Die Tankstellenpreise in den USA sind kräftig gestiegen durch den Iran-Krieg. Aber in der Kerninflation in den USA soll sich der Krieg nicht wirklich niederschlagen. So sagt es aktuell der viel beachtete Fed-Vertreter John Williams. Es ist Chef er New Yorker Filiale US-Notenbank der Federal Reserve.
William´s Ausblick für den zugrunde liegenden Preisdruck in den USA sei weitgehend unverändert, obwohl er davon ausgeht, dass höhere Energiekosten aufgrund des Krieges im Iran die Gesamtinflation ankurbeln werden. „An der Situation hat sich nicht viel geändert“, sagte Williams heute in einem Interview mit Bloomberg TV in Bezug auf die zugrunde liegende Inflation. Er fügte hinzu, dass er davon ausgehe, dass die Kerninflation, die Lebensmittel- und Energiekomponenten ausschließt, nur um ein oder zwei Zehntel Prozentpunkte steigen werde.
Er habe seine Prognose für das Wirtschaftswachstum in den USA im Jahr 2026 leicht auf eine Spanne von 2 % bis 2,5 % nach unten korrigiert. Kurz vor dem Krieg hatte er noch 2,5 % bis 2,75 % erwartet. Er rechnet zudem mit einer höheren Gesamtinflation.
John Williams sagte auch, es bestehe kein Grund, eine Änderung des Leitzinses der Fed in Betracht zu ziehen. „Die Geldpolitik ist heute wirklich gut aufgestellt“, um die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts im Nahen Osten abzuwarten, sagte er. „Die Geldpolitik ist genau dort, wo sie sein muss, und dann können wir reagieren, wenn sich die Lage ändert.“
Der Krieg im Iran stellt das doppelte Mandat der Fed auf die Probe und führt zu einem sprunghaften Anstieg der Energiepreise, der das Wachstum zu bremsen droht und gleichzeitig die Inflation anheizt. Der Konflikt und die damit verbundenen Einschränkungen der weltweiten Ölversorgung zeigten keine Anzeichen einer Entspannung, da die Trump-Regierung damit drohte, ab Dienstag zivile Infrastruktur im Iran anzugreifen.
Mehrere Fed-Vertreter, darunter auch der Vorsitzende Jerome Powell, erklärten, die Zinssätze seien derzeit gut aufgestellt, um die wachsenden Risiken auszugleichen. John Williams zeigte sich etwas zuversichtlicher hinsichtlich des US-Arbeitsmarktes, nachdem ein überraschend starker Arbeitsmarktbericht für März die Arbeitslosenquote auf 4,3 % gesenkt hatte. „Wir sehen den Arbeitsmarkt jetzt als viel stabiler an, definitiv nicht als einen Arbeitsmarkt, der sich abschwächt“.
FMW/Bloomberg
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jo denn ma tau … stabiler Arbeitsmakt der sich nicht abschwächen wird …
alles klar
gut das ich 96 Unzen Silber fand die ich vergessen hatte …. von 2010 irgendwo so sicher verräumt … aber ok waren damals auch nur
Brutto ~1740,- Rechnung lag noch bei Gewicht hat sich zumindest nicht verändert ….
auch das wird offensichtlich aus den offiziellen zahlen herausgehalten werden.
aber ist auch schon egal. wenn der präsident dieser bananenrepublik ohnedies eine einzige fakenews schleuder ist – wie soll das beim rest der regierung und nachgestellten behörden anders sein?
Die FED will keine Zinsen erhöhen…das war vorher klar…
2022 hat sie auch nur die Zinsen erhöht… weil Biden sie dazu aufforderte…er fürchtete damals die Zwischenwahlen vom November 2022…zu verlieren… angesichts der hohen Inflation…
Sonst hätte die FED damals schon den Kopf in den Sand gesteckt und die berühmten 3 Affen gegeben….