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Inside Riße (VIDEO): Mein ausführliche Aussage zu Staatsschulden und Gelddrucken

An dieser Stelle möchte ich auch aufgrund von Leserkommentaren ausführlich zu Staatsschulden und dem hemmungslosen Gelddrucken der Notenbanken Stellung nehmen…

Redaktion

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am

Von Stefan Riße

Der Markt geht weiter nach oben. Trotzdem könnten wir diese Woche noch Gewinnmitnahmen sehen. Der Dax profitiert vom schwachen Euro, wo es nach meiner Meinung in Richtung Parität läuft. An dieser Stelle möchte ich auch aufgrund von Leserkommentaren ausführlich zu Staatsschulden und dem hemmungslosen Gelddrucken der Notenbanken Stellung nehmen…

20 Kommentare

20 Comments

  1. Avatar

    Rbird

    20. Dezember 2016 12:12 at 12:12

    Gute Veränderungen !

    Danke für die etwas andere Einschätzung vom Int.-Geldmarkt, als nur über den reinen Dax. Denn wenn das drum herum klarer wird, ist auch das mit rauf oder runter im Dax nur noch das Resultat davon..

    Ich freue mich auf weitere kurze Erläuterungen und Einschätzungen ausserhalb des Dax-Gap’s :-)

  2. Avatar

    Feldmaen

    20. Dezember 2016 12:23 at 12:23

    Herr Riße,

    was würden sie demnach den vielen jungen Menschen in Deutschland empfehlen, welche die nächsten 30 – 40 Jahre durch Riester und Co. für den Lebensabend vorsorgen sollen. Wenn irgendwann die große Bereinigung kommt, wie sie es prognostizieren, was bedeutet dies für diese hart erarbeiteten Guthaben? Werden sich die Zinsen so anpassen, dass die enthaltene Kaufkraft dieser Verträge erhalten bleibt?

    • Avatar

      ET

      20. Dezember 2016 13:09 at 13:09

      Es ist mir völlig schleierhaft, warum man bei den guten (und vergleichsweise sichersten) Alternativen, die die Börse besonders auch Langfristanlegern durch Beteiligung an Unternehmen bietet, auf Riester o.ä. zurückgreift.

      • Avatar

        Feldmaen

        20. Dezember 2016 13:25 at 13:25

        Weil es dem Normalverdiener von der Versicherungslobby und den Staatsmedien eingeimpft wird, genauso wie ein Wärmedämmverbundsystem von der Chemie- und Dämmstofflobby. Und als 16-20 Jähriger hat man nunmal keine Ausbildung in privater Finanzwirtschaft und Geldanlage genossen, das Fach gibt es an den Schulen und Unis nicht. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, leider ging mir erst mit Anfang 30. ein Licht auf…

        • Avatar

          Walter Schmid

          20. Dezember 2016 16:45 at 16:45

          Ja, das sind traurige Wahrheiten, die Sie hier ganz richtig beschreiben. Riester ist so ziemlich der größte Blödsinn, den man in Sachen Altersversorgung machen kann und leider werden die breiten Massen, die später einmal am nötigsten auf Zusatzrenten angewiesen sein werden, von Politik, Banken, Versicherern und gelenkten Medien dort hinein getrieben, wo es regelmäßig nur mit hohen Verlusten ein Entkommen gibt.

        • Avatar

          ET

          20. Dezember 2016 17:51 at 17:51

          da gebe ich Ihnen Recht! Andererseits lehrt das Leben, dass der Mensch nun mal egoistisch ist und überall „die Lobby“ lauert, u.U. selbst im Supermarkt, wo man ggf. Ladenhüter angedreht bekommt, wenn man als schlecht informiert erkannt wird. Überall wird der schlecht informierte Mensch über den Tisch gezogen, selbst in der Politik ……… aber das würde hier wohl zu weit führen.
          Da hilft nur : sich informieren und schlau machen. Im jugendlichen Alter sind dafür die Eltern verantwortlich, die ihren Sprößlingen mit auf den Weg geben müssen, auf der Hut zu sein und sich unabhängig beraten zu lassen und sich selbst mit den Themen auseinanderzusetzen und zu lernen. Das Internet bietet dazu ein Schlaraffenland als Quelle; hatten wir damals nicht ;-).

