Neue Daten zur Inflation in den USA: Die von der Fed stark beachteten US-Verbraucherpreise (PCE – Personal Consumption Expenditure für April) sind zum Vormonat mit +0,4% leicht niedriger ausgefallen (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,7%).
Zum Vorjahresmonat stiegen die PCE-Preise wie erwartet um +3,8% (Prognose war +3,8%; Vormonat war +3,5%). Das ist der höchste Wert seit dem Jahr 2022 – nimmt man die Corona-Zeit heraus, wäre das der höchste Wert seit dem Jahr 1992 (in der Kernrate).
In der stärker beachteten Kernrate liegen die Preise zum Vormonat leicht niedriger bei +0,2% (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,3%) und zum Vorjahresmonat wie erwartet bei +3,3% (Prognose war +3,3%; Vormonat war +3,2%).
Die persönlichen Einkommen liegen bei 0,0% (Prognose war +0,4%; Vormonat war +0,6%).
Die persönlichen Ausgaben liegen bei +0,5% (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,9%) – damit sinkt die Sparquote noch weiter als bisher!
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Das US-BIP (1.Quartal; zweite Veröffentlichung) ist mit +1,5% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +2,0%; Vorquartal war +0,5%).
Der Preisindex des BIP liegt bei +3,5% (Prognose war +4,5%; Vorquartal war +3,7%)
Marktreaktion: recht gering – die PCE-Daten sind aus dem April, das schwächer BIP stört die Wall Street wenig. Auffallend ist, dass die Amerikaner mit stark fallender Sparquote (jetzt nur noch 2,6%) zunehmend aus der Substanz konsumieren – wie lange geht das noch gut?
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Inflation 3,8 Prozent…? Und trotzdem pumpt die FED noch Liquidität in die Märkte..?
Wie passt das zusammen…?
Zwar konsumieren die US-Verbraucher aktuell quasi unverändert. Die Tatsache jedoch, daß sie dabei verstärkt Rücklagen in Anspruch nehmen müssen, könnte sich auf das US-Konsumklima auswirken.