Eurostat hat vor wenigen Augenblicken Daten zur Inflation in der Eurozone für den Monat Oktober gemeldet. Im Jahresvergleich steigen die Verbraucherpreise um 2,0 % nach +1,7 % im Vormonat. Für die heutige Meldung lag die Erwartung bei +1,9 %. Die Kernrate bleibt unverändert bei +2,7 % (für heute erwartet +2,6 %).
Man sieht: Energiepreise wirken seit einiger Zeit dämpfend auf den Gesamtschnitt, aktuell mit -4,6 % im Jahresvergleich. Lebensmittelpreise steigen um 2,9 % nach +2,6 % im September. Preistreiber Nummer 1 für den Gesamtschnitt der Inflation bleiben die Preise für Dienstleistungen – sie legen wie im Vormonat um 3,9 % im Jahresvergleich zu.
Die Ökonomen der Commerzbank schreiben dazu aktuell: Die Inflationsrate im Euroraum ist im Oktober auf 2,0% gestiegen. Der überraschend starke Abwärtstrend der vergangenen Monate ist damit vorerst gestoppt. Die Kernteuerungsrate ohne Energie, Nahrungs- und Genussmittel blieb konstant bei 2,7%. Bis zum Jahresende dürfte die Inflation weiter steigen. Die EZB wird sich von ihrem Zinssenkungskurs nicht abbringen lassen und im Dezember die Leitzinsen um 25 Basispunkte senken.
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Ich bin mir da ja nicht so sicher das die Inflationsthematik schon erledigt ist, und denke eher das die Zentralbanken mit den Zinssenkungen hier einen klassischen „Policy Error“ begehen.