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Europa

Industrie: Auftragseingänge und Umsätze für März stürzen ab – offizielle Daten

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Die Auftragseingänge der Industrie leiden unter der Coronakrise

Jetzt liegen zum ersten Mal die offiziellen statistischen Daten für Auftragseingänge und Umsätze der deutschen Industrie während der Coronakrise vor. Denn das Statistische Bundesamt hat heute früh Daten für den Monat März veröffentlicht, wo die Coronakrise erstmals richtig eingeschlagen hat. Vorab: Man darf davon ausgehen, dass die April-Daten, die wir in vier Wochen erhalten werden, noch deutlich schlimmer sein dürften. Denn der März war nur gut zur Hälfte betroffen, der April aber komplett!

Industrie stürzt ab

Die Auftragseingänge der Industrie (Verarbeitendes Gewerbe) sind im März im Vergleich zu Februar um 15,6 Prozent eingebrochen. Im Jahresvergleich zu März 2019 ist es ein Rückgang von 16 Prozent. Die Umsätze der Industrie sinken um 11,5 Prozent im Monatsvergleich. Der Rückgang beiden Auftragseingängen ist laut den Statistikern der stärkste Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im Januar 1991. Hier weitere Details der Veröffentlichung im Wortlaut:

Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen lag der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe saison- und kalenderbereinigt 15,5 % niedriger als im Vormonat. Die Aufträge aus dem Inland gingen im März 2020 im Vergleich zum Vormonat um 14,8 % zurück, die Auslandsaufträge verringerten sich um 16,1 %. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 17,9 % ab. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland fielen um 15,0 % gegenüber Februar 2020. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im März 2020 um 7,5 % niedriger als im Vormonat. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Rückgang um 22,6 %. Im Bereich der Konsumgüter gingen die Aufträge nur um 1,3 % zurück.

Umsätze in der Industrie seit dem Jahr 2012

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Nonkonformist sagt

    6. Mai 2020 10:08 at 10:08

    Früher hieß es mal mit gegangen mit gefangen hätte Fahrradkette zuerst ja und Amen zu sagen um den Polit Schranzen in den Allerwertesten zu kriechen.
    Dann jammern und schreien geht es noch blöder und dümmer und seine eigenen Landsleute zu verraten und zu verkaufen pfui Teufel noch mal.
    Ja das sage ich als Selbständiger schämt euch ihr Nebochanten ihr seit Geruch und geschmacklos ihr Luschen !!!!!!!!!!!!!!

  2. Pingback: Aktuelles vom 6. Mai 2020 | das-bewegt-die-welt.de

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Europa

Deutsche Wirtschaft: Einkaufsmanagerindizes schwächer als erwartet – “Aufschwung in weiter Ferne”

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Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für Deutschland (Markit PMI; Mai) veröffentlicht – die deutsche Wirtschaft zeigt kaum Zeichen einer Erholung:

Gesamtindex: 31,4 (Prognose war 34,1; Vormonat war 17,1)

Verarbeitendes Gewerbe: 36,8 (Prognose war 39,2; Vormonat war 34,5)

Dienstleistung: 31,4 (Prognose war 26,6; Vormonat war 16,2)

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten erhoben hat:

 

„Die Mai-Flashes, die sowohl in der Industrie als auch im Servicesektor erneut signifikante Geschäftseinbußen signalisieren, machen jegliche
Hoffnung auf einen schnellen Aufschwung der deutschen Wirtschaft nach der Lockerung der Ausgangssperren und Restriktionen zunichte. Zwar hat sich die Talfahrt gegenüber dem von Eindämmungsmaßnahmen dominierten Vormonat verlangsamt, die Rückkehr zu ‚Business as usual’ und ein neuerlicher Aufschwung sind jedoch noch in weiter Ferne. Und da die Nachfrage auch noch für einige Zeit unterdurchschnittlich ausfallen dürfte, sank die Beschäftigung aufgrund von Kapazitätsanpassungen erneut in Besorgnis erregende Tempo. Das Ausmaß des Stellenabbaus ist die größte Gefahr für den längerfristigen Ausblick.“

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone Richtung Deflation – Osteuropa entwickelt sich ganz anders!

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Die Verbraucherpreise für die Eurozone wurden heute für den Monat April in ihrer endgültigen Fassung veröffentlicht. Die Teuerungsrate liegt im Vergleich zu April 2019 bei nur noch +0,3 Prozent nach +0,7 Prozent im März. Für die EU liegt die Inflation bei 0,7 Prozent nach 1,2 Prozent im März. Warum rauschen die Verbraucherpreise in der Eurozone derzeit volle Pulle Richtung Deflation? Es ist klar – der Ölpreis-Schock schlägt mit Verzögerung auf die Verbraucherpreise ein, und so langsam zeigen sich die Auswirkungen. Die Energiepreise für die Verbraucher sinken im April im Jahresvergleich nämlich um 9,7 Prozent, nach bereits -4,5 Prozent im März.

Das zieht den Gesamtschnitt natürlich runter, der dank einem Plus der Lebensmittelpreise von 3,6 Prozent nicht ins Minus rutscht. Fast komplett Osteuropa erlebt deutliche Preissteigerungen von oft über 2 Prozent (siehe die erste Grafik), während der Rest der EU entweder nur noch minimale Preissteigerungen sieht, oder bereits in der Deflation angekommen ist. Jüngst war der Ölpreis wieder deutlich gestiegen. Dauert es wieder ein oder zwei volle Monate, bis sich dies positiv auf den Gesamtschnitt der Verbraucherpreise auswirkt?

Verbraucherpreise aufgeteilt nach Ländern


source: tradingeconomics.com

Details der Verbraucherpreise für April

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Europa

Aktuell: ZEW Index mit totaler Schizophrenie – Hoffnung riesig, Lage katastrophal!

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Der ZEW Index (Mai; Konjunkturerwartungen) ist mit +51,0 deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +32,0; Vormonat war +28,2).

Die Einschätzung der aktuellen Lage aber katastrophal, sie liegt bei -93,0 (Prognose war -88,0; Vormonat war -91,5).

Also einmal mehr (wie schon im Vormonat!) totale Schizophrenie: Lage ultra-mies, Hoffnung riesig. Schon im April war die Hoffnung ja groß – und hat sich nicht so recht bestätigt..

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