Wir hatten es letzte Woche bereits aufgezeigt: Es ist gut möglich, dass sich die Entwicklung der deutschen Volkswirtschaft in den nächsten Jahren zweiteilt. Die Industrie-Rezession könnte mangels Strukturreformen weiter laufen. Leiden dürften Maschinenbau, Chemie, Auto. Dank Aufrüstung und Infrastruktur-Investitionen (auf Pump) sollten die Sektoren Rüstung, Bau und Dienstleistungen profitieren, so zeigen es auch Analysedaten der Commerzbank. Aktuell sehen wir neue Aussagen aus der Industrie. Die Metallbranche meldet wenig erfreuliche Daten.
Die Produktion bei Metall und Elektro (M+E) gab im Dezember deutlich um 2,5 Prozent im Vergleich zum November nach. Dennoch wurde nach 10 Rezessionsquartalen in Folge im Q4 erstmals wieder ein leichtes Plus zum Vorquartal erreicht. Im gesamten Jahr 2025 ergab sich dennoch der 2. Jahresrückgang in Folge (-1,2 Prozent). Zudem wird das 2018er-Niveau noch um 13 Prozent unterschritten, so meldete es heute der Branchenverband Gesamtmetall.
Auch die M+E-Umsätze verzeichneten im Dezember einen Rückschlag. Im vierten Quartal 2025 gab der preisbereinigte Absatz das 2. Quartal in Folge nach. Auch im gesamten Jahr 2025 lag der Absatz erneut unter dem bereits schwachen Vorjahreswert. Nur infolge von Preiseffekten übertraf der Umsatz leicht das Vorjahresniveau.
Die M+E-Neuaufträge profitierten im Q4 erneut von größeren Bestellungen aus dem Verteidigungsbereich. Bereinigt um diese Effekte konnten die Neuaufträge nur leicht zulegen und verharren weiter auf schwachem Niveau. Die Bewertung der Auftragsbestände ist fast unverändert negativ und die Auslastung Anfang 2026 nochmals um 2 Prozent-Punkte auf nur noch 78 Prozent zurückgegangen. Zumindest war die Nachfrageentwicklung im Februar wieder überwiegend positiv, so schreibt es Gesamtmetall.
Die Zahl der Beschäftigten fiel im Dezember auf 3,792 Mio. (-2,6 Prozent zum Vorjahr). Erstmals seit Juli 2015 wurde damit die Marke von 3,8 Mio. Arbeitsplätzen unterschritten. Seit 2019 sind über 270.000 Arbeitsplätze bei Metall und Elektro verloren gegangen. Die Pläne zum Personalabbau waren auch im Februar weiter sehr negativ, differenzieren sich aber zumindest nach M+E-Zweigen, wobei vor allem im Fahrzeugbau die Abbaupläne weiterhin deutlich überwiegen.
Das M+E-Geschäftsklima blieb im Februar unverändert im Rezessionsbereich. Während die Lage etwas weniger negativ eingeschätzt wurde, waren die Erwartungen etwas pessimistischer als zum Jahresbeginn. Lichtblicke sind die Produktions- und Exportpläne, die sich ungeachtet der neuen Unsicherheiten um die US-Zölle spürbar verbessern konnten.
Die Wettbewerbsposition zum Ausland wurde auch zum Jahresstart – vor allem gegenüber außereuropäischen Standorten – von jedem 3. M+E-Unternehmen negativ bewertet. Die Abstände zu Welthandel und globaler Industrieproduktion vergrößerten sich im Q3-2025 weiter. Die privaten Ausrüstungsinvestitionen gaben auch 2025 weiter nach. Die Investitionspläne sind zudem weiter negativ. Der Standort ist nachhaltig geschädigt. Ohne mutige Strukturreformen setzt sich die Deindustrialisierung fort, so Gesamtmetall.
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Und es wird weitergehen ins Tal.
Der Sozialismus nimmt seinen Lauf.
Es wird mit riesigen Bergen an weiteren Schulden und gigantischen Steuererhöhunge versucht werden, den wirtschaftlichen Abstieg aufzuhalten.
Es wird dadurch nur noch schneller ins Tal gehen.
Wer jetzt noch nicht weg ist, oder es kurzfristig geplant hat, muss eben mit ins Tal.
Dann bringt aber wenigstens (wenn möglich) Euer Geld und Euere die Altersversorgung aus dem Land.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Hallo Helmut…wir werden mehr – nicht weniger…es kann also so schlimm in Deutschland nicht sein…ich gebe aber zu das es in Spanien auch schön ist…
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2861/umfrage/entwicklung-der-gesamtbevoelkerung-deutschlands/
…und soll ich Ihnen sagen wer da teilweise kommt…gute Handwerker…toll oder…müsste sie doch freuen…in meiner Fussballmannschaft gibt es da wirklich tolle junge Leute…und die integrieren sich alle… die kommen aus El Salvador, Honduras, Mexico, Argentinien und Brasilien…und finden Deutschland irgendwie gar nicht so schlecht wie wir Deutschen…naja…ist wahrscheinlich immer Ansichtssache…
Die Abteilung Mittelstand und Außenwirtschaft im Ministerrat-Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau setzt nach Covid-19 nunmehr wieder ihre Informationsreisen für Firmen fort. Vertreter der Maschinenbau-, Elektro- und der Schweißindustrie beispielsweise können sich vor Ort über die Rahmenbedingungen für den Export, oder für Investitionen vor Ort informieren. Die Abteilung Mittelstand und Außenwirtschaft steht den Firmen dabei als Türöffner/Lotse zur Verfügung. Die genannte Abteilung hat die ganze Welt im Blick.
Hallo @ Ranzentier
Spanien erlebt ein bemerkenswertes Wirtschaftswunder mit einem BIP-Wachstum von ca. 3,5% im Jahr 2024 und prognostizierten 2,2% bis 2,9% für 2025.
Aber natürlich passieren dort auch viele Fehler.
Die Rente für uns wurde nun ab Januar um 12 % erhöht. Das kann nicht gutgehen.
Aber- wir sind ja gar nicht wegen der Wirtschaft und den Steueersparnissen nach Spanien gegangen.
Es war die Sonne in Andalusien dort und die sprichwörtliche Liebenswürdigkeit der Andalusier.
Und was ganz wichtig war: Das wir aus Deutschland weg konnten.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut