Warum so drastische Formulierungen? Ist das nicht übertrieben? Doch. Wenn etwas dramatisch ist, muss man aus dramatische Formulierungen verwenden! Baden-Württemberg ist sozusagen die Herzkammer von Maschinenbau, Autoindustrie etc in Deutschland. Was man seit Wochen und Monaten hört, ist ein einziger Absturz. Betriebe schließen oder verlagern ins Ausland, eine Meldung über Arbeitsplatzabbau jagt die nächste.
Erst gestern wurde gemeldet, dass Porsche noch stärker abbauen will als ohnehin schon bekannt. Man könnte eine endlose Liste an Firmenmeldungen erstellen. Seit Monaten sieht man auch eines der Resultate des Absturzes der deutschen Industrie, und damit eben speziell in Baden-Württemberg: Wenn die Industrie deutlich weniger verdient oder gleich ganz dicht macht, brechen die Steuereinnahmen für die Kommunen weg, und zwar dramatisch. Die Stadt Stuttgart allen voran erlebt derzeit massive Einbrüche bei der Gewerbesteuer. Aktuell fehlen der Stadtverwaltung laut jüngsten Berichten 250 Millionen Euro an Einnahmen. Zuletzt seien der Verwaltung aus der Wirtschaft weitere Einbrüche bei der Gewerbesteuer gemeldet worden.
Was der Einbruch der Gewerbesteuern in Baden-Württemberg bedeutet: Städte und Gemeinden dürften ihre staatlichen Leistungen in allen Bereichen herunterfahren, man muss Geld sparen. Und man darf erwarten, dass die Zweckentfremdung des 500 Milliarden Euro Sondervermögens des Bundes eskalieren wird. Noch mehr Geld, das in „Investitionen“ fließen sollte, dürfte verschwinden, und zwar um die Haushaltslöcher der Kommunen zu schließen.
Der Unternehmerverband Baden-Württemberg hat diese Woche eine Umfrage veröffentlicht über die Stimmung der Menschen im Bundesland. Die Aussagen sind dramatisch eindeutig! Die baden-württembergische Bevölkerung zweifelt demnach an der wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit des Landes. Die industrielle Basis in Baden-Württemberg wird nicht mehr als Selbstverständlichkeit wahrgenommen. Zum sechsten Mal in Folge erlebe man ein Jahr, das von Krise und Unsicherheit geprägt sei. Das belastet nicht nur die Unternehmen, sondern zunehmend auch die Gesellschaft insgesamt, so der Verband.
Die Mehrheit der baden-württembergischen Bevölkerung sehe die Lage der Industrie zurzeit kritisch. 79 Prozent gehen daher davon aus, dass eine fortgesetzte Schwächung der Industrie den Wohlstand im Land bedrohen würde. Insbesondere in der jungen Generation in Baden-Württemberg gibt es laut Verbandsmitteilung mittlerweile weit verbreitet die Befürchtung, dass das Wohlstandsniveau sinken wird und sie entsprechend nicht das Wohlstandsniveau ihrer Eltern erreichen werden.
„Die Menschen sehen, wie die wirtschaftliche Substanz schwindet. Und sie ziehen daraus konkrete Schlüsse: für ihren Wohlstand, ihre Arbeit, ihre soziale Sicherheit,“ so der Verband. Dies sei kein Alarmismus, sondern ein nüchterner Befund. Und er deckt sich mit dem, was uns viele Unternehmen seit Jahren berichten, aber auch die verschiedensten Branchenstudien zeigen, so der Verband. Die Erwartung der Bürger an die Landespolitik sei eindeutig, so der Verbandsgeschäftsführer: „Der wirtschaftliche Rahmen muss wieder stimmen.“ Bemerkenswert sei, was die Menschen in Baden-Württemberg eher nicht wollten: neue Subventionsprogramme. Sie würden stattdessen weniger Bürokratie, bessere Rahmenbedingungen und verlässliche Prozesse fordern. Das sei nichts anderes als eine Rückkehr zu wirtschaftlicher Vernunft.
