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Inflation: Ziemlich lange vorübergehend – Achtung auf Gold! Marktgeflüster (Video)

Nun wird immer klarer: die Inflation ist doch schon ziemlich lange vorübergehend – und Chefs großer Banken haben heute klar gemacht, dass das Mantra der Fed („transitory“) wohl endgültig tot ist. Besonders die mittelfristig wichtigen Komponenten (Miete etc.) ziehen nun deutlich an und werden dafür sorgen, dass die Inflation absehbar hoch bleibt bzw. sogar weiter steigen wird. Für die Fed heißt das: es gibt keine Alternative mehr für Tapering bzw. eine straffere Geldpolitik (die Fed Fund Futures preisen das bereits ein!). Und Gold preist das ebenfalls ein: das Narrativ hohe Inflation sei schlecht für Gold könnte heute nun ebenfalls gestorben sein..

Hinweis aus Video:Putin über Ölpreis bei 100 Dollar, Europas Fehler, und so viel Gas wie wir benötigen



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10 Kommentare

  1. Das Narrativ das Gold fällt bei hoher Inflation ist doch auch so eine Erfindung der letzten Jahre. Gold war und ist ein Inflationsschutz. Und, Gold ist eine Währung!

  2. Putin mit „Masterklass“ :) … na ja, bin nicht ganz sicher ob der Putler (=Putin) bis auf Erpressung durch Erdgas/Gazprom etwas vernünftiges weißt/wissen wollte. Am besten kann man die Frage bei den ukrainischen Familien stellen wo es gefallene Soldaten/Offiziere der ukrainischen Armee gibt nach der militärischen Invasion von Russland in die Ukraine.

  3. Lieber Herr Fugmann,

    ich bin aufgescherckt, als Sie in Ihrem Video mit einem etwas abwertenden Ton Russland als „natürlich autoritären Staat“ bezeichnet haben. Was ist in Deutschland weniger autoritär? In beiden Ländern wurde dieses Jahr (wie üblich) gewählt, und seit der letzten Wahl haben die in der Folge der Wahl Hertschenden gemacht, was sie für richtig hielten. In Deutschland hat sich sogar eine von der Exekutive unabhängige, vom Grundgesetz nicht gedeckte „Sonderregierung“ ermächtigen lassen, die in absoluter Selbstherrlichkeit die Geschicke des Landes bestimmt.

    Es gibt für einen redlichen (und dafür halte ich Sie!) deutschen Journalisten nicht den geringsten Grund, die „demokratischen Verhältnisse“ in Russland abwertend zu beschreiben, solange wir in Deutschland davon deutlich (bedenklich) weiter entfernt sind!

    Ansonsten schätze ich Ihre Arbeit und hoffe auf Verständnis für meine Kritik!

    mit freundlichen Grüßen

    Th. Klebbé

    1. @klebbe – Durch Ihre verschwurbelte Brille mag das sicher so aussehen, aber ca. 90% der Deutschen denken da vollkommen anders – und das zu Recht!

    2. @Th. Klebbe

      Leider kennen Sie sich mit der Realität in Russland gar nicht aus. In Russland gibt es keine Wahlen. Da ist an der Spitze eine FSB-/KGB-Bande die im russischen Parlament durch so genannte Partei Namens „Einiges Russland“ repräsentiert wird. Da gibt es keine Presse- und andere gesellschaftliche Freiheiten. Wer mit FSB/KGB nicht zusammen spielt, wird ausradiert/vernichtet oder im besten Fall ins Exil muss. Fragen Sie bei Herren Nawalny, Chodorkowski, Kasparov oder Guriew.

      1. Das ist schon eine gewagte These gegenüber jemandem, der in Russland lebt. Woher haben Sie Ihre Erkenntnisse?

    3. Stimmt leider!

  4. Um mal zum wichtigen Thema zurück zu kommen: Wenn bei Gold der Markt jetzt erkannt hat, dass die Zentralbanken die Inflation aufgrund der hohen Schuldenstände nicht bekämpfen werden. Ist es dann bei Aktien genauso, d.h. ist es egal dass die Margen durch die hohen Erzeugerpreise zurück gehen und die Unternehmen weniger Gewinn machen. Kommt es also nur noch darauf an, dass die Aktie ein Sachwert ist, der vor der Inflation schützt?

    1. Hallo @Michael

      Der Markt ist einfach nicht rational. Er besteht aus Menschen, die, wenn sie sich richtig zu fürchten beginnen, Gold kaufen.
      Gold=Angst.
      Sobald die Angst schwindet, verkaufen sie ihr Gold sofort wieder. Daher die typischen Schwankungen.

    2. @ Michael

      Ja, ich glaube, wir werden einen solchen Effekt sehen. Die Unternehmen, deren Produkte weiterhin auch zu steigenden Preisen gekauft werden (und die Zugang zu den nötigen Vorprodukten haben), werden sich als Sachwert halten.
      In der letzten Stagflation waren solide Dividendenzahler besonders gut.

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