Europa

Industrieproduktion in Europa: Wird das „V“ wirklich vervollständigt?

Die Industrieproduktion in Europa zieht weiter spürbar an, von Monat zu Monat. Derzeit wirkt es so, als könne die Erholung nach der Coronakrise in klassischer V-Formation wirklich vollendet werden. Dazu schaue man bitte auf den folgenden Chart, der bis 2011 zurückreicht. Noch ist das V nicht geschafft, aber in großen Schritten geht es mit der Industrieproduktion bergauf. Heute wurden für die europäische Industrie die Daten für Juli veröffentlicht. Im Juli stieg die Industrieproduktion gegenüber Juni in EU und Eurozone um je 4,1 Prozent. Im Jahresvergleich zu Juli 2019 liegt sie in der Eurozone noch um 7,7 Prozent und in der EU um 7,3 Prozent zurück.

Chart zeigt Industrieproduktion in EU und Eurozone

Der folgende Chart zeigt die Veränderungen in der Industrieproduktion im Jahresvergleich je nach Land.

Veränderung der Industrieproduktion je nach Land

Hier weitere Details von Eurostat im Wortlaut:

Im Euroraum sank die Produktion von Investitionsgütern im Juli 2020 gegenüber Juli 2019 um 10,4%, von Vorleistungsgütern um 9,3%, von Energie um 6,2%, von Gebrauchsgütern um 3,8% und von Verbrauchsgütern um 1,9%. In der EU sank die Produktion von Investitionsgütern um 10,2%, von Vorleistungsgütern um 8,7%, von Energie um 6,6%, von Verbrauchsgütern um 2,5% und von Gebrauchsgütern um 2,0%. Die stärksten Rückgänge wurden in Dänemark (-13,6%), Deutschland (-11,6%) und Portugal (-9,6%) registriert. Anstiege wurden in Irland (+15,6%), Polen (+0,9%) und Lettland (+0,1%) beobachtet.



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