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Die Lage vor der Fed und der PK von Powell Inflation geleaked – und warum es gut ist, bärisch zu sein! Videoausblick

Offenkundig sind die gestrigen Daten zur Inflation geleaked worden – kurz vor Veröffentlichung der Zahlen starke Kauf-Volumina und ein massiver Anstieg der US-Futures. Nach dem heftigen Anstieg dann aber der Abverkauf – der Dow Jones fiel (auf Future-Basis) nach dem Anstieg zeitweise mehr als 1000 Punkte von seinem Hoch nach den Zahlen zur US-Inflation in den USA. Der Leitindex S&P 500 scheiterte einmal mehr an der seit Jahresbeginn intakten Abwärtstrendlinie – daher ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir einmal mehr nur eine Bärenmarkt-Rally gesehen haben, die nun wieder abverkauft wird (der größte Schmerz ist jetzt auf der Unterseite, vor den Zahlen lag er auf der Oberseite). Ein Ausblick auf die Fed und das, was Powell sagen wird..

Hinweise aus Video:

1. EZB der Politik unterworfen – der EURO ist Polit-Geld

2. Der Rezessions-Trade mit langlaufenden Staatsanleihen

3. LNG-Anbieter mit 3.000 % Dividendenplus – da landet also unser Gas-Geld

4. Scheitert Deutschland? Boom und Bust mit Thomas Middelhoff, Donnerstag 19Uhr – Live-Link:
http://y2u.be/-zVgakfxVqs



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10 Kommentare

  1. Langfristig und übergeordnet ist bärisch ist wohl richtig, aber ich habe hier manchmal den Eindruck, dass versucht wird diese Tatsache übertrieben in die täglichen Prognosen einzuarbeiten. Ja, der Trend geht dieses Jahr klar nach unten, aber innerhalb des Trendkanals, gab es in Summe tolle Aufwärtsphasen die ungefähr so lange wie die Abwärtsphasen andauernden, optimal für kurzfristig orientierte oder Daytrader. Für langfristige Anleger ist es natürlich richtig gewesen, sich short zu positionieren. Aber in der täglichen Einschätzung hier, ist der Ausblick auf Aufwärtsphasen, aus meiner Sicht ungerechtfertigt unterrepräsentiert, bzw. versucht man immer wieder zu stark „den Bären zu reiten“.

  2. Guten Tag Herr Fugmann,

    vielen herzlichen Dank für die täglichen Informationen, zu Marktgeschehen, Wirtschaftspolitk und zahlreichen Hintergrundinformationen. Sowohl Fachbegriffe als auch Charts und Markteinschätzungen sind für mich sehr lehrreich. Verbunden mit Humor und kleinen Anekdoten einmalig. Wünsche Ihenn und Ihrem Team alles Gute für 2023.
    Werner Wagner
    PS: Übrigens bin ich nicht der Meinung, dass Sie überwiegend bärisch berichten, sondern eher das Chancen Risiko Verhälnis in Betracht ziehen und vor Möglichen Gefahren oder Auswirkungen – wie vor Covid 2019/2020 informieren.

    1. @Gordon. Schauen Sie sich doch bitte mal die Headlines und Inhalte der vergangenen Wochen in der Rubrik „Marktgeflüster und Co“ an. Allesamt nach unten orientiert. Wie passt das zum Chartverlauf? Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es nochmal nach unten geht, aber jeden Tag darauf rumreiten macht doch wenig Sinn. In den Beiträgen von Herrn Fugmann wird zu oft betont, was „normalerweise“ passieren müsste und „in der Vergangenheit war das immer so“. Der Markt lehrt uns täglich neue Dinge. Wie z.B. der Beitrag mit dem VIX der nach oben ging…“normalerweise müssen jetzt die Aktienmärkte fallen“. Dann werden historische Dtaen bemüht um das zu untermauern. Gestern haben wir gelernt, dass der VIX aus purer „Vorfreude“ über steigende Kurse angestiegen ist. Aus einer Langfristprognose sollten wir nicht zu stark unsere täglichen Erwartungen zementieren.

      Aber vielleicht passiert es heute, dass der Peak nach unten kommt als Gegenreaktion des gestrigen Peaks nach oben? Aber wer weiss das schon?

  3. Eine sehr schöne 20% Bärenmarkt Rally :)
    Dass ihre Informationen auf einem sehr hohen Niveau sind muss man nicht nochmal betonen.
    Aber ich sehe auch die Chancen auf der Oberseite sehr stark unterrepäsentiert in Ihren Videos.
    Die Umsetzung der Möglichkeiten aus Ihren Informationen kommen an dieses Niveau aber bei weitem nicht ran.

    Ich denke wer derart viele Contra Indikatoren präsentiert muss sich auch fragen lassen was die eigene Treffsicherheit bietet.

