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Inside Riße (VIDEO): Banken mit Dax-Ziel 11.500 bis Ende 2017 – dazu muss ich was sagen…

In vier Tagen hat der Dax 900 Punkte gemacht. Erstmal durchatmen zum Wochenausklang! Die Banken-Strategen sehen den Dax im Schnitt bei 11.500 bis Ende 2017. Die optimistischste Prognose lag bei 12.000. Dazu möchte ich hier mal was sagen…

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von Stefan Riße

In vier Tagen hat der Dax 900 Punkte gemacht. Erstmal durchatmen zum Wochenausklang! Die Banken-Strategen sehen den Dax im Schnitt bei 11.500 bis Ende 2017. Die optimistischste Prognose lag bei 12.000. Dazu möchte ich hier mal was sagen…

25 Kommentare

25 Comments

  1. Avatar

    sascha

    9. Dezember 2016 11:34 at 11:34

    Hallo Herr Riße, bitte weiter so.
    danke für die kostenlosen Kommentare , dass vergessen hier viele.

  2. Avatar

    Schleswig-Holsteiner

    9. Dezember 2016 12:54 at 12:54

    Moin Herr Riße, vielleicht dürfen wir Sie ja demnächst in einer Commerzbank Filiale persönlich kennen lernen.
    Vielen Dank für ihre Kommentare !

    • Avatar

      Stefan Riße

      9. Dezember 2016 15:17 at 15:17

      Das verstehe ich nicht ganz. Commerzbank-Filiale?

      • Avatar

        Schleswig-Holsteiner

        9. Dezember 2016 18:38 at 18:38

        Hallo Herr Riße,
        war nur eine launige Anspielung auf die Übernahme von Onvista durch die Commerzbank Tochter Comdirect (wurde ziemlich zeitnah bekannt gegeben).

        Grüße

        • Avatar

          Stefan Riße

          9. Dezember 2016 21:23 at 21:23

          Ah, ist an mir ganz vorbei gegangen! Danke

  3. Avatar

    Schleswig-Holsteiner

    9. Dezember 2016 13:03 at 13:03

    Übrigens kann ich mir gut vorstellen, dass die Donald Rallye den Dax bis Ende Februar noch auf 12000 Punkte hoch feiert (freilich mit Rücksetzern zwischendurch).
    Die EZB flutet weiterhin die Märkte (kein Ende absehbar) und Donald putzt schon eifrig die Bazooka, da werden auch noch ein paar Billionen abgefeuert.
    Ich bin schon gespannt auf ihren Onvista Beitrag. Keine Umverteilung Richtung Süden ? Unvorstellbar.

  4. Avatar

    ET

    9. Dezember 2016 13:17 at 13:17

    @S. Riße,
    habe gerade Ihre Onvista-Kolumne gelesen und kann spontan nur den Kopf schütteln und feststellen: Sie haben nichts dazugelernt! Es erscheint mir sehr überheblich, wenn Sie sich nun selbst in den Stand des Durchblickers erheben und allen Realisten/Fundamentalisten, Pessimisten, wie Sie sie nennen, „begrenztes Sichtfeld“ bescheinigen und sich sogar anmaßen Prof. Sinn zu beurteilen: er habe keine Ahnung und verstehe unser Geldsystem nicht. Was treibt Sie eigentlich zu solchen Ausritten? Besonders professionell erscheint mir das nicht. Stellen Sie doch Ihre Sicht der Dinge dar und lassen andersartige Sichten daneben gelten. Sie sind doch lange genug Börsenprofi um zu wissen, dass es an der Börse kein falsch und richtig gibt. Sie können sich jetzt freuen , dass die Börse Sie gerade bestätigt. Ich gönne es Ihnen auch, denn Sie haben lange Zeit Prügel einstecken müssen. Die Zeit der „Pessimisten“ wird aber auch kommen. So hat jeder irgendwann recht. Wenn diese Dann-Rechthaber wieder auf Sie eindreschen, …. macht das irgendwie Sinn? Oder sind Sie tatsächlich der Meinung, dass „Ihre Jahrhunderthausse“ nun begonnen hat und viele Jahre anhält?
    p.s.: ich kann mir diese Meinungsäußerung und gleichzeitige Beurteilung erlauben, denn ich bin kein Profi!