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          Gixxer

          20. Dezember 2016 18:14 at 18:14

          Und warum gibt es so ein Fach nicht? Ganz einfach, weil es die Politik nicht will. Denn würde ein solches Fach eingeführt und die Menschen wären besser geschult, könnten uns die Banken und Versicherer nicht mehr so übers Ohr hauen. Das würde dann aber bedeuten, sie hätten weniger Geld, um es an bestimmte Parteien zu spenden. Ganz vorne dabei hier die CDU aber vor allem auch die FDP.

  3. Avatar

    ET

    20. Dezember 2016 12:25 at 12:25

    @Stefan Risse,
    bzgl. der Schuldenproblematik stimme ich Ihnen grundsätzlich zu. Die Frage ist „wie lange geht das gut“?. Unser Schuldenvorbild ist ja Japan. Dort lebt man schon seit 20 Jahren mit einer Verschuldung/BIP > 100 % und jedes Jahr kommen durchschnittlich 4 bis 5% hinzu. Sie sind jetzt bei rd. 230%. Gibt es irgendeine Faustformel, irgendeine halbwegs nachvollziehbare Logik, mit der man ableiten kann, wie lange das funktioniert, bis 300, 400, 500, 1000 10000%?? Was meinen Sie?

    • Avatar

      Emm wie Meikel

      20. Dezember 2016 17:37 at 17:37

      Ich denke, das lässt sich schlecht an einer Zahl festmachen. Hyperinflation tritt ein, wenn das Vertrauen in eine Währung verloren geht, wodurch sie jeder so schnell wie möglich loswerden will. Bei Währungen von 3. Welt Ländern kann das ganz schnell gehen (wie in Simbabwe). Deren Entwertung konnte jeder am Wechselkurs zum USD oder am Goldpreis in der jeweiligen Landeswährung ablesen.

      Die „großen“ Währungen (Euro, Yen, Renmimbi usw.) hingegen fallen gegenseitig um die Wette und sind an den USD gekoppelt (wobei die FED das Falltempo angibt). Deren Entwertung (in Folge ungezügelter Gelddruckerei) ist daher schlecht an Wechselkursen ablesbar. Auch der (an den Terminmärkten festgestellte) Goldpreis ist mehr oder weniger an die Entwicklung des USD gekoppelt.

      Eine große Warnleuchte sind jedoch deflationäre Tendenzen (niedrige Umlaufgeschwindigkeit / die Leute halten ihre Währungseinheiten zurück). Nach einem starken, deflationären Crash (der insbesondere die Aktien- und Anleihemärkte trifft und zu einer starken Zinsexplosion führt, welche die überschuldete Wirtschaft in den Abgrund reisst), sobald die Preise tief genug gefallen sind, ergießen sich die bis dato zurückgehaltenen Währungseinheiten plötzlich über alle Märkte. Das führt zu Hyperinflation (hohe Umlaufgeschwindigkeit). Darum haben Zentralbanker so eine große Angst vor Deflation und sind händeringend bemüht, ihr 2% Inflationsziel zu erreichen.

  4. Avatar

    Walter Schmid

    20. Dezember 2016 12:27 at 12:27

    In der Tat können Länder, die sich in ihrer eigenen Währung verschulden, einfach immer das Geld drucken, welches sie benötigen. Und sie werden das auch weiterhin tun. Und wenn das nicht einmal zu einer nennenswerten Inflation führt, erst recht. Das widerspricht zwar dem gesunden Menschenverstand, aber so ist es. Auch mit seiner Schlussfolgerung für die Weiterentwicklung der Börsen könnte Herr Riße Recht behalten, aber hier macht er die Börsen mal wieder zum Spielcasino. Bei den derzeitigen Höchstständen der US-Indizes sind Longpositionen mit einem hohen Risiko verbunden.

