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Europa

Inflation in der Eurozone schwächelt im Juni weiter vor sich hin

Die Inflation in der Eurozone liegt im Juni bei 1,3% nach 0,1% vor einem Jahr. Damit wird die Schnellmeldung vom Anfang des Monats bestätigt. Die von der EZB und Eurostat ausgewiesene „Kerninflation“…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Inflation in der Eurozone liegt im Juni bei 1,3% nach 0,1% vor einem Jahr. Damit wird die Schnellmeldung vom Anfang des Monats bestätigt. Die von der EZB und Eurostat ausgewiesene „Kerninflation“ (Inflation ohne Nahrungsmittel und Energie) liegt bei 1,1%. Am Stärksten wird die Inflation nach unten gezogen durch die Bereiche „Sozialschutz“ und „Telekommunikation“ (-1,0% und -1,8%). Zitat Eurostat:

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Irland (-0,6%), Dänemark (0,4%) und Rumänien (0,7%) gemessen. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Litauen (3,5%), Estland und Lettland (je 3,1%) verzeichnet. Gegenüber Mai 2017 ging die jährliche Inflationsrate in achtzehn Mitgliedstaaten zurück, blieb in drei unverändert und stieg in sechs an. Der stärkste Aufwärtsimpuls für die jährliche Inflation im Euroraum kam von den Teilindizes Beherbergungsdienstleistungen (+0,08 Prozentpunkte, Pp.), Pauschalreisen (+0,06 Pp.) und Tabak (+0,04 Pp.), während Telekommunikation (-0,10 Pp.), Sozialschutz (-0,04 Pp.) und Brot und Getreideerzeugnisse (-0,03 Pp.) am stärksten senkend wirkten.

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    walter

    17. Juli 2017 11:21 at 11:21

    Das Wort der Jahres wird sein:
    SOZIALSCHUTZ,lol
    Wird endlich Zeit,dass der SOZIAL(ismus)SCHUTZ auseinander bricht…

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    Dieter G.

    17. Juli 2017 11:46 at 11:46

    Ja, die liebe Inflation. Bedeutet? Geldentwertung, steigende Preise, sinkender Wohlstand, unzufriedene Gesellschaft. Und scheinbar wollen alle genau sowas. Keine Ahnung warum. So 10 oder 20% wären doch mal schick. Dann können sich alle genüßlich nach hinten lehnen, und freuen sich einen Ast ab.

    Einen Gruß aus dem Bergischen

    Dieter

    • Avatar

      walter

      17. Juli 2017 12:05 at 12:05

      Bei Lebensmitteln,sinds bereits schon 20% und mehr,tendenz…steigend.
      Die hier angezeigten Inflationszahlen(1,6%),sind nichts anderes,als die monatl.Arbeitslosenzahlen…FAKEZAHLEN,damit das Volk gezielt in den Abgrund manoevriert werden kann/soll!
      Wenn der Buerger es dann mal checken sollte,dann wird er vergebens an Gold zu kommen,aaaber…dann nur fuer die Reichen,ist der Zutritt fuer Gold gestattet!
      Aber egal,es wird auch in DE ein Goldverbot(zumindest vorher noch eine Besteuerung durchsetzen) kommen,denn man will ALLES an Vermoegen konfiszieren!
      Das ist der KRIEG des GELDES,der schon im vollem Gange ist.

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        Michael

        17. Juli 2017 12:43 at 12:43

        @walter ich verstehe nicht, warum bei jedem Thema spätestens ab dem dritten oder vierten Satz ein Bezug zu Gold hergestellt werden muss.
        Das Schema ist im Prinzip, mit kleinen Variationen, immer das Gleiche: Kurzer Satz zum Thema, das deutsche Volk steuert auf den Abgrund zu, der deutsche Michel ist blöd und dann irgendetwas mit Gold.
        Das langweilt langsam!!!

        • Avatar

          walter

          17. Juli 2017 13:00 at 13:00

          Sie werden einiges nicht verstehen,@Michael!
          Aber ansonsten war Ihr Beitrag sehr hilfreich fuer die Investoren,super!
          Was „bloed“betrifft…eher „Dumm“,den Bloed kommt nicht in meinem „Jargon“vor!
          Der dt.Wohlstand(Abgrund) ist doch schon auf dt.Strassen zu sehen!
          Bitte sich mal vom Arbeitsplatz entfernen und die Realitaet sehen!
          Nur weil es in ihren vier Waenden bzw.ARD/ZDF so herrlich aussieht,muss es nicht fuer den Rest DE gelten…..
          Was langweilt,ist die Verharmlosung der ARMUT in DE und das Rautengelabere!

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          KSchubert

          17. Juli 2017 13:10 at 13:10

          @Michael Vielen Dank! Habe mich köstlich amüsiert – Sie bringen es auf den Punkt :-)

  3. Avatar

    walter

    17. Juli 2017 13:23 at 13:23

    @Michael u.Schubert…,
    ich wusste bis zu eurem hilfreichen Komment.NICHT,dass es sich HIER um ein reines DAXFORUM handelt!
    Einseitig bzw.nur in einem Index zu investieren ist aber nicht so mein Ding.
    Also,was mach ma denn jetzt?
    Sollte ich besser meine Unzen euch beiden ueberlassen und noch bei ca.12600 in den DAX einsteigen,um dann die Arschkarte zu bekommen?

    • Avatar

      Michael

      17. Juli 2017 13:59 at 13:59

      Ich handle überhaupt nicht mit Aktien, nur mit Währungen und natürlich auch mit Gold. Aber ich muss das nicht in jedem Kommentar betonen!

      • Avatar

        walter

        17. Juli 2017 14:28 at 14:28

        Was ich in einen Kommentaren „betone“,ist doch wohl meine Sache, oder?
        Wenn Sie meine Komment.“,auf weiteres langweilen sollten,dann machen sie mal einen ausgiebigen Spa(r)ziergang,solange es noch moeglich ist!
        Habe de Griasam…

  4. Avatar

    walter

    17. Juli 2017 13:49 at 13:49

    Hr.Fugmann,
    wenn ich nur die zwei Komment.von @Michael&Schubert(die sie ja mit einer Genugtuung)veroeffentlicht haben,dann ist mir zu 100%bewusst,wer da ein Brett vor dem Kopf sich angeeignet hat!
    Im Dax kannst keine Rendite mehr einfahren aber im Gold incl.Minen…allemal!
    Weitsicht ist die Devise vom Spiel….nicht NUR der DACHS.

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Europa

ifo Index schwächer – aber hätte viel schlimmer kommen können..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Soeben hat das ifo Institut den ifo Index für Januar veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 90,1 (Prognose war 91,8; Vormonat Dezember war 92,1)

– aktuelle Lage 89,2 (Prognose war 90,6; Vormonat war 91,3)

– Erwartungen: 91,1 (Prognose war 93,2; Vormonat war 92,8)

Na gut, schwächer als erwartet, aber viel besser, als es hätte im schlimmsten Fall kommen können! Sehr bullisch..

Dazu ifo in einer Pressemeldung:

„Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 90,1 Punkte gefallen, nach 92,2 Punkten im Dezember. Die Unternehmer beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter als im Vormonat. Auch ihre Erwartungen fielen pessimistischer aus. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft vorläufig beendet.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach zuletzt acht Anstiegen in Folge wieder gesunken. Dies war auf deutlich weniger optimistische Erwartungen der Industriefirmen zurückzuführen. Die aktuelle Lage bewerteten sie hingegen merklich besser. Die Kapazitätsauslastung stieg um 1,6 Prozentpunkte auf 81,8 Prozent. Sie liegt damit aber immer noch unter ihrem langfristigen Durchschnitt von 83,5 Prozent.

Im Dienstleistungssektor ist der Geschäftsklimaindikator merklich gesunken. Die Unternehmen korrigierten ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage nach unten. Zudem nahm der Pessimismus mit Blick auf die kommenden Monate deutlich zu. Der Auftragsbestand, insbesondere im Bereich Transport und Logistik, entwickelte sich schwächer.

Im Handel ist der Geschäftsklimaindex eingebrochen. Der Indikator zur aktuellen Lage stürzte in den negativen Bereich. Dies war der stärkste Rückgang seit April 2020. Auch die Erwartungen fielen deutlich pessimistischer aus. Die Stimmung verschlechterte sich, teilweise massiv, in nahezu allen Einzelhandelssparten. Anders als im Dezember zeigten diesmal auch im Großhandel viele Indikatoren nach unten.

Auch im Bauhauptgewerbe verschlechterte sich das Geschäftsklima. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage fielen etwas schlechter aus. Zudem blickten mehr Unternehmer pessimistisch auf die kommenden Monate.“

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Europa

Deutsche Wirtschaft „auf schwachem Fuß gestartet“: Einkaufsmanager

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für deutsche Wirtschaft (Markit PMI; erste Veröffentlichung für Januar) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Konjunktur:

Gesamtindex: 50,8 (Prognose war 50,3; Vormonat war 52,0)

Verarbeitendes Gewerbe: 57,0 (Prognose war 57,5; Vormonat war 58,3)

Dienstleistung: 46,8 (Prognose war 45,3; Vormonat war 47,0)

Kurz zuvor war der Einkaufsmanagerindex aus Frankreich mit 51,5 für Gewerbe (Prognose war 50,5; Vormonat war 51,1) und mit 46,5 für Dienstleistung (Prognose war 48,5; Vormonat war 49,1) veröffentlicht worden.

Zu den Daten aus Deutschland kommentiert Phil Smith von Markit, das die Umfrage ausgeführt hat:

„Die deutschen Januar-Flashes sind keine große Überraschung. So lieferte die Industrie trotz leichter Abschwächung wieder starke Zahlen, während die Geschäftstätigkeit im Servicesektor infolge des Mitte Dezember eingeführten Lockdowns erneut rückläufig war. Alles in allem ist Deutschland auf schwachem Fuß ins neue Jahr gestartet und die Verlängerung der jüngsten Eindämmungsmaßnahmen bis mindestens Mitte Februar bedeutet, dass sich daran auch in den kommenden Wochen nicht viel ändern dürfte. Die Industrie ist weiter der Lichtblick, unterstützt vom nachhaltigen Wachstum der Exporte. Die Hersteller strotzen nur so vor Zuversicht, wie der Rekordwert bei den Geschäftsaussichten zeigt. Anscheinend lassen sie sich dabei auch nicht von den zunehmenden Unterbrechungen in den Lieferketten abschrecken, die im Januar zu einer beispiellosen Verlängerung der Lieferzeiten führte. Wir sehen jedoch bereits einen entsprechend kräftigen Anstieg der Kosten, wenngleich es angesichts stagnierender Verkaufspreise momentan keine Anzeichen für einen generell steigenden Inflationsdruck gibt.“

 

 

Die EInkaufsmanagerindizes als Parameter für die deutsche Wirtschaft

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Europa

Aktuell: EZB-Entscheidung veröffentlicht

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

EZB-Tower in Frankfurt

Die EZB hat soeben ihre Entscheidung veröffentlicht.

Der EZB-Leitzins (Refinanzierungssatz) bleibt unverändert bei 0,00 Prozent. Der extrem wichtige Banken-Einlagenzins, auf den sich Banken bzgl. der Negativzinsen berufen, bleibt ebenfalls unverändert bei -0,50 Prozent. Die Marginal Lending Facility bleibt ebenfalls unverändert bei 0,25 Prozent.

Die Aufkaufprogramme für Anleihen und Liquiditätsspritzen für die Banken werden wie bisher fortgesetzt.

Um 14:30 Uhr folgt die PK von Christine Lagarde. Wir berichten dann umgehend über alle interessanten Aussagen. Hier das offizielle Statement der EZB zur jetzigen Entscheidung:

Zweitens wird der EZB-Rat die Ankäufe im Rahmen des Pandemie-Notfallankaufprogramms (Pandemic Emergency Purchase Programme – PEPP) fortsetzen. Dies hat einen Gesamtumfang von 1 850 Mrd €. Der EZB-Rat wird die Nettoankäufe im Rahmen des PEPP mindestens bis Ende März 2022 und in jedem Fall so lange durchführen, bis die Phase der Coronavirus-Krise seiner Einschätzung nach überstanden ist. Die Ankäufe im Rahmen des PEPP werden durchgeführt, um während der Pandemie die günstigen Finanzierungsbedingungen aufrechtzuerhalten. Wenn mit Ankäufen, die den Gesamtumfang des PEPP über den Zeithorizont der Nettoankäufe hinweg nicht voll ausschöpfen, günstige Finanzierungsbedingungen aufrechterhalten werden können, muss dieser Gesamtumfang nicht vollständig genutzt werden. Genauso kann der Umfang erforderlichenfalls auch rekalibriert werden, um günstige Finanzierungsbedingungen aufrechtzuerhalten und so dem negativen Schock der Pandemie auf die Inflationsentwicklung entgegenzuwirken.

Der EZB-Rat wird die Tilgungsbeträge der im Rahmen des PEPP erworbenen Wertpapiere mindestens bis Ende 2023 weiterhin bei Fälligkeit wieder anlegen. Das zukünftige Auslaufen des PEPP-Portfolios wird in jedem Fall so gesteuert, dass eine Beeinträchtigung des angemessenen geldpolitischen Kurses vermieden wird.

Drittens werden die Nettoankäufe im Rahmen des Programms zum Ankauf von Vermögenswerten (Asset Purchase Programme – APP) in einem monatlichen Umfang von 20 Mrd € fortgesetzt. Der EZB-Rat geht weiterhin davon aus, dass die monatlichen Nettoankäufe von Vermögenswerten im Rahmen des APP so lange fortgesetzt werden, wie dies für die Verstärkung der akkommodierenden Wirkung seiner Leitzinsen erforderlich ist, und dass sie beendet werden, kurz bevor er mit der Erhöhung der EZB-Leitzinsen beginnt.

Der EZB-Rat beabsichtigt, die Tilgungsbeträge der im Rahmen des APP erworbenen Wertpapiere weiterhin bei Fälligkeit für längere Zeit über den Zeitpunkt hinaus, zu dem er mit der Erhöhung der Leitzinsen beginnt, vollumfänglich wieder anzulegen und in jedem Fall so lange wie erforderlich, um günstige Liquiditätsbedingungen und eine umfangreiche geldpolitische Akkommodierung aufrechtzuerhalten.

Schließlich wird der EZB-Rat weiterhin reichlich Liquidität über seine Refinanzierungsgeschäfte zur Verfügung stellen. Insbesondere stellt die dritte Serie gezielter längerfristiger Refinanzierungsgeschäfte (TLTRO III) nach wie vor eine attraktive Finanzierungsquelle für Banken dar, wodurch deren Kreditvergabe an Unternehmen und private Haushalte unterstützt wird.

Der EZB-Rat ist nach wie vor bereit, alle seine Instrumente gegebenenfalls anzupassen, um sicherzustellen, dass sich die Teuerungsrate – im Einklang mit seiner Verpflichtung auf Symmetrie – auf nachhaltige Weise seinem Ziel annähert.

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