Die Industrieproduktion in Deutschland sinkt weiter deutlich. Heute früh vom Statistischen Bundesamt gemeldete Daten zeigen für den Monat März: Die Produktion im Produzierenden Gewerbe sinkt im Monatsvergleich um 0,7 % (Markterwartung lag bei +0,4 %), und im Jahresvergleich um 2,8 %. Die Grafik zeigt den seit 2018 laufenden eindeutigen Abwärtstrend. Seit Anfang 2018 ist die Produktion bis März 2026 von 107,2 auf 90,4 Indexpunkte gesunken, also ein Rückgang um 16,8 Punkte oder 15,67 %. Eine Desaster, um es so klar auszudrücken!
Industrieproduktion sinkt – Unterschiede je nach Branche
Der Rückgang in der Industrieproduktion im März gegenüber dem Vormonat ist laut Aussage der Statistiker auf die Produktionsrückgänge in der Energieerzeugung (-4,0 %) und im Maschinenbau (-2,7 %) zurückzuführen. Positiv wirkten sich hingegen die Anstiege im Baugewerbe (+1,9 %) und in der Automobilindustrie (+1,9 %) aus.
In den energieintensiven Industriezweigen ist die Produktion im März gegenüber Februar saison- und kalenderbereinigt sogar um 1,2 % gestiegen. Im Dreimonatsvergleich war die Produktion in den energieintensiven Industriezweigen von Januar 2026 bis März 2026 um 2,1 % höher als in den drei Monaten zuvor. Verglichen mit dem Vorjahresmonat März 2025 war die energieintensive Produktion im März 2026 aber kalenderbereinigt um 1,2 % geringer.
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Man müsste mal Zahlen darüber haben, ob die Produktion in den Industrieunternehmen besonders stark fallen, die sehr langfristig planen müssen. Also die eingesetzten Anlagen z. B. auf 30 oder mehr Jahre ausgelegt sind.
Oder ob davon besonders Industrieunternehmen betroffen sind, die nur für z. B. 10 Jahre die Produktionsanlagen nutzen können.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Im Juni findet der diesjährige Tag der Industrie des Bundesverbandes der Deutschen Industrie statt. Dort besteht die Chance, noch einmal auf den bestehenden Investitionsbooster zu verweisen, mit dem Ziel, die Maschinenbauindustrie zu stimulieren.