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EY-Industrie-Barometer Industrie: Produktionsabsturz und Job-Kahlschlag – aktuelle Zahlen

Aktuelle Daten zeigen das dramatische Ausmaß bei Produktionsrückgang und Arbeitsplatzabbau in der deutschen Industrie.

Grafik: Nataliehora-Freepik.com

Momentan hagelt es Horrornachrichten zur deutschen Wirtschaft. Gewiss, Friedrich Merz kann nicht binnen wenigen Wochen für steigende Umsätze in der Industrie sorgen. Aber die Sozialbeiträge steigen weiter, die Steuern könnten auch weiter erhöht werden, und die bisherigen Reformvorhaben (Steuern senken ab 2028) erscheinen wie ein Witz. Deutschland ist im dritten Jahr in der Rezession, jüngst wurden die BIP-Zahlen erneut abwärts revidiert. Und trotz Billionen-Schuldenpaket durch die Regierung Merz fehlt die große Aufbruchstimmung für die deutsche Wirtschaft. Jetzt zeigen neueste Daten, wie massiv in der Industrie hierzulande die Produktion einbricht und wie viele Jobs verloren gehen.


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Industrie baut ab – Produktion und Jobs

Der Abwärtstrend in der deutschen Industrie hält an und verstärkt sich sogar, so schreibt es aktuell der Unternehmensberatungs-Riese EY in seinem Industrie-Barometer. Der Umsatz deutscher in der Industrie sank demnach im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 2,1 Prozent, nachdem er im ersten Quartal um 0,2 Prozent geschrumpft war. Bis auf die Elektroindustrie haben sich alle großen Industriebranchen im zweiten Quartal negativ entwickelt. Am schwächsten entwickelte sich im zweiten Quartal die Gummi- und Kunststoffindustrie, die um 3,3 Prozent schrumpfte. Die Autoindustrie schrumpfte um 1,6 Prozent.

Angesichts der anhaltenden Rezession beschleunigt sich laut EY auch der Stellenabbau in der deutschen Industrie. Die Zahl der Beschäftigten sank zu Ende Juni im Jahresvergleich um 2,1 Prozent, das sind sage und schreibe 114.000 Stellen weniger. Seit dem Vor-Pandemie-Jahr 2019 schrumpfte die Zahl der Beschäftigten damit unterm Strich sogar um fast 250.000 oder 4,3 Prozent.


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Den stärksten Beschäftigungsabbau verzeichnet laut EY aktuell die Autoindustrie, wo innerhalb eines Jahres knapp sieben Prozent der Stellen bzw. etwa 51.500 Jobs abgebaut wurden – fast jeder zweite in Deutschland verloren gegangene Industriejob entfiel also auf die Autoindustrie!

Weiter beschreibt EY zwei verschärfende Faktoren. Da wären einerseits Trumps Zölle. Hat erst ein Vorzieheffekt im ersten Quartal sogar geholfen, so brach der Absatz der deutschen Industrie Richtung USA im zweiten Quartal verständlicherweise ein. Auch die schwache Umsatzentwicklung in China ist für deutsche Hersteller ein verstärkend negativer Faktor. Dazu die strukturellen Probleme im Inland wie hohe Steuern, Energiekosten, Bürokratie etc – ein toxischer Mix für die deutsche Industrie!

Weiterer Stellenabbau noch nicht sichtbar – aber er rollt an

Die deutschen Autokonzerne und Zulieferer reagieren mit einem konsequenten Sparkurs auf die schwierige Lage der Branche, so EY. Massive Gewinneinbrüche, Überkapazitäten und schwächelnde Auslandsmärkte machen einen deutlichen Stellenabbau unumgänglich – gerade in Deutschland, wo Management-, Verwaltungs- und F&E-Funktionen angesiedelt sind, so EY. Man sieht vorerst kein Ende des Stellenabbaus in der deutschen Industrie: Bei einigen großen Industrieunternehmen würden derzeit Kostensenkungs- und Restrukturierungsprogramme laufen. In den aktuellen Beschäftigungsstatistiken würden sich die Auswirkungen dieser Stellenstreichungen erst mit einiger Verzögerung zeigen. Im Lauf des Jahres und bis ins kommende Jahr hinein werde die Zahl der Industriejobs daher weiter sinken.