    • Avatar

      Lossless

      9. Dezember 2016 19:29 at 19:29

      ET, Wunderbarer Text und berechtigte Fragen. Ob Sie eine Antwort erhalten?

    • Avatar

      nordsüd

      9. Dezember 2016 20:51 at 20:51

      Herr Riße ist durch die „Schule“ von Andre Kostolany gegangen. Wer dessen Bücher gelesen hat, versteht die Kommentare zu Volkswirtschaftlern.
      Kostolany wäre vermutlich ein vehementer Gegner der Austeritätspolitik und hätte vermutlich sehr viel Verständnis für die EZB.
      Wer seine Bücher gelesen hat weiß, dass Kostolany die Welt außergewöhnlich gut verstanden hat.
      Wer auf unsere Volkswirtschaftler schwört darf das natürlich gern tun.

  5. Avatar

    Walter Schmid

    9. Dezember 2016 14:31 at 14:31

    In Sachen Überheblichkeit macht Herrn Riße ja wirklich niemand etwas vor. Von Volkswirtschaftslehre hat er offensichtlich genauso wenig Ahnung wie von der Problematik der Target-Salden beim Austritt einzelner Euro-Länder. Herrn Professor Hans-Werner Sinn zu unterstellen, er hätte unser Geldsystem nicht verstanden, ist an Arroganz und Anmaßung kaum noch zu überbieten.

  6. Avatar

    Christian

    9. Dezember 2016 16:01 at 16:01

    Die Pessimisten warnen ja schon seit Jahren, dass der große Crash kommt. Aber wenn man in der Börse länger unterwegs ist, weis man, dass man immer investiert sein sollte.
    Der Nachteil am Pessimismus ist, dass man alles schlecht sieht und vielleicht deshalb nie investiert.
    Ich finde Ihre Kommentare toll. Vor allem die Kommentare von Ihren „Hatern“. Sie scheinen immer einen Nerv bei Ihnen zu treffen. Hab auch die Kolumne auf Onvista gelesen und geb Ihnen recht.

    P.S.: Vielleicht sehen wir uns ja in einer Commerzbank Filiale. ……
    Was auch immer das bedeutet ?

  7. Avatar

    Denker

    9. Dezember 2016 16:04 at 16:04

    Hier beschäftigen sich zuviele mit der suche nach steigenenden Kursen.
    Die“Mafia“ steckt dahinter und da brauch man keine Gründe suchen warum die Kurse steigen. Als wenn Draghi und die Geldflutung was damit zu tuen haben, wenn es von heut auf morgen steigt und genauso wieder fällt. Alles blabla

  8. Avatar

    gerd

    9. Dezember 2016 16:40 at 16:40

    Tja, das ärgert einen natürlich, wenn man bei einem solchen Anstieg nur Zuschauer am Rande ist. Kenne ich auch.
    Aber warum man dann auch Beiträge Herrn Rißes von anderen Pulikationen auf diesen Seiten hier zerreißen muss, von denen die FMW-Leser gar nichts mitbekommen?
    Dadurch wird die Enttäuschung der Bassiers doch letztlich auch nicht kleiner.

    • Avatar

      Lossless

      9. Dezember 2016 22:41 at 22:41

      Gerd, glauben Sie mir, Ihre Chance kommt früher als gedacht. ;-)

  9. Avatar

    Pit

    10. Dezember 2016 00:09 at 00:09

    Jetzt einsteigen in Put Scheinen.
    zb. Dow Put Laufzeit Ende 2018
    und durchtraden bis der Dow unter 7000 steht

  10. Avatar

    Michael

    10. Dezember 2016 01:07 at 01:07

    Dass die Kurse noch bis Jahresende etwas steigen, könnte ich glauben. Abgesehen von der sehr hohen Bewertung der US-Aktien, die selbstverständlich noch wie 2000 in den Himmel schießen könnten. Aber Finanzmüll, auch in buntes Silberpapier gewickelt ist und bleibt Finanzmüll. Eine Prognose für das nächste Jahr wage ich im Gegensatz zu Scharlatan Riße nicht. Wer glaubt, irgendwas voraussagen zu können, sollte sich besser als Wahrsager betätigen. Die heutigen Märkte werden nur von Handelsautomaten bestimmt. Diesen Dingern sind Brexit, Trump oder Italien Wurst. Aber wenn ihnen die Liquidität ausgeht, schalten sie um. Die Zentralbanken sind keine Schutzvereine für Börsenzocker und wenn das Geld in die Realwirtschaft fließen sollte, könnte es an den Börsen auch dunkel werden. Sollte ein Kostolany-Jünger wissen.

