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Inflation: US-Verbraucherpreise steigen um +8,5% – aber Kernrate niedriger

Inflation - US-Verbraucherpreise April

Die Inflation in den USA schießt weiter nach oben: Die US-Verbraucherpreise (März) sind mit +1,2% zum Vormonat ausgefallen wie erwartet (Prognose war +1,2%; Vormonat war +0,8%).

Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um +8,5% (Prognose war +8,4%; Vormonat war +7,9%). Das ist der stärkste Anstieg seit dem Jahr 1981!

In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) stiegen die Preise zum Vormonat jedoch nur um +0,3% (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,5%) und zum Vorjahresmonat um +6,5% (Prognose war +6,6%; Vormonat war +6,4%).

Grund für die geringere Kernrate laut BLS: „the index for used cars and trucks fell 3.8% over the month.“

Die niedriger als erwartet ausgefallene Kerninflation läßt die US-Futurers nach oben schießen – die US-Anleiherenditen jetzt tiefer..

Zu den aktuellen Daten zur Inflation schreibt das Bureau of Labor Statistics (BLS):

The Consumer Price Index for All Urban Consumers (CPI-U) increased 1.2 percent in March on a seasonally adjusted basis after rising 0.8 percent in February, the U.S. Bureau of Labor Statistics reported today. Over the last 12 months, the all items index increased 8.5 percent before seasonal adjustment.
Increases in the indexes for gasoline, shelter, and food were the largest contributors to the seasonally adjusted all items increase. The gasoline
index rose 18.3 percent in March and accounted for over half of the all items monthly increase; other energy component indexes also increased. The food index rose 1.0 percent and the food at home index rose 1.5 percent.



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6 Kommentare

  1. Na bitte. Dann aber mal long. Alles nur halb so schlimm,-)

  2. Wird jetzt wieder auf den core inflation Wert hingewiesen und wir haben die von Ludwig von Mises erwähnte Richtung.
    Alles kann man sich schön reden.
    Fed wird jetzt wieder genau beobachten anstatt angemessen zu reagieren.

  3. Ihr long- only Anleger to the moon Fraktion werde schon noch auf die Welt kommen, wenn die FED mit dem massivem Bilanzabbau beginnt.

  4. „In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) stiegen die Preise zum Vormonat jedoch nur um +0,3% (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,5%) und zum Vorjahresmonat um +6,5%“

    Klar. Wenn man sich außer Nahrung und Energie nichts mehr leisten kann begrenzt das natürlich die Fähigkeit zur Durchsetzung von Preiserhöhungen in anderen Sektoren deutlich.

  5. Ich habe nie verstanden warum man bei einem sowieso schon völlig beliebig manipulierbarem Statistikwert „Gesamtinflation“ noch einen zweiten, abgeleiteten braucht „Kerninflation“ um auf niedrigere Nominalwerte zu kommen.

    Damit der ganze Zahlenmüll glaubwürdiger wird?

    Wer das glaubt, glaubt auch, dass wir in DE im März 7,3% Inflation hatten. Lächerlich.

  6. Die USA und Europa steuern ganz klar japanische Verhältnisse an. Temporär können
    die Notenbanken uns noch etwas anderes weismachen.

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