Über den RedakteurClaudio Kummerfeld
Claudio Kummerfeld verfügt über langjährige Kapitalmarkterfahrung. Er berichtet als Finanzjournalist über aktuelle Marktereignisse. Dazu kommentiert er politische und wirtschaftliche Themen.
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20 Kommentare

  1. Naja, die Chinesen haben den „Verbrenner“ weiterentwickelt und verkaufen ihn nun an Mercedes.

    …Mercedes setzt für seinen neuen Vierzylinder-Hybridmotor, den M252, auf chinesische Produktion, die in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Geely-Motorenwerk Aurobay China stattfindet, wie auf Kettner Edelmetalle und Auto Motor und Sport zu lesen ist. Der Motor wird in Deutschland für den neuen Mercedes CLA als Teil der neuen „Family of Modular Engines“ eingesetzt und kombiniert einen 1,5-Liter-Vierzylinder mit einer 48-Volt-Mildhybrid-Technologie…
    https://www.google.com/search?q=Mercedes+mit+chinesischen+Verbrenner+Motoren&num=10&sca_esv=b36dbb310cba81e0&sxsrf=AE3TifNiynBuZdMdrEmM2yHM28mKi683YQ%3A1756267855505&ei=T4WuaOPRHr2dkdUPltSjyQk&oq=Mercedes+bald+wieder+Verbrenner&gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LXNlcnAiH01lcmNlZGVzIGJhbGQgd2llZGVyIFZlcmJyZW5uZXJIAFAAWABwAHgAkAEAmAEAoAEAqgEAuAESyAEA-AEGmAIAoAIAmAMAkgcAoAcAsgcAuAcAwgcAyAcA&sclient=gws-wiz-serp&gs_ivs=1

    …China überholt auch beim Verbrenner
    Motoren-Experte erklärt, welche großen Fehler die deutschen Autobauer machen…
    https://www.focus.de/auto/autostandort-deutschland/china-ueberholt-auch-beim-verbrenner-motoren-experte-erklaert-welche-grossen-fehler-die-deutschen-autobauer-machen_97f1aff4-d1fe-44d6-85a9-c434c2245d4a.html

    Der beste Grund für „den kleinen Mann“, ein Elektroauto zu kaufen.

    …In China kosten Elektroautos und Verbrenner im Einstiegssegment etwa gleich viel, wobei Elektroautos durch staatliche Subventionen und niedrige Stromkosten oft sogar günstiger sind als vergleichbare Benziner…
    https://www.google.com/search?q=Preisunterschiede+in+China+zwischen+Verbrenner+und+Elektroauto&gs_ivs=1

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      So etwas ist Gang und Gäbe in der Automobilindustrie:

      1. Toyota GR Supra (seit 2019) → BMW B58 Reihensechszylinder

      2. Toyota GR86 (seit 2021) → Subaru Boxer-Motor

      3. Aston Martin Vantage / DB11 / DBX (seit 2016) → Mercedes-AMG 4.0-l V8

      4. Aston Martin DBX 707 (seit 2022) → Mercedes-AMG V8 (aufgebohrt).

      5. Lotus Emira (2022–2024) → Toyota 3.5-l V6 (2GR-FE)

      6. Lotus Emira (seit 2023) → Mercedes-AMG 2.0-l Vierzylinder (M139)

      7. Mazda2 Hybrid (seit 2022, Europa) → Toyota Hybrid-Antrieb (1.5 Hybrid aus Yaris)
      .
      8. Toyota Glanza (Indien, seit 2019) → Suzuki K12N/K15B Motoren

      9. Suzuki Across (seit 2020) → Toyota Plug-in-Hybrid (aus RAV4 PHEV)

      10. Morgan Plus Six (seit 2019) → BMW B58 Reihensechszylinder

      Wenn man keine Ahnung hat, sollte man vorsichtig sein…

      1. Solche Geschäfte sind normal und werden immer dann abgewickelt, wenn sie für beide Seiten Sinn machen. Helmut möchte einfach nur aus jeder Mücke einen Elefanten machen – lächerlich und dumm.

