader und / oder Langfristig in den Märkten unterwegs. Würde keine Kommentare über Intraday Trading abgeben, 5 min Chart und sowas. Das ist nonsens für mein Handeln. Sollte es eine Gruppe geben die längerfristig unterwegs ist und Fundamentaldaten in Betracht zieht, bin ich gerne dabei – ansonsten muss ich leider passen und bleibe passiver Leser.

    • Avatar

      KSchubert

      6. Juli 2016 12:56 at 12:56

      Nun ja, wenn es um einen 5-Minuten-Chart gehen soll, aus dem man dann noch Handelsentscheidungen raus treffen soll, müsste man wohl eher einen Chat bereitstellen. Aber ich denke, dies würde dann schnell in einen „Signaldienst“ mit ungewissem Ausgang ausarten. Das wäre sicher nicht sinnvoll. Aber sicher könnte am Wochenende oder am Morgen vor Markteröffnung seine Sicht auf die Woche/den Tag darlegen. Bei einem solchen Format würde ich persönlich am liebsten etwas beitragen. Alles in den Zeitebenen darunter ist mir auch zu hektisch….

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EZB ebnet argumentativen Weg für lang anhaltende Rettungsmaßnahmen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Seit der Finanzkrise 2008 veranstaltet die EZB ein Anleihekaufprogramm nach dem nächsten. Die Zinsen sinken im großen Bild gesehen immer weiter. Egal wie gut es der Konjunktur in der Eurozone zwischen 2008 und 2020 wieder ging. Die EZB druckte immer weiter Geld, kaufte immer weiter Anleihen. Länder wie Italien wurden mit EZB-Geld und immer weiter sinkenden Zinsen am Leben erhalten. Nach der Krise war vor der Krise.

Und nun, kommt nach der Coronakrise (die Impfstoffe kommen ja bald) wieder die nächste Krise, nämlich die Rettung der überschuldeten Unternehmen? Deswegen muss die EZB (wie es auch die Fed macht) zusammen mit den Regierungen der Mitgliedsstaaten immer weiter retten, retten und retten. Denn ja, wir wissen es alle. Mit gigantischen Kreditprogrammen, Zuschüssen, Kurzarbeitergeld uvm werden in Europa die Nöte der Coronakrise gemildert, und Probleme optisch versteckt. Am besten erkennt man das beim Thema Kurzarbeitergeld. In Deutschland wurde die ausgeweitete Funktion dieses Instruments erst letzten Freitag im Bundestag bis Ende 2021 verlängert – welch ein Zufall, bis zur Bundestagswahl kann die Kurzarbeit in ihrer jetzigen Form also weiterhin als neuer Dauerzustand für eigentlich arbeitslose Arbeitnehmer genutzt werden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

EZB kommt mit „Nicht zu früh aufhören“-Argumentation

Aber zurück zur EZB. Die einfache wie auch clevere Aussage der EZB lautet am heutigen Montag (frei und sinngemäß zusammengefasst): „Wenn wir die Hilfen zu früh einstellen, gefährden wir den Erfolg“. Tja, und wann das Ende der Hilfen angebracht ist, das ist bei der EZB bekanntermaßen eine sehr dehnbare Ansichtssache (siehe Anleihekäufe seit 2008 bis heute – hier eine wunderschöne historische Übersicht zu dem Thema). Im Rahmen ihres heute veröffentlichten Finanzstabilitätsberichts hat die EZB auch einen einzelnen Artikel veröffentlicht, bei dem es um die „Bewertung von Schwachstellen von Unternehmen“ in der Eurozone geht.

