Die US-Erzeugerpreise (Januar), die als Vorbote für Inflation gelten („Pipeline-Inflation“), sind mit +0,4 % zum Vormonat höher als erwartet ausgefallen (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,2%, jetzt revidiert auf +0,5%). Zum Vorjahresmonat sind die Erzeugerpreise mit +3,5% ebenfalls stärker gestiegen als erwartet (Prognose war +3,2%).
In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) sind die Erzeugerpreise mit +0,3% wie erwartet zum Vormonat ausgefallen (Prognose war +0,3%; Vormonat war 0,4%), und mit +3,6% zum Vorjahresmonat stärker gestiegen als erwartet (Prognose war +3,3%; Vormonat war +3,5%).
Marktreaktion: US-Futures für den Aktienmarkt steigen sogar leicht, Renditen (10 Jahre) steigen von 4,59 % auf 4,61 %. Nach der gestrigen Inflationsmeldung zeigen nun also auch die Erzeugerpreise einen stärkeren Auftrieb als erwartet. Dies müsste eigentlich belastend auf den Aktienmarkt wirken.
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…belastend auf den Aktienmarkt wirkt Inflation ja erst, wenn die Menschen die Preise nicht mehr bezahlen können…das scheint aber nicht der Fall zu sein, da die Löhne ebenfalls stark gewachsen sind…dürfte also weiter nach oben gehen bei den Aktienmärkten…
die löhnsteigerungen werden zunehmend in arbeitskämpfen realisiert – als „massa“ würde ich hier mal damit regieren dem undankbaren volk (z.b. rezent, boing mitarbeiter, hafenarbeiter…) ihre 401k´s ein wenig zu entwerten – damit hier ruhe im karton einkehrt.
auch ein interessantes phänomen – die vorläufer (epi) folgt mit verzögerung den nachläufern (cpi) – ließe einige schlüsse auf die datenerhebung und deren vielfach nur noch lächerlich kaschierte datenmanipulation mit „seasonal adjustment birth death model etc.“ zu. ism z.b. mit anderen erhebungsbasis und politischem einfluß, zeigt ja schon lange heiße inflation im gewerbe-/produktionssektor an. irgendwann scheint nicht mal mehr das establishment die wahren verhältnisse komplett unter den tisch kehren zu können, um nicht jegliche glaubwürdigkeit aufs spiel zu setzen.
aber entscheidend ist was big money daraus macht. wie lange werden sie die inflationsakkzellerierenden aktionen von trump „ungestraft“ lassen? ab wann wird man selbst schmerzen in kauf nehmen?
ursächlich ist natürlich die vollkommen unverantwortungslose und willfährige zinspolitik der fed beginnend mit dem jumboschritt vom september 2024 um dem leicht steuerbaren nothingburger harris noch eine chance zu verschaffen. die ezb ist auf ihrem (infaltions-) niveau ähnlich unterwegs. gemeinsames motto: nimm es dem klein-/mittelstand und gib es den reichen.
auf der anderen seite. mal sehen wie lange sie die inflationssteigernden aktionen vom orangenen noch dulden werden. das ist tatsächlich ein signifikanter faktor insb. in bezug auf das match aktien/anleihen, weil die zinsen am langen ende natürlich massiv steigen, wenn in den nächsten 12 monaten nicht explodieren werden.