        1. In der Liste haben andere auf die tollen in Deutschland entwickelten Motoren gesetzt, aber nie musste ein Deutscher Konzern wo anders Motoren kaufen, bei einem Wichtigen Imagefahrzeug…. und wenn dann nur die Einstiegsmotorisierung…. da sollte man schon genauer differenzieren als das einfach als dumm darzustellen…. ich habe sehr gute Kontakte in die Automotive, da hört man nix gutes…. das Hauptproblem ist, dass image allein nicht mehr zählt… und jetzt muss man erst wieder liefern bevor man verlangen kann… und das ist das große Problem der Industrie…

          1. Wo die Kooperationen Sinn machen, da werden sie einfach gemacht, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung – und das auch schon seit längerem. Wir leben in einer globalisierten Welt und so etwas wird nur gemacht wenn es ein win-win ist. Das ist definitiv kein Novum.

            Ausländische Motoren in Fahrzeugen deutscher Hersteller:

            BMW & PSA (Peugeot/Citroën) – ab 2002
            ▸ Vierzylinder-Benzinmotoren für Mini und 1er-Reihe

            BMW & Toyota – ab 2012
            ▸ Toyota-Technik im BMW Z4/Toyota Supra (gemeinsame Plattform, Motoren teilweise Toyota)

            Mercedes & Renault-Nissan – ab 2010
            ▸ Renault-Dieselmotoren in A-/B-Klasse, Citan (basierend auf Renault Kangoo)

            Smart & Renault – ab 2014
            ▸ Smart Forfour mit Renault-Motoren und Technik

            Infiniti (Nissan) & Mercedes – ab ca. 2014
            ▸ Gemeinsame Produktion von Kompaktfahrzeugen mit geteilten Motoren

            VW & Suzuki – ab 2009
            ▸ Kleinwagenprojekte mit Suzuki-Motoren (z. B. VW Up! / Suzuki Alto – Kooperation später beendet)

            Audi & Lamborghini – intern, aber italienische Herkunft
            ▸ V10-Motoren aus Lamborghini für Audi R8

            VW & Chrysler (USA) – 2000er Jahre
            ▸ VW Routan mit Chrysler-V6-Motor

            VW & Ford – ab 2019
            ▸ Kooperation bei Elektroplattformen (MEB), Motorentechnik teils gemeinsam

            Opel & GM (USA) – ab 1929 bis 2017
            ▸ Jahrzehntelange Nutzung von GM-Motoren (Chevrolet, Buick etc.)

            Opel & Isuzu (Japan) – 1990er Jahre
            ▸ Dieseltechnik für Nutzfahrzeuge

            Opel & Fiat – 2000er Jahre
            ▸ Gemeinsame Plattformen und Motoren für Kleinwagen (z. B. Opel Combo)

            Ford & USA – seit 1930er Jahren
            ▸ US-Motoren in deutschen Modellen (z. B. V8 in Ford Taunus)

            Ford & PSA (Peugeot/Citroën) – ab 1998
            ▸ Gemeinsame Dieselentwicklung (HDI/TDCi)

            Ford & Mazda – 1990er–2000er Jahre
            ▸ Austausch von Motoren und Plattformen (z. B. Ford Probe mit Mazda-Technik)

            MINI & PSA – ab 2002
            ▸ Benzinmotoren für Cooper-Modelle

            MINI & Toyota – ab 2020er Jahre
            ▸ Kooperation bei Elektroantrieben geplant

            Deutsche Motoren in ausländischen Fahrzeugen

            Morgan (UK)
            ▸ Verwendet BMW-Reihensechszylinder und V8-Motoren in Sportwagen wie dem Plus Six