    • Avatar

      Stefan Riße

      10. Dezember 2016 21:35 at 21:35

      Wie sagte doch Kostolany. Besser ein guter Scharlatan als ein schlechter Professor. In diesem Sinne.
      Was das Thema Geldfluss in die Realwirtschaft betrifft, so haben sie recht. Noch aber haben wir viel Überschussliquidität. Das hab ich natürlich im Auge.

      • Avatar

        Der Katamaransegler

        11. Dezember 2016 15:27 at 15:27

        Ja, der selige Kostolany ..
        Noch für jede Börsensituation hat sein Jünger stets ein Zitat bereit.
        Lieber Herr Riße,
        Ihre Kommentare und Videos lese und höre ich zeitweilig gern und aus der Distanz, fernab des Frankfurter Brimboriums tragen Sie durchaus zu meiner Belustigung bei.
        „Das sind Kaufkurse ! “ jubelten Sie unlängst.
        Einspruch, Euer Ehren.
        Die Kaufkurse waren im Februar. Nicht jetzt, wo alles heiss zu laufen droht. Noch in der Seitwärtsphase des Sommer/Herbstes gab es gute Kaufgelegenheiten. Da aber rieten Sie zu kleinen Trades mit Shorts, ohne Angaben zu Details. Kein Wort von „Kaufkursen“. Auch nicht im Februar, als die Kaufgelegenheiten wahrlich hervorragend gewesen sind.
        Ich habe an diesem Regensonntag im Archiv dieser Seite gestöbert. Da war kein Jubel über die günstigen Preise im Februar zu vernehmen.
        Verstehen Sie es nicht falsch: Ich will nicht nachkarten und Analysen ex post ausbreiten.
        Sie bezeichnen sich als Anhänger bzw. Schüler des alten Kostolany.
        Insofern sollten doch gerade Sie den Gedanken des langfristigen Investierens nach aussen verkünden:
        Kaufen, wenn es günstig ist und dann liegenlassen.
        Die abgedroschene Phrase der „donnernden Kanonen“ und der „Schlaftabletten kaufen“ erspare ich mir.
        Kostolany’s Weltsicht war geprägt von Langfriststrategie, von Dividenden etc.
        Das ständige Rein-Raus war ihm abhold, das Trading-Denken lief ihm zuwider.
        Genau das aber proklamieren Sie in Ihren Videos und Kolumnen.
        Sie erinnern sich an meine bissig-ironische Kritik auf ihr Video mit der Range-Trading-Empfehlung.
        Unter journalistischen Aspekten ist Langfristiges Investieren langweilig und ein ödes Thema. Zugegeben.
        Mir ist durchaus klar, dass man in der heutigen, nach Hype gierenden Medienwelt als Börsenjournalist und Kommentator nur gehört wird, wenn man polarisiert.
        Je mehr, desto besser,
        Die Negativseite ist bereits besetzt mit Crash-Gurus jeder Couleur, mit Mahnern und Warnern und so bleibt Ihnen Feld des Jubel-Journalismus.
        Warum auch nicht ? – Schon deshalb, weil Sie langfristig fast immer Recht behalten.
        Wie gesagt: Die Distanz zum Börsengeschehen lässt die polarisierenden Figuren (verzeihen Sie mir den Vergleich) wie ein Kasperl-Theater erscheinen, deren immergleiche hölzerne Figuren abwechselnd aufeinander eindreschen.
        Und auch morgen früh wird es wieder heissen: „Seid Ihr alle da ?? “
        Richtig investieren geht anders.
        Viele hier wissen das. Und Sie wissen das auch.
        Blöd eben, dass es ganz und gar nicht für Schnappatmungs-Börsen-Berichterstattung taugt.
        Wenn Sie das aber tun, und Sie sich auf die Kasperl-Bühne stellen, dann müssen Sie wohl oder übel mit der regelmässigen Klatsche rechnen.
        Vielleicht ein Tipp von mir: Es interessieren sich sehr viele Menschen tatsächlich für solides Investieren. Wie das geht, und was man tun kann, das wäre ein dankbares Thema, das sogar gut zu Ihnen passen könnte.
        Es gibt einige sehr gute Leute, an denen man sich orientieren kann.
        Ich will keinen Link reinstellen, will keine Werbung machen.
        Spontan fällt mir einer ein: Gucken Sie mal beim Nils Gajowy.
        Der Junge macht das richtig gut.
        (Nur für den Fall, dass Sie den Affenzirkus leid sind)
        Gruss vom segelnden Silberrücken