Und die Schwachstelle scheint offenbar darin zu bestehen, dass EZB und Regierungen ihre Hilfsprogramme zu früh auslaufen lassen könnten. Man sieht die Probleme wohl auch vor allem beim Zugang zu Krediten und bei steigenden Finanzierungskosten. Die Unterstützung durch die Geldpolitik der EZB habe dazu beigetragen, die tatsächlichen Insolvenzen bisher unter Kontrolle zu halten. Staatliche Kreditgarantien und Konkursmoratorien hätten eine groß angelegte Welle Unternehmenspleiten verhindert. Aber eine beträchtliche Anzahl von Unternehmen könnte gezwungen sein Konkurs anzumelden, wenn diese Maßnahmen zu früh aufgehoben werden oder die Kreditvergabebedingungen der Banken verschärft werden, so die heutige Aussage der EZB. Tatsächlich deute die historische Ko-Bewegung des Anfälligkeitsindikators mit den Unternehmensinsolvenzen und dem BIP-Wachstum darauf hin, dass sowohl die Regierungspolitik als auch die niedrigen Fremdfinanzierungskosten dazu beigetragen hätten, die Auswirkungen der Verschlechterung des Gesundheitszustands der Unternehmen auf die tatsächliche Zahl der Insolvenzen zu dämpfen – auch wenn die Auswirkungen je nach Land, Sektor und Unternehmensgröße unterschiedlich seien.

Dieser neu entwickelte Indikator mache laut EZB deutlich, dass die Anfälligkeit des Unternehmenssektors auf ein Niveau gestiegen ist, das zuletzt während der Staatsschuldenkrise im Euroraum beobachtet wurde. Finanzierungsrisiken hätten sich dank verschiedener Unterstützungsmaßnahmen bisher nicht materialisiert, aber die Anfälligkeit der Unternehmen könne weiter ansteigen und ein Niveau erreichen, das während der globalen Finanzkrise beobachtet wurde. Insbesondere wenn die zweite Welle der Pandemie die wirtschaftliche Erholung zum Stillstand bringe und das Wachstum schwächer ausfällt als prognostiziert, könnte ein frühzeitiger Ausstieg aus den Stützungsmaßnahmen schließlich zu einem deutlichen Anstieg der Unternehmenskonkurse führen, mit Auswirkungen auf die Finanzstabilität auch für die Banken im Euroraum, so die EZB.

Aus Rettung wird Dauerzustand

Tja, haben sie es auch rausgelesen? Diese Aussagen (wie auch jüngst die Warnung von Christine Lagarde vor der Rezession) bieten die perfekte Vorlage, damit KfW-Kredite, Null- und Negatzvinsen, Kurzarbeitergeld, Anleihekäufe in Billionenhöhe etc immer so weitergehen, Jahr für Jahr. Nicht denkbar? Nochmal, ich möchte erinnern an die letzten zwölf Jahre seit der Finanzkrise! Natürlich sind viele Maßnahmen sicherlich gut und richtig wie die KfW-Kredite, Zuschussprogramme etc. Aber vor allem was die EZB da anrichtet mit ihren Kaufprogrammen und abgeschafften Zinsen. Diese Maßnahmen, wenn sie jahrelang immer weiter beibehalten werden, schaffen ein Gesamtumfeld, das nicht mehr ohne zinslose Kredite leben kann, und Staaten die nicht mehr ohne negative Anleiherenditen leben können. Man gewöhnt sich an diese schöne neue Welt sehr schnell – oder besser gesagt, man hat sich längst daran gewöhnt. Ein Ende dieser Geldpolitik der EZB, ist die überhaupt noch vorstellbar bei der Schuldenexplosion bei Staaten und Unternehmen? Entweder immer so weitermachen, oder man riskiert einen großen Knall.

EZB-Grafik zur Verwundbarkeit der Unternehmen
Grafik: EZB

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Coronavirus: Die Impfung und die praktischen Folgen

Deutschland rüstet sich für die ersten Impfungen gegen das Coronavirus. Aber was passiert nach erfolgreicher Impfung? Wie wird man mit den verschiedenen Gruppen im praktischen Leben umgehen?

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Deutschland rüstet sich für die ersten Impfungen gegen das Coronavirus. Impfzentren werden bereits für Mitte Dezember vorbereitet, obwohl noch gar kein Vakzin zugelassen ist. Die Politik macht Druck.

Mindestens 96 Corona-Impfzentren sollen allein in Bayern bis Mitte Dezember einsatzbereit sein. In jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt im Freistaat ist mindestens ein Impfzentrum geplant, so ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Donnerstag.

Aber was passiert nach erfolgreicher Impfung? Wie wird man mit den verschiedenen Gruppen im praktischen Leben umgehen? Darüber wird man bald diskutieren.

