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Inflation in den USA: Supermarktpreise zeigen was los ist!

Dieses Video zeigt, warum Biden die Inflation bekämpfen muß..

Inflation USA

Die US-Notenbank Fed wie auch die Regierung von Joe Biden hat die Bekämpfung der Inflation als Priorität Nummer eins erklärt. Und das aus gutem Grund! Denn 40% der Amerikaner haben weniger als 1000 Dollar in Reserve – haben also ein Problem, wenn etwa die Waschmaschine kaputt geht. Zwei Drittel der Amerikaner leben von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck – spüren also sehr deutlich, wenn die Inflation die Preise an der Tankstelle (Benzinpreis über sechs Dollar und damit etwa verdreifacht in einigen Regionen der USA im Vergleich zum Vorjahr) oder im Supermarkt hochschnellen läßt. So kostet dort (Beispiel Kalifornien) etwa eine billige Tiefkühlpizza derzeit neun Dollar, eine Flasche Orangensaft acht Dollar, eine Tafel Schokolade zwischen drei und fünf Dollar. Noch viel extremer sind allerdings die Preise in Restaurants in den USA, in denen man ein „Pflicht-Trinkgeld“ entrichten muß.

Warum die Inflation in den USA ein echtes Problem ist!

Anfang November sind in den USA Zwischenwahlen – und immer mehr Amerikaner haben wegen der hohen Inflation schlechte Laune, wie die Stimmungsumfragen unter US-Verbrauchern durch die Uni Michigan oder das Conference Board zeigen. Ob Zufall oder nicht: nach einem Gespräch mit US-Präsident Biden, bei dem dieser Jerome Powell die Neunominierung als Fed-Chef mitteilte, machte Powell eine Kehrtwende: aus immer wieder behaupteter „vorübergehender“ Inflation wurde plötzlich die Bekämpfung der Teuerung als Priorität Nummer eins. Daher hebt die Fed die Zinsen an und reduziert ihre Bilanzsumme. Biden muß, wenn er noch eine minimale Chance bei diesen US-Zwischenwahlen haben will, die Inflation nach unten bringen.

Die Folge dieser restriktiven Geldpolitik ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine Rezession. Aber ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass bei einer Rate der Inflation von 5% die Wirtschaft in den USA ohnehinregelmäßig in eine Rezession gestürzt ist:

Also entscheidet sich die US-Notenbank bei der Wahl zwischen Pest und Cholera dann eben für Cholera. Wenn sie die Geldpolitik strafft, kommt die Rezession – wenn sie es nicht tut, kommt sie auch. Aber wenigstens hätte sie dann die Inflation bekämpft! Allerdings droht mit der restriktiven Geldpolitik das Platzen der Schulden-Blase in den USA – aber das ist dann wieder ein anderes Thema.

Sehen Sie hier, wie extrem die Preise in den USA gestiegen sind – vor allem im Supermarkt! Man kann zumindest im Hinblick auf die im internationalen Vergleich noch recht niedrigen Lebensmittelpreise fast froh sein, in Deutschland zu leben..



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16 Kommentare

  1. Sie werden noch viel krässer merken wenn ihr Kreditkartlimit plötzlich erschöpft ist und wenn der Zins für die Restsschuld auf 20-50% steigt….aber seis drum, Hauptsache das Benzin bleibt billig, wenn der Ami den Cash nicht mehr bekommt weil die Financial Conditions gestrafft werden dann nützt ihm auch billiges Bezin nichts….das wird gerne übersehen, aber wir leben in der Zeit wo Polemiker mit Symptombekämpfungen Superheldenstatus erreiche

  2. Was für Preise, hab ja schon viel gehört aber das ist ja der Wahnsinn. Aber klar wenn du gut verdienst dann ist dir das egal. Aber glaube dieses Jahr mit der USA Reise wird das nichts…

  3. Ohne Gewichtsangaben kann man das Preisniveau nicht wirklich vergleichen – auf den ersten Eindruck kosten Lebensmittel bei uns die Hälfte oder weniger.

  4. Oha, das ist ja mal ein irrer Preisanstieg. Natürlich hat Amerika ein anderes Lohnniveau bei geringeren Abgaben, aber das Ende der Fahnenstange ist ja noch nicht erreicht. Bei uns dürfte das auch noch richtig böse werden…

    1. Das Median Einkommen in den USA ist keineswegs höher als bei uns. Allerdings sind die Lohnspreitzung und die regionalen Unterschiede deutlich größer. Auch die Abgaben sind keineswegs unbedingt niedriger (allerdings auch von Bundesstaat zu Bundesstaat und Kommune zu Kommune sehr unterschiedlich). So ist die Abgabenquote in Kalifornien durchaus mit der Deutschen vergleichbar.

      1. Median und Durchschnitt ist auch hier wieder nicht das gleiche Thinself sollte eventuell mal besser recherchieren, den ohne korrektes Basiswissen führt auch das selberdenken eben nicht zu vernünftigen Schlüssen….

        Beim Median werden die höchsten und tiefsten 25% abgeschnitten, gerade die Spreizung ist daher im Median viel weniger relevant als im Durchschnitt

        1. @ John und thinkself

          Wie hoch die Durchschnittseinkommen und die Medianeinkommen sind, kann jeder googeln. Der Median ist jedenfalls der mittlere Wert. Da wird nichts abgeschnitten. Wenn Sie das so machen, wie Sie das hier geschrieben haben, dann haben Sie entweder den Median oder den Durchschnitt der mittleren 50%. Kann man nicht genau erkennen, welche von beiden Berechnungen Ihnen vorschwebt.

          Soviel zum Thema Genauigkeit und Basiswissen.