            Toyota Supra (Japan)
            ▸ Der aktuelle Supra nutzt BMWs B58-Reihensechszylinder

            Jaguar (UK) (geplant/teils umgesetzt)
            ▸ Gerüchte über Einsatz von BMW-V8-Motoren in künftigen Jaguar-Modellen

            Pagani (Italien)
            ▸ Exklusive V12-Motoren von AMG für Modelle wie Huayra und Zonda

            Infiniti (Japan)
            ▸ Mercedes-Benz liefert Benzin- und Dieselmotoren für diverse Infiniti-Modelle

            Renault-Nissan
            ▸ Gegenseitige Motorlieferungen im Rahmen der Allianz (z. B. Renault-Diesel in Mercedes A-Klasse, Mercedes-Benz-Motoren in Nissan/Infiniti)

            KTM (Österreich)
            ▸ Audi-Vierzylinder-Turbomotoren im KTM X-Bow

            Donkervoort (Niederlande)
            ▸ Audi-Motoren in ultraleichten Sportwagen

            Porsche, Bentley, Lamborghini (Konzernintern)
            ▸ VW-Motoren werden markenübergreifend eingesetzt

            Spyker (Niederlande)
            ▸ Früher Einsatz von Audi-V8-Motoren

            Caterham (UK)
            ▸ Modifizierte Ford-Motoren in Leichtbau-Sportwagen

            Morgan (UK)
            ▸ Auch Ford-Motoren in bestimmten Modellen

  2. Hallo @ BrummBrumm

    Das ist mir besonders aufgefallen, weil ja gerade Mercedes 100 % auf Elektro setzen wollte.
    Und jetzt nehmen sie chinesische „Verbrenner“.
    Wer das hier vor 2 Jahren für möglich gehalten hätte…

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  3. Nicht erstaunlich, wenn Politiker der Industrie Konzepte vorschreiben. Ausser Geldausgeben von andern können die nämlich GARNICHTS.

  4. Lachmut-Fan
    Mercedes wird sich die besten Motoren in der Kategorie ausgesucht haben.
    Und die kommen eben aus China.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Nichtwissensmut-Fan

      Der Hybridmotor eine Übergangstechnologie. Das werden sich die Mercedes-Strategen schon gut überlegt haben, dass sie in dieser Kategorie nicht in eine eigene langwierige und kostenintensive Komplettentwicklung selbst investieren. Da wurde sicherlich eine von klugen Köpfen gut durchdachte „Make or Buy“ Analyse durchgeführt und die nicht einfach aus einer andalusischen Laune heraus. Das macht schon alles Sinn Helmut. Ich glaube nicht, dass du da als Rohrbieger im Ruhestand der richtige Experte für solche Fragen bist, auch wenn du hier immer versuchst den Anschein der Allwissenheit zu vermitteln, aber jedesmal krachend daran scheiterst. Dein Kommentar ist daher doch sehr einfältig, den Zukauf von Motoren als Schwäche darzustellen. Wie oben bereits aufgeführt, das ist gängige Praxis und das schon sehr lange Zeit zwischen den Herstellern.

      1. Nichtwissensmut-Fan
        Ja, es sind eben die besten Motoren.
        Nehme ich jedenfalls an, wenn Mercedes sie sich aussucht.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. Fehleinschätzungsmut-Fan

          @Helmut, ja, so ist das, das Beispiel zeigt sehr gut, dass Deutschland immer noch führend ist im Bereich der Motorenentwicklung, denn der M252 Vierzylinder-Hybridmotor ist tatsächlich ein sehr guter Motor, der von MERCEDES IN DEUTSCHLAND entwickelt wurde. Also keineswegs eine Beispiel der Schwäche sondern der ausgesprochenen Stärke. Die Chinesen werden als Billiglohnland entsprechend von Mercedes genutzt. Insofern sehr schlaue Strategie des deutschen Automobilbauers!