Coronavirus: Immunisiert oder nicht

Im Prinzip müsste es im neuen Jahr vier verschiedene Gruppen innerhalb der Bevölkerung geben: Menschen, die bereits eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden haben. Und dann die, die  registriert sind: eine diffuse Gruppe mit Bürgern, die selbst nicht genau wissen, ob sie vielleicht nicht schon infiziert waren, die große Gruppe derer, die sich noch vor der Infektion geschützt haben – und schließlich die Geimpften. Wie verfährt man in Zukunft mit den Menschen, die die Infektionskrankheit überwunden haben und die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit immun sind gegen die Krankheit und auch als Spreader des Coronavirus für die Mitmenschen wegfallen? Gibt es nach erfolgreicher Impfung so etwas wie einen Impfpass?

Der Impfpass, jetzt eine zweifelhafte Angelegenheit?

In Kürze, wenn die Zulassung des Impfstoffes vollzogen ist, wird es rasch zwei Gruppen von Bürgern geben, die annehmen können, die Krankheit bezwungen zu haben – die vormals Infizierten und die Geimpften. Nach dem Stand der Wissenschaft gilt eine rasche Wiederinfektion mit dem Coronavirus als unwahrscheinlich. Bei Abermillionen von Infektionen müsste dies schon aufgefallen sein. Die Zahl der Infizierten in Deutschland nähert sich der Ein-Millionen-Grenze (Ende dieser Woche?), die Dunkelziffer dürfte in Deutschland bei Faktor 3 bis 5, liegen, so die Annahme einiger Wissenschaftler aufgrund der Antikörpertests.

Jedenfalls wird die Zahl der „Immunen“ bald im Millionenbereich liegen. Während man den ehemals Infizierten nach langen Diskussionen keinen Immunitätsausweis zusicherte, so wird nach einer Impfung gegen Covid-19 sicherlich eine Impfbescheiningung ausgestellt werden, wie beim Impfpass nach jeder Standardimpfung.

Was wird passieren, wenn sich geimpfte Menschen sagen, „so jetzt bin ich geschützt, warum weiter eine Maske tragen?“ Nur eine von vielen praktischen Fragen.

Aber da beginnt bereits das Dilemma. Die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes sieht eine „Impf- und Immunitätsdokumentation“ vor. Was wird diese für Folgen haben? Eine Wiedergewährung von Mobilitäts- und Freiheitsrechten? Der Ethikrat ist bereits bei der Beratung der Problembereiche.

Wo könnte der Impfpass Anwendung finden?

Trotz aller ethischen Bedenken, werden Impfungen bei Reisen in fremde Länder empfohlen oder sind sogar Verpflichtung (z.B. gegen Gelbfieber in bestimmten afrikanischen Ländern). Wie werden asiatische Länder auf die Impfung reagieren, Staaten wie Taiwan, Vietnam, Thailand, Südkorea, Australien, Neuseeland, die die Infektion bisher erfolgreich eindämmen konnten? Könnte ein Impfausweis nicht Voraussetzung werden, dass man nach der Einreise von Menschen aus Risikogebieten keine 14-tägige Quarantäne absolvieren muss?

Gibt es aktuell vor einer Reise mit einem Kreuzfahrtschiff nicht bereits die Verpflichtung zu einem Corona-Schnelltest, in dieselbe Richtung laufen Bestrebungen im Luftverkehr?

Und was ist eigentlich mit den vielen Unternehmen aus den Corona-geschädigten Branchen, sei es der Kulturbereich, bei Messen, oder jeglichen Veranstaltungen (Fußball) mit größerem Publikumsverkehr? Werden diese sich für das ethisch etwas zweifelhafte Instrument Impfbescheinigung einsetzen, weil es ihnen sofort Luft zum Atmen bringen würde? Oder wird dies der Staat abwiegeln und versuchen, die Branchen mit immer weiteren Notgeldern über Wasser halten? Eines ist doch schon heute absehbar: Bei einer Bevölkerungszahl von 83 Millionen Menschen, abzüglich der bereits Betroffenen und den Impfverweigerern wird es lange dauern, bis all die Freiwilligen oder auch Zwangsläufigen (Pflegepersonal?) im großen Umfang gegen das Coronavirus geimpft sind.

