Die US-Erzeugerpreise aus dem April, die als Vorbote für Inflation gelten („Pipeline-Inflation“), sind mit +1,4% zum Vormonat deutlich höher als erwartet ausgefallen (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,5%).
Zum Vorjahresmonat sind die Erzeugerpreise mit +6,0% ebenfalls deutlich stärker gestiegen als erwartet (Prognose war +4,9%, Vormonat war +4,0%).
In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) sind die Erzeugerpreise mit +1,0% ebenfalls viel höher ausgefallen (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,1%), und mit +5,2% zum Vorjahresmonat stärker als erwartet gestiegen (Prognose war +4,3%; Vormonat war +3,8%).
Marktreaktion: dazu eben Bloomberg TV: „That´s a hot, hot PPI! It´s a shocker“! Das ist der größte Anstieg seit dem Jahr 2022, also seit Corona. Treiber vor allem Flugpreise, aber natürlich Energie im Allgemeinen (Diesel!).
Die Rendite der 10-jährigen US-Rendite steigt auf 4,486% – US-Futures tiefer. Die Erzeugerpreise deuten darauf hin, dass der Druck für die Konsumenten in den USA immer größer wird!
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Ich habe es hier schon mehrfach geschrieben: Angesichts der hohen Inflation wäre ein Leitzins ….wie in 2000 angebracht : 6,5 Prozent…
Außerdem sollte die FED Bilanz auf das Ausgangsniveau von 2007 zurückgeführt werden…850 Milliarden US Dollar…
Das wäre mehr als gerecht und überfällig…
Also Leitzins auf 6,5% und parallel fettes QE!?
jetzt kommt langsam die Wahrheit ans Tageslicht. Der Dollar ist massiv überbewertet. ein riesiges QE wird glaube ich auch noch kommen. USA ist eine Schatten Wirtschaft.
Im Laufe des Tages werden Nachrichten über „great Progress with China and Iran“ von Trump die Märkte auf neue Allzeithochs heben – wen kümmert die Inflation, solange KI-CAPEX und Medien die Märkte stimulieren.
Ein „Schocker“? Wir hatten hier schon über 40% Erzeugerpreisinflation. Da geht noch was.
Die Landwirte in Texas werden eventuell die höheren Kosten an die Verbraucher von Lebensmitteln weitergeben müssen, und dann würden eben auch die Erzeugerpreise für Nahrung steigen.