Europa

Frische Daten von Eurostat Inflation in der Eurozone sinkt von 2,0 % auf 1,7 %

Die Inflation in der Eurozone lässt nach. Die Verbraucherpreise steigen nach 2,0 % nur noch um 1,7 %. Energiepreise dämpfen den Schnitt.

Euro-Geldscheine
Euro-Geldscheine. Foto: Claudio Kummerfeld

Heute wurde von Eurostat die neuste Meldung zur Inflation in der Eurozone im Januar veröffentlicht. Demnach steigen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 1,7 % nach +2,0 % im Dezember. Für die heutige Meldung lagen die Erwartungen bei +1,7 %. Die Kernrate (ohne Lebensmittel und Energie) sinkt von +2,3 % auf 2,2 % (+2,3 % erwartet). Der Dienstleistungssektor ist mit +3,2 % nach +3,4 % im Vormonat im Jahresvergleich immer noch der Preistreiber Nummer 1. Gleichzeitig sind die Energiepreise mit -4,1 % (Vormonat -1,9 %) der größte preisdämpfende Faktor.

Hier dazu die Headline-Aussage der Ökonomen der Commerzbank: Die Inflation im Euroraum ist im Januar überraschend deutlich von 2,0% auf 1,7% gefallen. Teilweise ist dies auf Sondereffekte bei den Energiepreisen zurückzuführen, aber auch die Kernteuerungsrate ohne Energie, Nahrungs- und Genussmittel hat auf 2,2% nachgegeben. In den kommenden Monaten dürfte die Kernrate weiter sinken. Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass diese Bewegungen die EZB zu neuen Zinsschritten motivieren wird.

Aktuelle Daten zur Inflation in der Eurozone



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1 Kommentar

  1. Schienenverkehr, Lotsen, Unternehmensberater.

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