          Der Motor ist Teil eines internationalen Joint Ventures – und zwar zwischen Mercedes-Benz und dem chinesischen Hersteller Geely, genauer gesagt über das Unternehmen Aurobay, das aus einer früheren Geely-Volvo-Kooperation hervorgegangen ist.

          Hintergrund zum M252-Motor
          – Entwicklung: Der M252 wurde von Mercedes-Benz in Deutschland entwickelt.
          – Produktion: Gefertigt wird er in China, bei Aurobay, einem Joint Venture mit Geely.
          – Technik: Es handelt sich um einen 1,5-Liter-Vierzylinder mit 48-Volt-Mildhybridtechnik, integriertem Elektromotor und Wechselrichter im Getriebe.
          – Einsatz: Vorgesehen für Modelle wie den neuen Mercedes CLA, basierend auf der MMA-Plattform (Mercedes Modular Architecture).

          Warum Joint Venture?
          Mercedes nutzt die Kooperation mit Geely/Aurobay, um:
          – Produktionskosten zu senken
          – lokale Fertigung in China für den asiatischen Markt zu ermöglichen
          – Technologie gemeinsam weiterzuentwickeln, besonders im Bereich Hybridisierung und Effizienz

          Helmut, es ist so geil und so einfach, dir jedesmal die Dummheit deiner Kommentare vorzuführen 😂

    2. @Helmut
      Dir ist schon klar, dass Mercedes und Geely ein JV gegründet haben, um GEMEINSAM Hybride zu entwickeln? Und das eben jener Motor der geimeinsamen Entwicklung von Merceds und Geely entspringt und von Geely produziert wird?
      Helmut, wann lernst du endlich mal bevor du irgendwas schreibst genau nachzuschlagen?
      Wie sagte noch ein Weiser aus Andalusien? Man sollte vorsichtig sein mit dem Schreiben, wenn man kein Ahnung hat.

  5. Hallo @ DieselDieter
    Was mich wundert ist, dass in China hergestelle Verbrenner-Motoren nach Deutschland geliefert werden. Egal wer sie herstellt.
    Mercedes lässt ja auch in China Getriebe herstellen.
    Und sicher auch noch andere Dinge die Mercedes in seine Fahrzeuge einbaut.
    Aber gerade Verbrennermotoren, ist schon bemerkenswert.
    Wo doch Mercedes ganz auf Elektro umstellen wollte.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      Schon mal was von „Globalen Lieferketten“ gehört? In China werden ganze Autos von deutschen Automobilherstellern zusammengezimmert und dann nach Deutschland geliefert.
      Wir leben nicht mehr im 19. Jahrhundert. Mich wundert nur deine Unwissenheit. Mach dich mit den Themen vertraut, dann erzählst du auch weniger – wie du es formuliert- „geistigen Dünnschiß“.
      Und wie sagte ein Weiser aus Andalusien? Wer keine Ahnung hat sollte sehr vorsichtig sein mit dem, was er schreibt

    2. @Helmut
      VW lässt Motoren bei SAIC/FAW herstellen (und damit Porsche)
      BMW bei Brilliance

    3. Helmut, wenn du wüsstest was die Chinesen so alles in die Welt liefern, du würdest dich den ganzen Tag nur noch wundern. Meine Güte, deine Kommentare werden immer sinnfreier. Was ist denn nur los mit dir?
      Weiter oben sind ungefähr 1000 Erklärungen warum das so ist. Iphones werden ja auch nicht in den USA hergestellt. Wundert dich das auch?

  6. DieselDieter
    Schon, nur wenn das so weiter geht, dann liefert Mecendes Deutschland nur noch den Stern nach China und die Chinesen liefern die Autos wieder nach Deutschland.
    Was ja auch wahrscheinlich wegen der Deindustrialisierung in Deutschland so gewollt sein kann. Dann ist das CO2 ja auch in China.(!?)