        • Avatar

          Lossless

          11. Dezember 2016 18:27 at 18:27

          Besser hätte man es nicht formulieren können. Aber sind wir doch mal ehrlich! Geht es hier wirklich um eine sachliche Analyse oder doch vielmehr um persönliche Empfindlichkeiten?

          Wehe der DAX macht eine Wende bei 11375 ? wird es immer noch welche geben die ein Kaufen ausrufen. Moment! Da war doch etwas letztes Jahr um die selbe Zeit. Rally Rally wurde mitgeteilt und was kam 8750. Aber der Mensch vergisst schnell. Ich kann nur raten schauen Sie sich die Performance an. In diesem Sinne Herr Riße. Bin gespannt was sie sagen werden wenn der DAX in die falsche Richtung rennt? Da sind wir schon lange positioniert und schütteln den Kopf. Wissen Sie, ich beurteile einen Analysten nach Zahlen und nicht nach Gaps. Aber die Inflation kommt. ?

  11. Avatar

    Stefan Riße

    12. Dezember 2016 09:04 at 09:04

    Wie war noch das Wort des Jahres? Postfaktisch nicht wahr? Der segelnde Silberrücken liefert hier ein wunderschönes Beispiel dafür, wie dasim Netz funktioniert indem er suggeriert, ich wäre im Februar nicht optimistisch gewesen und und im Sommer auch nicht. Alles hier zum Glück nachprüfbar …

    • Avatar

      Walter Schmid

      12. Dezember 2016 11:44 at 11:44

      Sagt der, der seinen eigenen Empfehlungen nicht vertraut. Auf seinem ayondo-Konto – auf dem ihm die Follower immer mehr davonlaufen – war Herr Riße beim gewaltigen DAX-Anstieg so gut wie nicht dabei. Er hat doch tatsächlich seine immer wieder proklamierte Jahresendrally verschlafen. Wie peinlich ist das denn?

  12. Avatar

    Der Katamaransegler

    12. Dezember 2016 12:36 at 12:36

    Mensch, Risse, altes Haus …
    Ihren Optimismus habe ich doch nie bezweifelt. Ja, auch im Februar ein bisschen.
    Aber haben Sie auch im Februar gut eingekauft und einige Procters, Gambles, Altrias und Disneys auf die „lange Bank“ gelegt ?
    Dazu eine ordentliche Portion Put Optionen auf Öl verkauft und den aufgestachelten VXX geshortet ?
    Da schreibe ich Ihnen einen langen Text mit pointierter Formulierung und augenzwinkerndem Humor, mit Kritik, gleichwohl freundlich formuliert und reiche Ihnen zum Schluss noch die Hand – und was passiert ?
    Beleidigte Leberwurst. Macht irgendwie keinen Spass mit Ihnen.
    Eigentlich hatte ich gehofft, dass Kollege Lossless falsch liegt mit seiner Frage:
    (Zitat: „Aber sind wir doch mal ehrlich! Geht es hier wirklich um eine sachliche Analyse oder doch vielmehr um persönliche Empfindlichkeiten? „)
    Schade. Dabei wärs eine Steilvorlage für Sie gewesen.
    Immerhin habe ich ein Weihnachtsgeschenk für Sie:
    Einen gaaanz langen Schlips, damit Sie sich noch besser drauf getreten fühlen können. Hey, Junge – Bisschen mehr Humor !
    Sie nehmen den ganzen Börsenpopanz viel zu wichtig.
    Denken Sie an Ihre Gesundheit. Und an Alternativen.
    Mit Können, Fleiss und Wissen und Investieren und Optionshandel verdient man gar nicht schlecht – Und Distanz tut gut. Ehrlich.
    Vom Wasser aus gesehen reduziert sich das ach so gigantisch wichtige Frankfurter Finanzuniversum auf einen kleinen Furz. Manchmal machen wir uns das Vergnügen, unterm Sternenhimmel das Geplapper der Berichterstatter anzusehen und dabei den Ton abzustellen.
    Postfaktisch hatten Sie schon erklärt.
    Profaktisch:
    Irgendwann geht Kollege Lossless mit seinem Kahn längsseits und dann gibts einen verdammt fröhlichen Abend.
    Faktisch:
    Ich hatte Sie einladen wollen, aber meine Liebste hat vehement opponiert: „Nee – hör auf. Solch humorlose Leute will ich nicht an Bord haben !“
    Und auf Frauen soll man bekanntlich hören.
    Na denn …Viel Spass noch in Frankfurt mit Ihren jetzigen Kaufkursen.
    Wirklich schade. Eigentlich mag ich Sie ja. VG

