Die US-Erzeugerpreise aus dem Juli, die als Vorbote für Inflation gelten („Pipeline-Inflation“), sind mit 0,0% zum Vormonat niedriger als erwartet ausgefallen (Prognose war +0,2%; Vormonat war -0,3%).
Zum Vorjahresmonat sind die Erzeugerpreise mit +4,7% ebenfalls weniger gestiegen als erwartet (Prognose war +4,9%, Vormonat war +5,5%).
In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) sind die Erzeugerpreise mit +0,2% niedriger ausgefallen (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,2%), und mit +4,2% zum Vorjahresmonat wie erwartet gestiegen (Prognose war +4,2%; Vormonat war +4,7%).
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Marktreaktion: Die gestrigen Inflations-Daten (CPI) waren exakt wie erwartet ausgefallen – daher sind die Zahlen nicht allzu überraschend, da vor allem Anfang Juli die Energiepriese deutlich gefallen waren (was sich im August aber wieder änderte). US-Renditen etwas tiefer, die US-Futures mit anfänglichen Gewinnen, die aber nun wieder abgegeben wurden – weil die Erzeuger weniger Preissetzungs-Macht haben, wie die Erzeugerpreise zeigen?
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Heute wieder Fake News in Sachen Iran…der Ölpreis fällt…Renditen auch …aber die Lager leeren sich immer mehr…da kann man nicht faken…
genau, es gibt zwei interpretationsmöglichkeiten für den schwächeren epi.
die inputkosten der erzeuger sind nicht so heiß gewesen, oder man kann sie nicht mehr weiter geben.
das zweitere ist meine einschätzung, wenn man den rest der realwirtschaft betrachtet. und das heißt – es geht auf die marge.
Gesunkene Renditen bei den US-Staatsanleihen im Interesse des für die US-Volkswirtschaft wichtigen Konsumklimas.