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Inflation, Renditen und die Fed: Das stinkt zum Himmel! Videoausblick

Die Inflation steigt in den USA auf 5% – aber die Renditen fallen. Was läuft da eigentlich ab? Die Märkte glauben weiter an das Mantra der Fed und anderer Notenbanken, wonach die Inflation nur vorübergehend steige – aber Modelle, die die Entwicklung der Teuerung korrekt vorhergesagt hatten, zeigen das Gegenteil. Auffallend ist: die Fed entzieht still und heimlich Liquidität, weil ihr wohl sehr bewußt ist, dass die Dinge schnell eskalieren können. Der S&P 500 gestern weiter unter dünnem Volumen und schwacher Marktbreite mit neuem Allzeithoch, die Tech-Werte besonders stark, während die Meme-Aktien wie AMC und GameStop crashen. Geht es bis zum großen Verfall nächsten Freitag weiter aufwärts?

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7 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Fugmann,
    ich bin ein treuer Seher Ihrer Videos – geben mir einen schnellen Marktüberblick und interessante Ansichten.
    Meine Frage an Sie: Wenn jetzt aufgrund der steigenden Inflation Geld aus den Aktienmärkten herausgenommen wird, wo soll es hinfließen? Meiner Meinung nach gilt jetzt TINA mehr als je zuvor.

    LG aus Österreich
    Martin

    1. @Martin, das Geld könnte verstärkt in Rohstoffe fließen – die sind zwar seit einiger Zeit auch stärker gestiegen, aber in den letzten Jahren viel weniger als die Aktien. Für Aktien gilt: bei Inflation müssen die Gewinne steigen – sonst fällt der Preis..

  2. . . . und Gold fällt schon wieder, trotz dieser immer höher ausfallenden Negativ-Renditen.

    Dabei müßte doch spätestens seit den gestrigen Zahlen die Rohstoffe (also auch Gold!) deutlich steigen . . .

    1. So etwas passiert nun mal in „freien“ Märkten, die nicht manipuliert werden ;-)
      Alles ist in bester Ordnung. Es gibt trotz der Gelddruckorgie natürlich nur vorübergehende Inflation und wenn Inflation, dann doch bitte nur bei Immobilien, Aktien, Kunst, Oldtimer etc.
      Mal schauen wie lange noch :-)

  3. Frage an die grossen TINA Verehrer, wo ist denn die zukünftige Rendite ( Dividende) von Aktien? Vor allem beim breit gestreuten Russel 2000 machen doch die meisten Firmen Verluste, bleibt also nur noch ein sehr hohes Kursrisiko wegen überteuerter Kurse.Zudem werden Lohnsteigerungen und Materialkosten die Firmengewinne ausbremsen.Auch Aktienrückkäufe werden immer unattraktiver ,sei es aus Kostengründen oder Regulierungen. Rückkäufe sind unproduktive Investitionen und nützen nur den Managern als Einmalgewinn. Sogar der Leitbulle des Börsenzirkus Hans A. Bernecker sieht das so.
    W. Müller von FMW scheint nach einem kurzen Ehekrach mit TINA wieder ein Herz und eine Seele zu sein mit dem alternativlosen Prachtsweib .Die Finanzwelt wird sich irgendwann vom grössten Casino der Welt ( US – Börse ) verabschieden und sich auf aufstrebende Märkte stürzen.Von CRV ( Chancen -Risiko- Verhältnis) spricht niemand mehr. Mindestens für die nächsten 6Monate sieht das für US- Aktien sehr schlecht aus.

    1. Hallo @TINA-Leugner. Nur eine kurze Bemerkung. Der Nebenwerte-Index Russel 2000 hat eine Marktkapitalisierung von 3,5 Billionen Dollar, ja die Hälfte der Unternehmen sind klamm finanziert. Es geht aber um den 33 Billionen Dollar schweren S&P 500, dessen Unternehmen in Q1 eine gewaltige Gewinnsteigerung gemeldet haben, fast plus 50 Prozent. Und im 2. Quartal sollten es fast 60 Prozent werden, was ich in dieser Höhe aber nicht erwarte. Wieso es hier keine Rendite geben soll, kann ich nicht nachvollziehen. Gelegentlich wird das Argument gebracht, dass die Dividendenrendite unter 1,5 Prozent gefallen ist. Aber was ist mit dem Kursanstieg des S&P 500? Seit Jahresanfang plus14,5 Prozent und seit dem Coronatief plus 90 Prozent?
      Wenngleich ich mit einem baldigen Sommerloch rechne.
      Grüße

  4. Es wird und muss etwas gehen gegen die unendliche Hausse ( Umverteilung)
    Googeln, USA BEREITEN SCHRITTE GEGEN DIGITALRIESEN VOR. Nicht vergessen Biden wurde mit Hilfe der Linken gewählt und wenn er in 20Jahren durch die Vize ersetzt wird dann wird die Umverteilung umverteilt.

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