Europa

Meldung vom Statistischen Bundesamt Industrieproduktion im Monats- und Jahresvergleich rückläufig – aktuelle Daten

Die deutsche Industrieproduktion sinkt weiter, im Monats -und im Jahresvergleich. Dies zeigen heute offizielle Daten.

Deutschland-Flagge vor Reichstag. Foto: Claudio Kummerfeld/Finanzmarktwelt.de

Die Industrieproduktion in Deutschland sinkt immer noch weiter, und das trotz Sondervermögen und Aufrüstung auf Pump. Wie das Statistische Bundesamt heute meldet, ist es im Juli im Monatsvergleich ein Minus um 1,1 %. Im Jahresvergleich sind es -1,6 %. Die Grafik zeigt den seit 2018 laufenden Abwärtstrend, der sich auch jetzt noch fortsetzt.


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Langfristiger Rückgang der deutschen Industrieproduktion

Am Freitag wurden die Auftragseingänge der Industrie für Juli gemeldet mit einem deutlichen Plus. Dies liegt aber an Großaufträgen im Rüstungssektor, andere Bereiche zeigen Schwäche. Man darf also vermuten, dass es in den nächsten Monaten Anstiege in den Headline-Zahlen bei der Industrieproduktion geben wird, weil die Rüstung die Gesamtstatistik optisch hochzieht.

Der Rückgang im Juli ist vor allem auf die niedrigere Produktion in der Autoindustrie zurückzuführen, so die Statistiker. Dort waren es  saison- und kalenderbereinigt -9,2 % zum Vormonat. Auch hier ein Sonderfaktor: Ausschlaggebend dürfte unter anderem eine mehrwöchige Produktionspause sein, wie aus einer Mitteilung des Verbands der Automobilindustrie (VDA) hervorgeht. Positiv auf die gesamte Produktion wirkte sich hingegen der Zuwachs bei der Energieerzeugung (+4,7 %) aus. Der Anstieg in diesem Bereich ist dabei insbesondere auf die Stromerzeugung aus Windkraft und Photovoltaik zurückzuführen.


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Die von den Statistikern klarerer abgegrenzte Industrieproduktion (Produzierendes Gewerbe ohne Energie und Baugewerbe) sank im Juli 2026 gegenüber Juni 2026 saison- und kalenderbereinigt um 2,2 %. Dabei sank die Produktion von Investitionsgütern um 3,4 %, die Produktion von Konsumgütern um 2,2 % und die Produktion von Vorleistungsgütern um 0,2 %. Außerhalb der Industrie stieg die Bauproduktion um 0,9 %.

In den energieintensiven Industriezweigen ist die Produktion im Juli 2026 gegenüber Juni um 1,7 % gesunken. Verglichen mit dem Vorjahresmonat Juli 2025 war die energieintensive Produktion im Juli 2026 kalenderbereinigt um 0,5 % geringer.



Über den RedakteurClaudio Kummerfeld
Claudio Kummerfeld verfügt über langjährige Kapitalmarkterfahrung. Er berichtet als Finanzjournalist über aktuelle Marktereignisse. Dazu kommentiert er politische und wirtschaftliche Themen.
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5 Kommentare

  1. Seit 2017 ging die deutsche Industrieproduktion um etwa 17 % zurück.
    Es muss in den nächsten 19 Jahren etwas schneller gehen, wenn bis 2045 (gegenüber 2008) der Endenergieverbrauch um 45 % gesenkt werden muss und die etwa 0,08 % des CO2 weitesgegend eingespart werden sollen, für die Deutschland weltweit verantwortlich ist.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Deutschland ist für 1,5 – 2% des weltweiten CO2 Ausstoßes verantwortlich und nicht den von Ihnen bewusst falsch herangezogenen 0,08%

      Grüße aus Franken, wo man noch in Deutschland Steuern zahlt

  2. Hallo @ Frank
    96 % des CO2 sind natürlich.
    Daran kann nichts gedreht werden.
    Von den menschengemachten 4 % CO2, gehen die von Dir genannten 1,5 bis 2 % auf das Konto von Deutschland.
    Ich hatte mal 2 % gerechnet.
    Zwei Prozent von vier Prozent ergibt 0,08 %.
    Bei anderen Ausgangszahlen können auch 0,06 % herauskommen.

    Das sagt man den Menschen in Deutschland aber nicht.
    Und auch deshalb lacht die ganze Welt.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      man sagt es deswegen den Menschen nicht, weil deine Aussage – wie praktisch alles, was du hier sagst – gestiger Dünnschiss ist, wie du das so gerne formulierst.
      Um das zu verstehen, müßtest du allerdings ein Minimalmass an Bildung genossen haben, was du leider nicht hast. Daher ist es auch reine Zeitverschwendung, dir hier die Grundlagen der Physik erklären zu wollen, damit du das verstehst.
      Kauf dir einfach mal ein Physik-Schulbuch und arbeite es durch.

      1. Kann dir da nur zustimmen

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