  5. Avatar

    Kerstin

    20. Dezember 2016 13:13 at 13:13

    Hallo, Herr Riße,
    ich erinnere mich an eine häufig getätigte Aussage, die da sinngemäß lautete : Wenn die Zinsen am langen Ende in den USA steigen, könnte dies zu einer Gefahr für die Aktienmärkte werden.
    Passiert nicht genau dies jetzt, oder meinten Sie größere Zinssteigerungen ? Oder habe ich etwas nicht verstanden ?
    Mit freundlichen Grüßen
    Kerstin

    • Avatar

      Risse

      21. Dezember 2016 08:03 at 08:03

      Doch, vollkommen richtig, doch immer zeitverzögert besonders seit Anbruch des neuen Jahrtausends. Zunächst sollten wir noch eine Schub aufgrudnd er vorher stark gefallenen Renditen bekommen. Dann wird es Richtung 2. Halbjahr 2017 aber schwieriger. So zunächst mein Szenario.

  6. Avatar

    columbo

    20. Dezember 2016 13:35 at 13:35

    Jetzt ist alles klar. Die nächsten zwanzig Jahre und länger wird es so weitergehen, wie in Japan eben. Das ist sehr beruhigend, da ich in dreissig Jahren vermutlich nicht mehr leben werde und unsere Kinder werden dann schon
    eine Idee haben.
    Warum stresst man eigentlich dauernd Länder wie Griechenland oder Italien mit Auflagen und Vorschriften?
    Lasst sie doch in Ruhe ihre Schulden machen und lasst die EZB in Ruhe ihr Geld drucken. Dann wird auch niemand mehr austreten. Wenn die Inflation dann doch kommen sollte, kann man ja immer noch Gold und Aktien kaufen. Jetzt weiß ich, daß alles gut wird?.

  7. Avatar

    Lossless

    20. Dezember 2016 14:30 at 14:30

    Herr Riße, wir beide wissen, es gibt jetzt schon eine versteckte Inflation. Hoffen wir, ein Staat der in der Währungsunion ist, möchte nicht den Ausstieg. Die Griechen mit ihren Problemen allein lassen wäre der falsche Weg. Aber man kann auch anders helfen und diese Stimmen werden lauter. Schuldenschnitt und raus wäre unserer Meinung die bessere Alternative. Meinen Sie nicht?

  8. Avatar

    Peet

    20. Dezember 2016 16:01 at 16:01

    „30.000 € für jeden „Flüchtling“ als Startkapital“……….warum nicht 500.000 € ?….Startkapital für ärmer Deutsche, die unverschuldet in ihre Situation gekommen sind wären auch mal eine Überlegung wert denke ich….

    • Avatar

      Walter Schmid

      20. Dezember 2016 16:20 at 16:20

      Ja, genau! Das wäre die richtige Überlegung! Zuerst kommt mal die deutsche Bevölkerung. Die würden das geschenkte Geld dann auch nicht zu ihren Familien ins Ausland überweisen und die dortige Wirtschaft ankurbeln.

      • Avatar

        Peet

        20. Dezember 2016 17:54 at 17:54

        Das Geld was viele hier bekommen ist nicht dafür da, dass es in Heimatländer zu überweisen. Was ist das für eine Logik?
        Wer um sein Leben bangt, dem muss geholfen werden und der muss das Nötigste bekommen – aber da geht es nicht darum Geld in die Familie in der Heimat zu überweisen. Zumal dann keiner weiß wozu das Geld verwendet wird. Asylfinanzierung soll klar definierte lebensnotwendige Sachen für einen Menschen abdecken. In Sachwerten hätten wir schon lange helfen können – macht aber Deutschland nicht.

    • Avatar

      Risse

      21. Dezember 2016 08:04 at 08:04

      Doch, vollkommen richtig, doch immer zeitverzögert besonders seit Anbruch des neuen Jahrtausends. Zunächst sollten wir noch eine Schub aufgrudnd er vorher stark gefallenen Renditen bekommen. Dann wird es Richtung 2. Halbjahr 2017 aber schwieriger. So zunächst mein Szenario.

    • Avatar

      Risse

      21. Dezember 2016 08:08 at 08:08

      Doch gerne auch 30.000 oder mehr für jeden Deutschen. das war nur ein Beispiel. 500.000 x 80 Millionen dürfte dann allerdings zu Inflation führen.

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