Die US-Erzeugerpreise aus dem Juni, die als Vorbote für Inflation gelten („Pipeline-Inflation“), sind mit -0,3% zum Vormonat niedriger als erwartet ausgefallen (Prognose war 0,0%; Vormonat war +1,1%).
Zum Vorjahresmonat sind die Erzeugerpreise mit +5,5% ebenfalls weniger gestiegen als erwartet (Prognose war +6,4%, Vormonat war +6,0%).
In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) sind die Erzeugerpreise mit +0,2% niedriger ausgefallen (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,8%), und mit +4,7% zum Vorjahresmonat ebenfalls weniger als erwartet gestiegen (Prognose war +5,1%; Vormonat war +5,1%).
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Marktreaktion: Die gestrigen Inflations-Daten (CPI) waren bereits deutlich niedriger ausgefallen als erwartet – daher ist das jetzt keine Überraschung! US-Futures etwas höher, US-Renditen etwas tiefer..
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Der New York Fed Empire State Index liegt bei 15,6 (Prognose war 8,8; Vormonat war 5,7).
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Wie gesagt nicht die Inflation ist wichtig …sondern wie die Notenbank auf das Thema reagiert….
Bezeichnet man die Teuerung nur als vorübergehend und macht gar nichts …dann können die Märkte damit leben…
Erhöht man stattdessen die Zinsen …dann weniger….das gilt für alle Währungsräume…
Die Energiepreise können sich auch auf die Erzeugerpreise innerhalb der Kernrate auswirken. Und im Juni d.J. war der Ölpreis vergleichsweise moderat.