Die wie immer von den Märkten mit Spannung erwarteten neuen Daten zur Inflation in den USA für den Juni sind da: die US-Verbraucherpreise sind mit +0,3% zum Vormonat ausgefallen wie erwartet (höchster Wert seit Februar; Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,1%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise jedoch leicht stärker als erwartet um +2,7% und damit (Prognose war +2,6%; Vormonat war +2,4%).
In der von der Fed besonders beachteten Kernrate (ohne Nahrung und Energie) stiegen die Preise zum Vormonat jedoch nur um +0,2% (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,1%) und zum Vorjahresmonat um +2,9% (Prognose war +3,0%; Vormonat war +2,8%).
Marktreaktion: US-Futures steigen leicht, Renditen und Dollar wenig verändert. Faktisch aber ist damit zumindest eine Juli-Zinssenkung vom Tisch – die Frage, ob die Fed dann im September senken wird, bleibt offen..
Der Aufwärtstrend bei der Inflation ist erkennbar:
Grafik: tradingeconomics
Kommentare lesen und schreiben, hier klicken
















Konventionell gesehen ja. Ich würde die Zinsen jetzt dennoch einmal senken um zusehen, wie sich das auswirkt. Der sog. Realzins ist immer noch auf sehr hohem Niveau und die Ersteffekte der letzten Zinserhöhung sind längst verflogen.