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Indizes konnten JOLTS-Gewinne nicht halten – Dax voraussichtlich 30 Punkte schwächer zum Start

Dax und Dow waren gestern Abend auf einem guten Weg. Der Dax schien sich aus seiner Lethargie befreien zu können dank des JOLTS-Reports in den USA, bei dem es um offene Stellen der dortigen...

FMW-Redaktion

Dax und Dow waren gestern Abend auf einem guten Weg. Der Dax schien sich aus seiner Lethargie befreien zu können dank des JOLTS-Reports in den USA, bei dem es um offene Stellen der dortigen Arbeitgeber ging. Die Zahl dieser offenen Stellen scheint deutlich höher zu sein als bislang angenommen. Deswegen haussierte gestern erst einmal der US-Dollar, was den Dax zügig steigen ließ, im Einklang mit den US-Indizes.

Die Vermeldung der JOLTS-Daten haben wir im Chart im blauen Kasten markiert. Ab 16 Uhr ging es zügig nach oben. Aber diese Gewinne konnten nicht gehalten werden, und wurden bis jetzt wieder exakt aufgefressen. Also doch nur eine kurze Euphorie, die nicht gehalten werden konnte? (Dax im Chart in schwarz, Dow in orange)

Der Dax wird voraussichtlich nach aktuellem Stand mit 12.202 gut 30 Punkte schwächer starten im Vergleich zu gestern Abend.

Mit beitragen zur aktuell leichten Schwäche tun wohl auch die jüngst getätigten (äußerst diplomatischen) Äußerungen von Donald Trump, dass man für den Fall weiterer Provokationen durch Nordkorea vor „Feuer und Zorn“ warne, sowie einer Reaktion, wie sie die Welt noch nicht gesehen habe. Nordkorea drohte deswegen mit einem Angriff auf die US-Pazifikinsel Guam.

Der Euro bleibt im Vergleich zu den JOLTS-Daten von gestern 16 Uhr immer noch 60 Pips schwächer. Das sollte/könnte dem Dax eigentlich helfen. Aber die Hoffnung, dass die JOLTS-Daten die Fed zu höheren Zinsen antreiben, hielt wohl nur wenige Stunden.


Euro vs US-Dollar (schwarz) gegen den Dollar-Index (orange) seit Montag Abend.

In China wurde heute früh die Inflation für Juli mit 1,4% vermeldet nach 1,5% im Juni. Der Erzeugerpreise liegen bei +5,5%, wie vorher auch. Das Inflationsziel für 2017 liegt bei 3%.

Vor wenigen Augenblicken haben Münchner Rück und e.on ihre Quartalszahlen vermeldet. Dazu gleich mehr in einem Folgeartikel.

Von Seiten der OPEC gab es nach dem Treffen in Abu Dhabi warme Worte in Sachen Kürzungs-Verweigerern und ihrer Zusagen. Dazu ebenfalls später mehr Infos.



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