  4. Die Bewegungen gestern sind mEn rein dem großen Verfall am Freitag geschuldet.
    In den USA verfallen Optionen im Wert von 3,6 Billionen USD.
    Danach wird sich zeigen wohin die Reise geht.
    Ich bin überzeugt, es wird weiter aufwärts gehen.
    Der Bondmarkt zeigt den Weg, auch für die FED, egal was deren Chairman will oder denkt.
    Sie folgt immer den Bondmärkten mit Verzögerung. Einfach mal in die Historie blicken.
    Sinkende Inflation und eine abkühlende Wirtschaft wird für eine Lockerung der Geldpolitik sorgen.
    Über der fallenden Trendlinie im SPX sitzen sicherlich viele Short SLs.
    Ich rechne damit, dass diese SLs abgeholt werden und danach werden Marktteilnehmer mit einer hohen Casquote ihre Positionierung überdenken und Rückläufe zum Einstieg nutzen.
    Es könnte in die Nachzügler, also die bisher schwächer laufenden Techwerte fließen und Momentum in den Markt bringen, so dass auch der NDX und SPX bald wieder im Bullenmarktterrain notieren, wie der Dow Jones und der DAX jetzt schon.
    Sicherlich läuft das Ganze nicht linear, sondern immer wieder begleitet mit Rückläufen, aber Q1, vielleicht sogar das ganze 1. HJ könnte positiv laufen und zu neuen ATHs führen, gerade weil die Mehrzahl der Investmenthäuser, Analysten und Marktteilnehmer für diese Zeit fallende Kurse erwarten.
    Es ist eine rein Sentiment getriebene Rally.
    Der große und fundamental gut begründetet Pessimismus wird sie weiter antreiben und am Ende in eine Euphorie führen bis die Realität alle wieder knallhart auf den Boden der Tatsachen zurückholt.
    Den Grundstein hierfür hat die FED gelegt.
    Die Hausse stirbt in der Euphorie!

  5. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Die FED beklagt den Rückgang der Renditen und ist doch deren erster Totengräber. Es wäre ihr ein Leichtes, ,diese, durch massive Abverkäufe von Staatsanleihen,wieder nach oben zu treiben, Munition genug hat sie ja.

    Wie ein fleißiges Eichhörnchen hat sie, in den letzten 15 Jahren, über 9 000 Milliarden in ihre Bilanz genommen.

    Sie könnte locker davon,ein bis zwei Billionen, zusätzlich, im Jahr, abstoßen und zwar aktiv und nicht, wie jetzt, nur passiv.
    Das würde die finanziellen Konditionen, deren Lockerung sie ja beklagt, schlagartig, verschärfen.

    Die Inflation würde schlagartig sinken, natürlich um den Preis eines Crashs. Aber die FED muss sich entscheiden, was ist ihr wichtiger, die Realwirtschaft oder die virtuelle Finanzwelt!

  6. …. ach, lasst doch den Fugi mal machen.
    Habe auf jeden Fall sehr von seiner bisherigen ausgewogenen Berichterstattung partipiziert.
    Das schließt natürlich nicht aus, dass man für Anpassungen des eigenen Portfolios darüber hinaus
    selber noch etwas denken muss.
    Oder die Dauerkritiker stellen sich selber mal vor die Kamera. Wäre sicher außerordentlich sehenswert !!!!

    1. Hubert Hug: Dass auch Sie Ihr Portfolio anpassen, zeigt dass Sie reflektieren, nicht alles vorbehaltlos übernehmen und damit durchaus auch „kritisch“ sind. Freue mich auf Ihr Video um zu sehen wie Sie da im Einzelnen vorgehen. :-)

  7. Wenn man Tendenzen rechtzeitig erkennen will, eignen sich die Predigten von Fugi m.E. hervorragend.
    Am besten in der Frühmesse und später im Hauptamt. Er kann das Aussitzen von Buchverlusten m.E.
    redzuzieren, wenn man auf ihn richtig hört.
    Mit Daytradern und ihren angeblichen Erfolgen habe ich so meine Probleme. Sie erzählen immer
    nur von ihren Erfolgen aber verschweigen bzw. verdrängen ihre z.T. horrenden Verluste. Ein Beispiel: Ein
    mir bekannter vollmundiger Trader plärrte unentwegt von seinen Börsenerfolgen. Bis ihm seine Frau
    davolief. Sie erzählte mir explizit, dass sie seine Börsenpleiten nicht mehr mitträgt. Ein geschiedene Frau
    erzählt die Wahrheit über den tatsächlichen „Börsenerfolg“ ungeschminkt……..! Ich kenne
    keinen Daytrader der langfristig Erfolg hat bzw. hatte.
    Im nächsten Jahr kommt die Offenbarung in der Realwirtschaft und damit an der Börse!

    1. Ca. 70…80% der Daytrader verlieren Geld. Ich behaupte, dass die meisten davon keinen Plan, keine getestete Strategie und keine Disziplin mitbringen, sondern einfach nur Zocker sind. Die könnten auch ins Spielcasino gehen. Kurzfristig zu traden funktioniert prinzipiell genauso, wie eine langfristige Anlage. Es ist alles nur viel dynamischer und bei einem Einsatz von Hebelung mit höheren Risiken verbunden. Diese Risiken zu reduzieren und den richtigen Ein- und vor allem Ausstieg zu finden ist die Herausforderung. Meines Erachtens geht das seriös nur mit statistisch abgesicherten und ausgiebig getesteten Rechenmodellen. Dann ist es für 10…20% der Teilnehmer eine lukrative Einkommensquelle. Die restlichen „Zocker“ gehen leider leer aus oder legen dabei drauf, liefern die Gewinne an die erfolgreiche Minderheit. Zu behaupten, dass Daytrading generell langfristig und mit Gewinn nicht funktioniert, halte ich für nicht richtig.

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