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      deine Antwort zeigt, dass eine komplexe, moderne Welt mit ihren arbeitsteiligen globalen Lieferketten einfach für dich zu kompliziert ist und du damit nur mit Schlagwörter reagierst, die du vermutlich nicht einmal richtig verstehst
      Helmut, die Welt da draußen ist wesentlich komplexer, als sie dir in 8:30 minutenlangen Videos vom „Vermietertagebuch“ erklärt wird.
      Wenn dir das hier zu hoch ist, dann solltest du ein Magazin, wie finanzmarktwelt.de, nicht konsumieren.
      Dass Mercedes die Motoren in China fertigt, hat mit Theman wie Skaleneffekte zu tun. Mercedes hat schon seit den 1929ern im Ausland, seit den 1950ern in Südamerika, seit 1990ern in den USA , seit den 2000ern in China. Das nennt sich „Globalisierung nicht mit Deindustralisierung. Trotz mehr Werken im Ausland stieg die Zahl der Beschäftigten in Deutschland von 165k 2010 auf 175k 2017.
      Mittlerweile gehen die Beschäftigungszahlen von Mercedes weltweit zurück,.
      Helmut, einfache Recherche hätte dir dieses Bild gezeigt. Dass ich es dir erklären muss, zeigt wie wenig Ahnung du hast. Und wie sagte ein Weiser aus Andalusien? Wer wenig Ahnung hat sollte sehr vorsichtig sein mit dem was er schreibt

  7. @ DieselDieter

    …deine Antwort zeigt, dass eine komplexe, moderne Welt mit ihren arbeitsteiligen globalen Lieferketten einfach für dich zu kompliziert ist und du damit nur mit Schlagwörter reagierst, die du vermutlich nicht einmal richtig verstehst…

    Ich sehe und verstehe, dass die deutsche Autoindustrie gegen die Wand gefahren wird.
    Und das passiert, wenn die Firmenstrategien nach Ideologien ausgerichtet werden und nicht nach den Wünschen der Kunden.

    Deutsche Autobranche streicht über 50.000 Jobs in einem Jahr
    https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/deutsche-autobranche-streicht-ueber-50-000-jobs-in-einem-jahr,UuyQFVH

    Die fetten Jahre sind vorbei: Deutschlands Autoindustrie ist gegen den Baum gefahren
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/716274/die-fetten-jahre-sind-vorbei-deutschlands-autoindustrie-ist-gegen-den-baum-gefahren

    Die Autoindustrie gerät ins Schleudern
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/autoindustrie-zoelle-schwaeche-100.html
    Internationale Konkurrenz, hohe Investitionen, zu wenig Absatz: Die deutsche Autoindustrie schwächelt. Tausende Beschäftigte wurden schon entlassen – und es könnten mehr werden.
    https://www.zdfheute.de/wirtschaft/autoindustrie-jobs-abbau-konsequenzen-100.html

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Dann solltest du nicht ausgerechnet ein Projekt zur Unterstützung deiner These nehmen, das dazu nicht taugt. Du hast wieder einmal eindrücklich gezeigt, dass du höchstens eine Überschrift liest. Den Kontext hast du überhaupt nicht recherchiert – und damit ist dir das Thema um die Ohren geflogen.
      Wie immer.
      Noch einmal:
      – Der Motor entspringt einem Joint Venture zwischen Mercedes und Geely
      – Mercedes: Entwicklung des Motors
      – Geely: Produktion
      – Vorteil Mercedes: Reduzierung der Entwicklungskosten, geringere Stückkosten durch Skalierung und günstigere Kostenstruktur
      – Vorteil Geely: Reduzierung der Entwicklungskosten, besserer Motor
      – Vorteil Kunde: Günstigerer Motor bei besserer Qualität
      – Fazit: Win-Win-Win-Situation

      Mercedes und Geely ist klar, dass Hybride eine Übergangslösung sind. In China werden Hybride Ende des Jahrzehnts auslaufen, in Europa Mitte des nächsten Jahrzehnts. Also: Von beiden Seiten zum Wohle des Kunden richtig gemacht.
      Und der Dumme: Helmut, der zeigt, dass er Meldungen nur halb liest und falsch versteht.

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