Europa

Fallende Energiepreise dämpfen Gesamtschnitt Inflation in der Eurozone im August sinkt von 2,6 % auf 2,2 %

Die Inflation in der Eurozone ist im August von 2,6 % auf 2,2 % gesunken. Aber nur die Energiepreise dämpfen die Preissteigerungen!

Geldscheine und Münzen
Foto: Wirestock-Freepik.com

Soeben hat Eurostat die Inflation für die Eurozone im August als Erstmeldung veröffentlicht. Im Jahresvergleich steigen die Verbraucherpreise nur noch um 2,2 % nach +2,6 % im Juli. Für die heutige Meldung lag die Erwartung bei +2,2 %. Die Kernrate (ohne Lebensmittel und Energie) sinkt von 2,9 % auf 2,8 %, bei 2,8 % Erwartung.

Wie gestern bereits in Deutschland, so sehen wir auch heute für den Gesamtschnitt der Inflation in der Eurozone: Die Preise für Dienstleistungen sind hoch, die Preissteigerung legt sogar noch zu mit +4,2 % nach +4,0 % im Juli. Energiepreise wirken massiv preisdämpfend mit -3,0 % nach +1,2 % im Juli. Und wichtig: Lebensmittelpreise steigen wie im Juli auch im August mit +2,7 % – im Supermarkt gibt es also keine Entwarnung bei den Preisen!

Grafik zeigt wichtigste Faktoren für die Entwicklung der August-Inflation in der Eurozone

Grafik zeigt Details der August Inflation für die Eurozone



Claudio Kummerfeld
Über den RedakteurClaudio Kummerfeld
Claudio Kummerfeld verfügt über langjährige Kapitalmarkterfahrung. Er berichtet als Finanzjournalist über aktuelle Marktereignisse. Dazu kommentiert er politische und wirtschaftliche Themen.
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1 Kommentar

  1. Wo sind die Mieten??

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