Auch beim Bürokratieabbau müsse deutlich engagierter vorgegangen werden, so der Verband: „’One in, two out’ muss Standard werden.“ Zudem sei eine wettbewerbsfähige Energieversorgung unerlässlich. „Ohne verlässliche Energiepolitik verlieren wir Produktion und Investitionen – gerade im energieintensiven Südwesten.“
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Wenn das Deutscher Bundestag-Finanzpaket für Infrastruktur und Bundeswehr auch für Forschung und Weiterentwicklung diverser Satelliten aus den Bereichen Navigation, Nachrichtendienste und Internet auf der Internationale Raumstation ISS genutzt würde, könnte die baden-württembergische Automobilindustrie daran mitwirken, im Zusammenhang mit ihrer Kompetenz in Sachen Navigation.
Das die Städte bei weniger Gewinnen der Firmen (oder gar bei deren Schließungen oder Abwanderungen ins Ausland) durch die dann fehlenden Gewerbesteuer- Einnahmen in Schieflage geraten, zeichnete sich seit Jahren ab.
Gewerbesteuer muss im Voraus bezahlt werden,
und wird nun von den Firmen aus der Vergangenheit zurückgefordert, wenn die Gewinne schrumpfen.
Es nutzt auch nichts, dass die Betriebsgründungen höher sind als die Betriebsschließungen, denn Nicht- Kapitalgesellschaften haben bei der Gewerbesteuer einen Freibetrag von 24.500 Euro.
Kleinunternehmen zahlen in der Regel gar keine Gewerbesteuer.
Aber die Kosten für die Grundsicherung von z. B. Hunderttausenden Rentnern, bei denen die Rente nicht reicht, Millionen ‚Facharbeitern“ aus fernen Länder die komplett alimentiert werden usw., müssen die Gemeinden weiter mittragen.
Die Gemeinden werden ihre Gebühren erhöhen, ihre Ausgaben kürzen, und ihre Zuschüsse reduzieren müssen. Was zu weiteren Arbeitslosen führen wird.
Ja- es wird bunter in Deutschland und es gibt Leute, die sich darauf freuen.
Was ab 2029 nur noch aus dem Bundeshaushalt bezahlt werden kann, sollte sich herumgesprochen haben.
Gut das ich weit weg bin.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Euer Untergang ? Ursula von der Leyen und Friedrich Merz drängen auf die Beschlagnahmung russischer Staatsvermögen für die Ukraine – und Friedrich Merz bietet für diesen Tabubruch Deutschland zur Haftung der erheblichen Risiken an. Ökonomen und selbst der belgische Premier warnen vor Rechtsbruch, Finanzbeben und einem sehr hohen Preis für Europa.
Die EU will den Krieg so lange wie möglich am laufen halten.
Sie haben zwar die Illusion aufgegeben, dass die Ukraine ohne Gebietsabtretungen davon kommt, müssen aber dann erklären, warum es sich doch gelohnt hat, die zig Milliarden in der Ukraine zu versenken, die auch die korrupte Regierung in der Ukraine reicht gemacht haben.
Daher muss man Putin unterstellen, ganz Europa erobern zu wollen.
Gut- er könnte…
Aber was will er dann mit über Millionen Jahre verstrahlten Gebieten.
Denn konventionell würde Russland es nicht schaffen, Deutschland oder Europa zu erobern.
Um etwa 20 % der Ukraine zu erobern, hat er nun fast 4 Jahre benötigt.
Also muss zumindest der Hass und die Angst der Deutschen gegenüber Russland weiter geschürt werden.
Der Michel wird es glauben und die Amis lassen die Sektkorken knallen.
Die Verträge über die gemeinsame Ausbeutung von Rohstoffen in der Arktis und in Sibirien, werden die Amis und die Russen schon in der Schublade haben.
Europa wird dumm daneben stehen.
