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Inflation steigt – ein großes Problem für die Aktienmärkte?

Inflation - ein Problem für die Märkte?

Die Inflation steigt vor allem in den USA rasant und erhöht damit den Druck auf die US-Notenbank Fed, ihre ultralaxe Geldpolitik zurück zu fahren (Fed-Chef Powell signalisierte jedoch gestern, dass man sich damit Zeit lassen will). Die EZB dagegen scheint von einer Straffung der Geldpolitik deutlich weiter entfernt zu sein.

Inflation – wie groß ist das Problem für die Märkte?

Der Vermögensverwalter Jens Erhardt geht davon aus, dass vor allem in der Eurozone die Geldpolitik lax bleiben wird – daher sieht er für den Dax auf mittlere Sicht bessere Chancen als für die US-Indizes. Da die Fed aufgrund der höheren Inflation rigider agieren müsse (Tapering), dürfte dies für weiteren Aufwertungs-Druck beim US-Dollar sorgen – was wiederum gut für die deutsche Exportwirtschaft sei.

Erhardt meint: die Notenbanken müssten versuchen, die Konjunktur weiter zu unterstützen – von der Rückzahlung der Schulden dagegen müsse man erst einmal Abstand nehmen.

Für die Aktienmärkte bleibt der Vermögensverwalter positiv – auch wenn es in den traditionell eher schwächeren Monaten August und September zu Rücksetzern kommen könne:

 



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2 Kommentare

  1. Alles wahrscheinlich Richtig was Herr Ehrhardt sagt.

    Er zählt einige positive Faktoren für den DAX auf, lässt aber auch Faktoren weg.

    Was meint den der Herr Erhardt was bei einem starken Dollar gegenüber dem Euro und einem Problem am amerikanischen Aktienmarkt mit Investitionen in den DAX aus diesem Wirtschaftsraum passieren wird?

    Man sollte im Hinterkopf haben, wer die meisten Aktien aus dem DAX besitzt und ob es sein könnte, dass diese Investoren auch mal Liquidität abziehen.

    Und ob die Notenbanken die Kontrolle über die Inflation behalten werden, kann auch niemand wissen, da niemand weis wie die Gesellschaft auf steigende Preise reagieren wird. Da könnten auch irrationale und unvorhersehbare Verhaltensweisen einige Preise verändern. Hat es alles schon gegeben (man denke an Klopapier im Jahr 2020).

  2. Richtig, der DAX ist immer von der Leitbörse abhängig, Bewertung hin oder her.Er kann sich höchstens kurzfristig abkoppeln.Herr Erhardt ist trotz der langen Erfahrung ein Permabulle geworden.Ich wäre erstaunt wenn er seine privaten Anlagen nicht gesichert hätte.
    Meines Wissens ist er dem Corona-Crash ins offene Messer gelaufen und steht jetzt dank der intelligenten, anhaltenden Notfallmassnahmen der Notenbanken wieder gut da. Muss er dank dieser Heldentaten der Manipulatoren auch diese Politik gut finden?
    Wenn die Masse der Enteigneten merkt was die Gelddruckerei bewirkt, werden die Robinhooders nicht mehr die Shorter bekämpfen sondern es wird grosse Aufstände gegen die Finanzelite geben.
    P.S. Als Unterstützer des Gelddruckens unterschätzt er, dass die Wirkung immer mehr nachlässt und es immer mehr bräuchte, was zu noch mehr Fehlallokationen und somit zum sicheren Crash führt.Stupid, aber die Crash- Propheten- Kritiker unterstützen die Politik die zum Crash führt.Entweder ist er nicht unabhängig um die Probleme zu benennen oder er sieht sie nicht.Für mich ist er mit seiner Erfahrung eher enttäuschend.

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