Die US-Erzeugerpreise aus dem Mai, die als Vorbote für Inflation gelten („Pipeline-Inflation“), sind mit +1,1% zum Vormonat deutlich höher als erwartet ausgefallen (Prognose war +0,7%; Vormonat war +1,4%). Schon die Daten aus dem Vormonat waren deutlich höher als erwartet ausgefallen.
Zum Vorjahresmonat sind die Erzeugerpreise mit +6,5% ebenfalls etwas stärker gestiegen als erwartet (Prognose war +6,4%, Vormonat war +6,0%).
In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) sind die Erzeugerpreise mit +0,4% jedoch etwas niedriger ausgefallen (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,6%), und mit +4,9% zum Vorjahresmonat ebenfalls weniger als erwartet gestiegen (Prognose war +5,4%; Vormonat war +4,9%).
Werbung
Marktreaktion: Die Märkte stehen noch unter dem Eindruck der Aussagen vorhin von Trump zum Iran. US-Futures tiefer, US-Rendite anfangs etwas höher, dann wieder etwas zurück gekommen. Die hohen Erzeugerpreise werden meist mit einem Abstand von zwei bis drei Monaten an die Konsumenten weiter gegeben – der Inflations-Druck bleibt also absehbar bestehen! Treiber sind die Energiepreise.
Kommentare lesen und schreiben, hier klicken