          Ob eine Spreizung im Median mehr oder weniger relevant ist (für was? – für die Höhe des Median, oder für die damit damit verbundene Aussage?), hängt davon ab, worüber man inhaltlich redet.

          Normalerweise ist bei den hier relevanten Themen der Durchschnitt höher als der Median, weil es extreme Ausreißer nach ob gibt, aber nach unten bei Null Schluss ist.
          Man kann aber nicht sagen, dass eine extremere Einkommensverteilung inhaltlich nicht relevant wäre, wenn man über Inflation spricht.

  5. MMT tut schon weh

    Wer jetzt noch an der US Rezession zweifelt sollte sofort einen Arzt aufsuchen und von jeder Funktion in der Finanzbranche ausgeschlossen werden.Alle Zweifler sind Schönredner sind Anfänger.Nur die MMT Künstler werden diese Preise schadlos überstehen.

  6. Wartet mal den Herbst und Winter ab und die Heizkosten-Abrechnung

  7. Warum tut er so als würde er die Preise in DE nicht? Kein Internet in USA. In welchen Läden ist er unterwegs? Alles etwas merkwürdig.

    1. Häää? Das sagt und zeigt er……
      Merkwürdig ist Ihre 2. Frage

      1. Habe mit mal die Preise bei Walmart (USA) angeschaut. Gehen von 1,5 bis 8Dollar. Bischen teuerer als hier aber nicht so extrem.

      2. Die Frage ist nicht merkwürdig, sondern berechtigt!
        Mir scheint auch, da übertreibt mal wieder jemand kräftig und die meisten hier im Kommentar schieben Panik oder streiten sich über Median und Durchschnitt.
        Am Ende des Videos präsentiert er ja seinen Lebensstil, der Ihm gegönnt sei, aber unrelevant ist, weil er die beschissenen Ecken, und da unten gibt es viele, nicht zeigt.
        Quatsch auch der Hinweis, in Mexico ist alles besser, wenn den meisten der Sprit bis dahin schon das Budget sprengt. Können ja nicht alle an der Grenze residieren.
        Ein Lebensmitteleinkauf auf Sylt, teilweise Rügen oder dem KDW, ist auch bei uns teurer als z.bsp. in Halle- Neustadt. Selbst San Diego ist in Hinterland, da wo die armen Farmarbeiter leben und in Starndnähe geteilt und vom Preisniveau krass unterschiedlich.
        Zu sehen sind sehr wenige Einkäufer in den gezeigten Läden???
        Wenn das Preisniveau überall so wäre, gäbe es dort bereits Bürgerkrieg. Diese Preise sind für die allermeisten Amis so nicht leistbar.
        Kein Restaurant in Normallage würde solch eine Preispolitik überleben. Der Nepp mit dem Tip ist auch woanders, z.Bsp. in Italien, besonders in Tourigegenden anzutreffen. Einfach in Russisch schimpfen und schon wird die Rechnung kleiner.
        Der Bezug auf Preise kann nur aus der Historie vom selben Ort hilfreich sein.
        Trotz alledem, was gerade abgeht ist schon irre.
        Die gesamte Bevölkerung Europas bezahlt gerade für die Schulden der EZB.

  8. Das ist doch alles kein Problem ,das kann man mit bedingungslosem Einkommen überall einführen.Oder CoronaHelikopterkohle oder CO2 Preis für Alle oder was weiß ich noch . Jeder der sich produktiv bewegen will ,muss zahlen.Das eingenomme Geld kann man ja wieder für die Banken zum Anleihenankauf benutzen. Alle haben Geld ,keiner geht mehr arbeiten,die ganze Welt ist chic. Das Einzige und Wichtigste ist,daß es nie zur realen Drittverschuldung kommt.Das System muss in sich geschlossen bleiben. Genau das ist es ,was im Moment getestet wird. Wie Schieberegler an der HiFi -Anlage hin und her .Von der einen Bilanz in die andere Bilanz und in unterschiedlichen Wirtschaftsräumen(Lohnstückkosten,Produktivitätsniveau). Bis Niemand mehr weiß,wo oben und unten ist. Die Diskussionen hier auf FMW spricht ja Bände. Aber am Ende des Weges kommt das Land ohne Produktivität oder Wirtschaftraum oder Politiker oder Arbeiter oder NGOs und in diesem Land kann man Niemandem etwas vortäuschen,denn in diesem Land lebt kein Lebewesen mit Hirn und Psychologie oder Physiologie. Es ist das Land des Rechtes auf uneingeschränktes Eigentum,welches jedes Baby mit auf die Welt bringt .Die Idee „das ist mein Spielzeug“ auf natürlichem Wege unbrechbar,unteilbar,nicht stehlbar ! Peer to Peer ohne 3. Deutungsinstanz. Meins und Deins ,ohne Seins.
    Weil ein realer Umstand keine Sinnesorgane hat und Gold keine Ohren ,keine Augen und keine Stimme.Schlichtweg ,ist es der Umstand dieses Rechtes in sich und es existiert ohne eine Pflicht.
    Es wird alles dafür getan ,um von diesem Umstand abzulenken und Deutung zu generieren.Lasst euch nicht auf den falschen Pfad locken!

    Oder frei nach Tarantino.

    »Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei böser Männer. Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch das Tal der Dunkelheit geleitet. Denn er ist der wahre Hüter seines Bruders und der Retter der verlorenen Kinder. Und da steht weiter ich will große Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten, und mit Grimm werde ich sie strafen, daß sie erfahren sollen: Ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe.«

    Sodaß ihr nach eurer Geburt ins Goldland zurückkehrt.

  9. https://youtu.be/82T6S0rZTUM
    grüne energie, das ich nicht lache. ab minute 7:30 kommt die firma umicron aus belgien.

  10. Pingback: Aktuelles vom 9.6.2022 | das-bewegt-die-welt.de

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