  13. Avatar

    Lossless

    12. Dezember 2016 13:15 at 13:15

    Lieber Katamaransegler, ich habe ihm schon so oft eine Steilvorlage geliefert. Schade, aber meine Einladung zu einen verdammt fröhlichen Abend steht. ;-)

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Aktienmärkte: Achtung – starke Volatilität! Videoausblick

Für die Aktienmärkte gibt es nun drei entscheidende Punkte! Stimulus, der Ausgang der US-Wahl und die Corona-Pandemie. Die Volatilität bleibt hoch in den nächsten Wochen..

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Der gestrige Verlauf der Aktienmärkte zeigt, dass die starke Volatilität derzeit das dominierende Schema ist: Die Schwankungsbreite nimmt zu, die Nervosität vor den US-Wahlen wird nicht gerade geringer. Für die Aktienmärkte gibt es nun drei entscheidende Punkte! Erstens: kommt doch noch der US-Stimulus durch die Politik (oder unwahrscheinlicherweise gar durch die Fed)? Wird es dann zweitens bei der US-Wahl schnell einen klaren Sieger geben oder nicht. Und drittens: wie wird sich die Lage um dias Coronavirus im Herbst entwickeln – zweite Welle mit stark steigenden Zahlen und neuen lockdowns oder doch bald ein Impfstoff? All das spricht dafür, dass die Volatilität in den nächsten Wochen hoch bleibt..

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Indizes

DAX daily: Der Dax muss über die wichtige Hürde springen, sonst…

Stefan Jäger

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Trotz Corona Sorgen haben gestern einige Anleger bei Aktien wieder zugegriffen, für mehr als eine Konsolidierung im Dax hat es aber noch nicht gereicht. Es bot sich ein ähnliches Bild wie tags zuvor, vormittags startete der deutsche Leitindex eine Erholung, während am Nachmittag die Gewinne wieder abbröckelten. Sein Tageshoch hat er zur Mittagszeit bei 12.684 Punkten erzielt, das Tagestief lag zuvor bei 12.512. Den Handelstag hat der Dax schließlich mit einem kleinen Abschlag von 36 Punkten (-0,29 %) bei 12.606 beendet.

Es fehlen derzeit die Impulse, um eine Trendwende einzuleiten. Dafür müsste auch der neuralgische Punkt bei 12.750 nachhaltig überwunden werden. Zwar startete der Dax wie auch am Vortag eine Erholungsrally, die aber kurz vor dem 61,8 % Retracement bei 12.688 scheiterte. Ein weiterer Grund warum es nicht höher geht, sind die schwächelnden US-Indizes, die den Dax am Nachmittag gerne mal nach unten ziehen. Die Chance auf eine ausgeprägte Zwischenerholung besteht, wenn die Wall Street den Stabilisierungsversuch von gestern fortsetzt. Weiterhin gilt für den Dax, über der Hürde bei 12.750 hellt sich das Bild auf, unter 12.505 könnte es nochmal düster werden.

News und fundamentale Daten

Die Entwicklung im Dax bleibt trotz robuster heimischer Konjunkturdaten unbeständig. Das Hin und Her ist der Unsicherheit geschuldet, die wegen der Corona-Lage über dem Aktienmarkt schwebt. Die Corona-Pandemie ist zurück an den Börsen. Täglich häufen sich die Corona-Nachrichten aus Europa, vor allem Großbritannien, Frankreich und Spanien sind fast so stark betroffen wie zu Beginn der Pandemie, aber auch in Deutschland steigen die Neuinfektionen. Folglich vergrößert sich die Sorge um schärfere Beschränkungen und Lockdowns, was als Belastungsfaktor an den Aktienmärkten in den Vordergrund rückt.

