Neue Daten zur Inflation in den USA: Die von der Fed stark beachteten US-Verbraucherpreise (PCE – Personal Consumption Expenditure für August) sind zum Vormonat mit +0,3% wie erwartet ausgefallen (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,2%).
Zum Vorjahresmonat stiegen die PCE-Preise weniger als erwartet um +3,4% (Prognose war +3,7%; Vormonat war +3,7%).
In der stärker beachteten Kernrate liegen die Preise zum Vormonat niedriger als erwartet bei +0,2% (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,2%) und zum Vorjahresmonat ebenfalls tiefer als erwartet bei +3,0% (Prognose war +3,3%; Vormonat war +3,3%).
Die persönlichen Einkommen liegen bei +0,2% (Prognose war +0,4%; Vormonat war +0,4%).
Die persönlichen Ausgaben liegen bei +0,9% (Prognose war +0,8%; Vormonat war +0,2%). Damit sinkt die Sparquote wieder sehr deutlich!
Marktreaktion: Neue Methodik zur Berechnung von drei Produktgruppen, dazu „saisonal adjustments“ – und fertig ist die Überraschung! Das feiern die Märkte natürlich: Renditen tiefer, US-Futures höher.
Zur neuen Methodik:
„Die aktualisierte Methodik des Bureau of Economic Analysis zur Berechnung der Inflation in drei Komponenten wird voraussichtlich die Veränderung des Jahresvergleichs für August um einige Zehntel Prozentpunkte drücken“.
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Da passt nix zusammen. Der persönliche Konsum steigt und das persönliche Einkommen sinkt. Die Unternehmensgewinne steigen stark und die Lagerbestände auch. Die PCE Preise bleiben hoch. Die Würfel sind gefallen………….
Das ist der typische Reflex des Staates: Wenn uns die Inflationsentwicklung nicht gefällt, ändern wir eben den Warenkorb. Das ist seit Jahrzehnten üblich……
seit langen absolut unzuverlässig diese US Daten. jetzt erst Recht kurz vor dem midterms. und die Börse glaubt das noch. wie die Lemminge
Diese 3,4 Prozent…. in der „veröffentlichten Inflation“…. waren von mir genau so erwartet worden…wichtig zu wissen…gedanklich können immer ein bis zwei Prozent dazu addiert werden…erst dann erhält man die wahre …also die tatsächliche Inflation… die jeder Verbraucher im Geldbeutel spürt…das gilt auch für den Euro..
Gut das die Renditen der Staatsanleihen diesen Schwindel nicht mitmachen…die 30 US-Jährige nähert sich jetzt langsam Regionen wo’s wieder interessant wird für den Anleger…wenn auch noch nicht genug..
Die Zeiten der Niedrigzinspolitik sind definitiv vorbei….
Schauen wir zurück… dann hat die „Whatever it takes Geldpolitik“. also die Märkte um jeden Preis zu retten …nur Negatives hervorgebracht…sie führte zu Verwerfungen in Politik und Gesellschaft.. die wir noch heute spüren..die Vermögensumverteilung von arm zu reich nahm rasant zu..in Deutschland gründete sich darauf hin die AfD…in Amerika die „MAGA Bewegung“ imitiert von der „Tea Party“ auf dessen Zug Trump Ende 2015 aufsprang..in England führte die Eurorettungspolitik zum Brexit …da Großbritannien nicht bereit war für italienische oder griechische Schulden zu haften. .auch in Frankreich erreichte Le Pen neue Rekorde…Bardella steht schon in den Startlöchern.. falls die „Grande Dame“ der französischen Rechten im nächsten Jahr scheitert…
Und in Japan kommt die Bank of Japan aus der Abenomics Geldpolitik auch nicht mehr raus..täglich muss der Yen gerettet werden …damit er nicht zusammenbricht…
Alles in allem war diese Whatever it takes Geldpolitik sehr schädlich für Politik und Gesellschaft…
Die Anleiherenditen scheint das genau so wenig zu kümmern wir die letzte Leitzinserhöhung?