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Industrie 4.0: Das Ende der Massentierhaltung

Die Automatisierung wird viele klassische Berufe abschaffen, so viel scheint klar. Aber sie wird auch einen Bereich erfassen, der uns alle angeht: die Massentierhaltung. Und das hat unüberschaubare Konsequenzen!

FMW-Redaktion

Die Automatisierung wird viele klassische Berufe abschaffen, so viel scheint klar. Aber sie wird auch einen Bereich erfassen, der uns alle angeht: die Massentierhaltung. Diese ist der Hauptverursacher von Umweltschäden (Abholzung, Treibhausgase etc.) – und sie wird aufgrund des technologischen Fortschritts bald überflüssig durch „Invitro-Fleisch“. Das meint, wie Richard David Precht formuliert, dass das Fleisch nicht mehr innerhalb der Kuh produziert wird, sondern außerhalb – und das wird bald sehr viel günstiger sein als die konventionelle Massentierhaltung (und sich daher durchsetzen!).

Richard David Precht über die epochale Umwälzung, die uns auch in diesem Bereich bevor steht – die ökonomischen Konsequenzen werden massiv sein:


Richard David Precht
Foto: Jens Komossa – Eigenes Werk (Goldmann Verlag), CC BY-SA 3.0 de



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7 Kommentare

  1. „in 10 Jahren sind die ganzen Viehhalter tod“.
    Leider entwerten solche Aussagen, die im Zeithorizont völlig falsch liegen, die an sich vernünftigen Grundaussagen.

  2. Schaut euch mal die anderen Videos bei utube von dem Kasper an. Der Spinner will die Arbeitsmittel bei den Arbeitern, das Grundeinkommen, Klassenkampf bis zur Klassenlosigkeit usw. Der ist ein reiner Kommi. Recht hat er mit der Annahme, dass Digitalisierung viele Arbeitsplätze ändern wird. Aber ob unterm Strich mehr entstehen oder mehr gehen, das kann er doch nicht sgaen. Er sollte lieber Sci-Fi Autor werden…ob seine Annahme stimmen, werden wir in 10-20 Jahren sehen.

  3. Nein, Nein und nochmals Nein. FMW hat wohl einen Fetisch daran gefunden, fast täglich über die angeblich bevorstehende Arbeitslosigkeit durch Automatisierung zu schreiben. Das ist der dümmste Irrglaube den es derzeit gibt. Und durch den viel überschätzten David Precht wird das Szenario nicht wahrscheinlicher. Er ist noch nie richtig gelegen und verbreitet totalen Nonsens…

  4. Drei Kommentare, drei Mal wird der aus meiner Sicht entscheidende Punkt übersehen: Automatisierung und Arbeitsplätze sind so dermaßen unwichtig im Vergleich zu den ökologischen Folgen, die Fleischkonsum und somit zurzeit noch die Förderung von Massentierhaltung hat. Daher wünsche ich mir das Eintreten dieser Prophezeiung – und einer Führungsrolle Deutschlands. Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber ich wünsche meinen Kindern ein Leben auf einem bewohnbaren Planeten (hier gefällt mir sein Ausdruck „enkeltauglich“).

    1. @Sebi, es ist doch ein Unterschied, ob man sich das Eintreten einer Prophezeiung wünscht, oder ob man es für realistisch hält.
      Genau diesen Fehler macht meines Erachtens Precht, der seine Hoffnung in eine Prognose umwandelt.
      Ansonsten gebe ich dir natürlich völlig recht, daß man sich nur wünschen kann, daß die Massentierhaltung ein Ende hat. Es wird nur viel länger dauern als 10 Jahre, hier liegt Precht komplett daneben.

  5. Zeithorizont sehr wahrscheinlich falsch, aber der Gedanke ist gut

  6. Dem Grundgedanken kann ich nur zustimmen, allerdings sehe ich auch den Zeithorizont als kritisch an und kann mir das nur schwer vorstellen…

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