Fazit

Sicher ist es noch etwas früh, sich über die praktischen Folgen einer Impfung Gedanken zu machen. Allerdings werden Regelungen kommen, ja vermutlich sogar gefordert werden. Schließlich steht manchem Unternehmer das Wasser bis zum Hals und man sehnt sich nach Kunden, nach Menschen, die kein Risiko in Sachen Coronavirus darstellen, für sich und für andere. Wann werden die Diskussionen über die neue Sachlage starten?

Was werden die praktischen Auswirkungen der Impfungen gegen das Coronavirus sein?

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Was den schwachen Goldpreis aktuell bewegt

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ein Barren aus Gold

Der Goldpreis ist die letzten Tage ohne Stärke unterwegs. Eigentlich ist das merkwürdig, denn der US-Dollar schwächelt seit Tagen, und müsste Gold (das in Dollar gehandelt wird) daher doch eigentlich Auftrieb geben. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) hat binnen einer Woche von 92,80 auf 92,18 Indexpunkte verloren.

Corona-Impfstoffe dämpfen Aufwärtstrieb im Goldpreis

Mit aktuell 1.865 Dollar sieht man, dass die seit Donnerstag letzter Woche kurz aufgeflackerte Erholung mit Anlauf Richtung 1.900 Dollar wieder verpufft ist. Eindeutig ist zu sehen, dass die Anleger, die über das Vehikel der ETF (Exchange Traded Funds, hier die Begriffserklärung) in Gold investieren, letzte Woche auf der Verkäuferseite waren mit gut 30 Tonnen. Der folgende aktuelle Chart der Commerzbank zeigt seit Jahresanfang in gelb den Goldpreis-Verlauf, und in schwarz die Gold-ETF-Bestände. Die Nachfrage schlafft derzeit ab.

Chart zeigt ETF-Bestände in Gold im Vergleich zum Goldpreis

Die letzte wie auch die vorletzte Woche waren die Kapitalmärkte gefangen im Fieber der Corona-Impfstoff-Hoffnung. Nach Biontech und Pfizer kam letzte Woche Moderna mit einem fertigen Impfstoff, und heute früh dann auch noch AstraZeneca. Daher laufen die Aktienmärkte auch heute zum Wochenstart erfreulich nach oben. Alles was die Märkte positiv stimmt für eine Erholung der Weltwirtschaft, schwächt tendenziell den „Sicheren Hafen“ namens Gold. Im Chart sehen wir den Goldpreis im Verlauf der letzten 30 Tage. Der große Absturz in der Mitte des Charts rührt her von der ersten Impfstoff-Meldung gegen das Coronavirus vom 9. November von Biontech und Pfizer.

Laut heutiger Aussage des Commerzbank-Analysten Carsten Fritsch dürfte der aktuelle Optimismus hinsichtlich der Impfstoffe dagegen sprechen, dass es schon in Kürze zu einem neuerlichen Run auf die Gold-ETFs kommt. Entsprechend gedämpft sei der kurzfristige Ausblick für den Goldpreis. Die spekulativen Finanzanleger seien seiner Meinung nach durch den Preisrutsch Mitte letzter Woche offensichtlich auf dem falschen Fuß erwischt worden. Denn sie weiteten ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 17. November auf gut 90.000 Kontrakte aus, nachdem sie diese in der Woche zuvor reduziert hatten. Entsprechend dürfte der Preisrückgang auf rund 1.850 Dollar letzten Mittwoch seiner Meinung nach auch durch spekulative Verkäufe begünstigt worden sein.

Mittel- und langfristig bergauf?

Bleibt es bei dem Szenario, welches wir letzte Woche schon erwähnten? Kurzfristig bleibt der Goldpreis trotz schwachem US-Dollar und dank der Corona-Impfstoff-Hoffnungen schwach? Aber mittel- und langfristig sieht man wieder Kurse über 1.900 Dollar und auch Richtung 2.000 Dollar? Das ist die Frage. Denn im großen Bild, da ist die Meinung der Notenbanker ja relativ eindeutig, wie man die letzten Tage und Wochen auch bei der EZB heraushören konnte. Die Geldpolitik (Anleihekäufe und Zinsen) wird noch sehr lange Zeit extrem locker bleiben, um die wirtschaftliche Erholung der Volkswirtschaften zu unterstützen. Also weiterhin Optimismus im größeren Bild für einen steigenden Goldpreis? Dieses Szenario bleibt vorhanden.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf in den letzten 30 Tagen

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