Zudem war der gestrige ifo-Geschäftsklimaindex keine Unterstützung für den Dax. Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hellt sich zwar weiter auf, aber dennoch ist der Index hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben. Am heutigen Tag ist die Konjunkturdatenlage sehr bescheiden. Einzig die US-Auftragseingänge für langlebige Güter (Aug) erscheinen um 14:30 Uhr.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Während des asiatischen Handels konnte der Dax etwas zulegen und notiert vorbörslich leicht im Plus. Die Widerstandszone zwischen 12.688 bis 12.712 muss er überwinden, um weitere Ziele auf der Oberseite abzuarbeiten. Die nächste Hürde wartet nämlich schon bei 12.743 (PP R1). Darüber liegt zudem noch der Widerstandsbereich von 12.750 bis 12.770. An dieser Stelle könnte er wieder auf die Abwärtsseite wechseln. Schafft es der Dax aber diesen Widerstand rauszunehmen, dann folgt das Tageshoch vom 23.09. bei 12.830 und der Pivot Punkt R2 bei 12.837. Das Chartbild würde sich deutlich aufhellen und die Bullen die Oberhand gewinnen, wenn der Leitindex diesen Bereich überwindet. Darüber ergeben sich dann weitere Ziele bei 12.904 und der 13.000er Marke.

Scheitert der Dax zum Beispiel an der 12.712 oder der 12.750, dann könnte sich der Druck auf der Abwärtsseite wieder erhöhen. Eine erste Unterstützung befindet sich am 38,2 % Retracement, dort liegt auch der heutige Pivot Punkt bei 12.599. Dort könnte der Dax erstmal Halt finden. Darunter liegt dann noch ein Unterstützungsbereich an der 12.565. An dieser Stelle ist er schon mehrfach wieder nach oben abgedreht. Ein Bruch führt ihn allerdings zum gestrigen Tagestief bei 12.512 sowie den Pivot Punkt S1 bei 12.504. Darunter übernehmen die Bären die Kontrolle und ein erneutes tieferes Tief unter der 12.455 ist wahrscheinlich. Dadurch ergeben sich Ziele auf der Unterseite bei 12.367 (423,6 % Ext.) und 12.361 (PP S2).

DAX daily: Tagesausblick 25.09. - M30-Chart - Corona Sorgen

Dax Unterstützungen (US):

12.599 – Pivot Punkt

12.565 – Stundenchart

12.512 – Tagestief 24.09.

12.504 – Pivot Punkt S1

12.455 – vorbörsliches Tief 24.09.

12.434 – Tageschart

12.400 – Tageschart

12.367 – 423,6 Extension (Hoch 12.830)

12.361 – Pivot Punkt S2

Dax Widerstände (WS):

12.688 – 61,8 % Retracement (Hoch 12.830)

12.711 – Nachthoch

12.743 – Pivot Punkt R1

12.750 – neuralgischer Punkt

12.830 – Tageshoch 23.09.

12.837 – Pivot Punkt R2

12.904 – Stundenchart

12.981 – Pivot Punkt R3

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktienmärkte: Der Dollar ist der Schlüssel! Marktgeflüster (Video)

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Für die Aktienmärkte scheint derzeit der beste Indikator der Dollar zu sein: wenn die US-Währung stärker wird, fallen die Aktienmärkte – und umgekehrt. Heute hat der zuletzt stetig steigende Dollar-Index ein wichtiges Widerstands-Level erreicht – von dem er zunächst abgeprallt ist, was wiederum die zunächst schwachen US-Futures (und Gold!) nach oben drehen ließ. Letztendlich ist alles ein einziger großer Trade gegen den Dollar, der gewissermaßen als Pegel für Streß fungiert. Der heutige Handel an der Wall Street sehr nervös – der Dax dagegen recht robust, ohne wirklich Strecke nach oben machen zu können. Nun beginnt das Warten auf die Fernsehdebatte zwischen Trump und Biden., bis dahin bleibt es wohl sehr hektisch..

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