Werden nun russische Gelder in der EU beschlagnahmt, wird China seine Gelder aus Europa abziehen, bevor Taiwan heim ins Reich geholt wird.
Das wird dem Goldpreis wieder Auftrieb geben.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Russland dürfte nach Einschätzung von Experten noch für 12 bis 18 Monate Ressourcen haben, den feigen, medienwirksamen, barbarischen Krieg gegen die ukrainische Zivilbevölkerung und den tatsächlichen Krieg mit 1 Meter pro Tausend Tote an der Front weiter zu betreiben.
Falls Dozy Don im Goldenen Ballsaal nicht sämtliche Entwicklungen verpennt und endlich die Europäer im Süden und Südwesten des Kontinents endlich aufwachen, dürfte es langsam brenzlich für das Mördertier im Kreml werden.
Hoffnung für die Kreml-Fürsten besteht solange wie Dozy Don in seinen kurzen Wachzeiten außerhalb von großen Bühnen noch GROSSBUCHSTABEN über seine grundsätzliche Ablehnung von Demokratie und Gewaltenteilung in seine Propaganda-Plattform hämmern kann.
Schau dir „Jetzt wird die EU richtig schön gebraten. Und zwar von allen Seiten und aus allen Richtungen“ auf YouTube an
https://youtu.be/r-POYyVIbew?si=15WBlwr41Ozbbk1t
Hallo @ Selina Sarezki
Sind das dieselben Experten die schon vor über 3 Jahren Russland die unmittelbar bevorstehende Staatspleite von Russland vorhergesagt haben, dass die Munitonslager bereits leer sind, die Soldaten nur noch mit Klappspaten kämpfen, die Krim zurückerobert wird, Putin international alleine dasteht, selbst Rollstuhlfahrer zur Front müssen, alle sich von ihm abwenden, die Sanktionen die russische Wirtschaft ruinieren wird, usw., usw?
Die einzige Wirtschaft die ruiniert wird ist die deutsche Wirtschaft.
Dieses Jahr sogar ein dickes Minus.
Gut das ich weit weg bin.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Ist das der Helmut, der die Einnahme der Ukraine durch Russland in wenigen Tagen vorausgesagt hat?
@Helmut
Nein, dieses Mal war es ein Journalist und Russlandkenner von der russischen Tageszeitung Kommersant, die dem Oligarchen und Putinfreund Alischer Usmanow gehört. Der arme Kerl dürfte inzwischen schon Richtung Nordosten zum Archipel Gulag unterwegs sein; falls er nicht gerade unglücklicherweise von einem Balkon stürzt.
So etwas sagt man aber auch nicht! Ungezogener Lausebengel!!
Seltsam, kaum nennt man ihm offizielle putinnahe Quellen, schweigt das populistische Kreml-Ding 😏
Danebenmut-Fan
Ja- richtig.
Russland konnte damals und auch noch heute, die Ukraine in einer Stunde in Schutt und Asche legen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Leider haben sie das nicht getan. Also wieder mal voll daneben von dir. Die Wohnzimmer in Deutschland sind übrigens immer noch hell erleuchtet und kuschelig warm. Auch da lagst du daneben.
Danebenmut hat noch nicht begriffen ,dass die Ukrainer nur die Soldaten stellen und der Krieg vom Westen mit der Unterstützung der Engländer und Amis geführt wird. Ja Krieg im Ausland ist halt schwierig, die Amis haben ja in Vietnam auch 20Jahre erfolglos gekämpft.
Wechselbalg, nette Selbstgespräche die du führst, während ich mit Helmut spiele und mich über seinen Blödsinn amüsiere.
Viele Grüße nach Andalusien
Hallo @ Georg Kriegmann
In Vietnam war auch ein asymmetrischer Krieg, wie in Afghanistan. Den können selbst Armeen wie Russland und die USA nicht gewinnen.
Einen asymmetrischer Krieg in der Ukraine würde Russland auch nicht gewinnen können.
Aber das hatte ich schon vor über 3 Jahren geschrieben.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut