Heute wurde von Eurostat die neuste Meldung zur Inflation in der Eurozone im Januar veröffentlicht. Demnach steigen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 1,7 % nach +2,0 % im Dezember. Für die heutige Meldung lagen die Erwartungen bei +1,7 %. Die Kernrate (ohne Lebensmittel und Energie) sinkt von +2,3 % auf 2,2 % (+2,3 % erwartet). Der Dienstleistungssektor ist mit +3,2 % nach +3,4 % im Vormonat im Jahresvergleich immer noch der Preistreiber Nummer 1. Gleichzeitig sind die Energiepreise mit -4,1 % (Vormonat -1,9 %) der größte preisdämpfende Faktor.
Hier dazu die Headline-Aussage der Ökonomen der Commerzbank: Die Inflation im Euroraum ist im Januar überraschend deutlich von 2,0% auf 1,7% gefallen. Teilweise ist dies auf Sondereffekte bei den Energiepreisen zurückzuführen, aber auch die Kernteuerungsrate ohne Energie, Nahrungs- und Genussmittel hat auf 2,2% nachgegeben. In den kommenden Monaten dürfte die Kernrate weiter sinken. Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass diese Bewegungen die EZB zu neuen Zinsschritten motivieren wird.
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