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Inside Riße (VIDEO): Brexit, Dax und Fed

Geht es Ihnen auch so? Können Sie das Wort „Brexit“ auch nicht mehr hören? Müssen wir vorher noch runter auf ein weiteres altes Dax-Gap bei 8.950? Oder ist auch der große Verfall am Freitag wichtig? Der Markt ist reif für eine Reaktion Richtung…

Redaktion

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Von Stefan Riße

Geht es Ihnen auch so? Können Sie das Wort „Brexit“ auch nicht mehr hören? Müssen wir vorher noch runter auf ein weiteres altes Dax-Gap bei 8.950? Oder ist auch der große Verfall am Freitag wichtig? Der Markt ist reif für eine Reaktion Richtung 9.800 Punkte. Und heute Abend haben wir ja auch noch die Fed. Mehr im Video…

https://youtube.com/watch?v=mNp9WqbrlZg%3Frel%3D0

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Willi

    15. Juni 2016 13:18 at 13:18

    Herr Riße,
    Ihr Optimismus ist zu bewundern!
    Täglich empfehlen Sie die Long Seite.
    Gut, dass ich dem nicht gefolgt bin, sonst wäre ich wirklich satt im Minus.
    Möglicherweise sollten Sie Ihre 30 Jahre alten Indikatoren
    Mal auf Aktualität überprüfen.
    In solch risikoreichen Zeiten sind Indikatoren, die aus der Statistik resultierend nicht unbedingt anwendbar.
    Gruss Willi

  2. Avatar

    Pathfinder

    15. Juni 2016 13:49 at 13:49

    Tja Herr Riße tut sich sichtbar sehr schwer mit dem was in der heutigen Arbeitswelt eine ganz wesentliche Anforderung ist: lebenslanges Lernen und die Fähigkeit alt Bewährtes radikal neu zu überdenken !!

  3. Avatar

    leser

    15. Juni 2016 14:29 at 14:29

    Immer long tippen, gibt statistisch die höchste Trefferquote.
    Im Tageschart ist aber in der Tat eine Erholung bis sogar bis 10.200 möglich. Man handelt dann aber gegen den Trend, was bekanntlich tunlichst nicht zu empfehlen ist.

  4. Avatar

    Thomas

    15. Juni 2016 15:41 at 15:41

    11.400: es ist Zeit für Long
    10.800: jetzt geht es aufwärts
    10.500: es geht aufwärts, evtl. noch Gap-Closing ein paar Punkte niedriger, aber man muss Long sein
    10.050: alles andere als Long ist alternativlos
    9.750: Die Zeit ist reif für eine Gegenbewegung, daher auf jeden Fall Long
    9.500: Das letzte Gap ist geschlossen, wobei bei 8.950 ist auch noch eines offen, aber egal. Man muss einfach long sein, Jahrhundert-Rally, neue Hochs, etc.

    So oder so ähnlich hat sich Risse bisher immer gemeldet und wie ergeht es wohl denen, die ihm blind gefolgt sind?
    Richtig, sie stehen jetzt vor den Häusern der Tafel und warten darauf, dass sie etwas zu essen bekommen.

    • Avatar

      leser

      15. Juni 2016 16:36 at 16:36

      Ich habe herzhaft gelacht.
      Wer an der Tafel steht, hat zwei wichtige Lektion gelernt:
      1. Nutze den Kopf zum selber denken und folge nicht blind irgendwelchen Empfehlungen.
      2. Moneymanagement ist das wichtigste.

  5. Avatar

    Lossless

    15. Juni 2016 17:09 at 17:09

    Es ist seit Jahren immer so …Herr Riße sagt Long Long Long …wer sich so unverantwortlich äußert zum Börsengeschehen, wer unrasiert sich vor eine Kamera setzt, dem sage ich, wie unverschämt er ist. Ich finde seine gesamten Äußerungen hier sehr unverschämt und kindisch. Mit einer professionellen Einstellung hat dies nun wirklich nichts mehr zu tun. Wie sagte schon André Kostolany „Es gibt alte Piloten und es gibt kühne Piloten, aber es gibt keine alten, kühnen Piloten.“ Sie Herr Riße sind beides nicht.

  6. Avatar

    Ulf

    15. Juni 2016 21:08 at 21:08

    Ach der Herr Riße will das Publikum halt nicht langweilen, indem er sagt „ich weiß es auch nicht“. Es gibt ja schließlich immer ein paar wenige, die auf vermeintliches Geheimwissen abfahren, egal, welche Richtung nun gerade ausgerufen wird. Hauptsache es wird irgendeine ausgerufen.

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Aktien: Bubble-Boomer demaskieren Wall Street-Casino! Marktgeflüster (Video)

Mit Aktien wie Gamestop bringen die Bubble-Boomer Hedgefunds in Schieflage – und demaskieren damit gleichzeitig den Casino-Charakter der Wall Street!

Markus Fugmann

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Aktien wie Gamestop oder AMC schießen auch heute wieder durch die Decke – die Bubble-Boomer bringen damit jene Hedgefunds weiter in Schwierigkeiten, die eben diese Aktien short spielen. Diese Bubble-Bommer (Generation Z) ist mit der Spiele-Mechanik bestens vertraut und hat damit nicht nur eine Schwachstelle der Finanzmärkte offengelegt, sondern gleichzeitig den Casino-Charakter der Wall Street demaskiert. Man darf gespannt sein, ob die Fed heute dazu etwas sagen wird – letztlich sind es die Notenbanken, die dieses Casino ermöglicht haben und den beteiligten Spielern das Gefühl suggerierten, dass man im Casino nicht verlieren könne, weil jedesmal wenn es eng wird, die Retter in Gestalt der Notenbanken nahen..

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Aktien

Mit Zocken reich werden – der neue „American dream“ ersetzt den Traum vom eigenen Haus

Claudio Kummerfeld

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American Dream Symbolfoto

Man erinnere sich an die Zeiten von Bill Clinton und George Bush, und auch von Notenbank-Chefs wie Alan Greenspan. Die inoffizielle Staatsraison der 1990er und 2000er in den USA war (unter anderem): Jedem Amerikaner solle es möglich sein in seinem eigenen Haus zu leben. Das war der American Dream. Unterschwellig (so meine Meinung) war damit die Aussage an die eigene Bevölkerung verbunden, dass man sagen konnte: Schaut her, wir sind das größte, reichste und stärkste Land der Welt. Unsere Bürger können sich alle ein eigenes Haus leisten.

Die Regulierungen am US-Häusermarkt wurden dramatisch runtergefahren. Millionenfach wurden von der Regierung befeuert Hauskredite vergeben an Menschen, die in vielen Fällen noch nicht mal eine Arbeit hatten. Sie hatten noch nicht mal bei beschönigender Betrachtung irgendeine Art von Bonität. Die Katastrophe war vorprogrammiert, und das ganze Kartenhaus brach ab 2007 zusammen – was wir heute als Finanzkrise 2008 bezeichnen. Es war ein großer Traum, der für viele Amerikaner zum Albtraum wurde und für viele mit einem Schlafplatz unter einer Brücke endete.

Im Corona-Jahr 2020 entstand offenbar ein neuer American Dream. Nicht mehr Häuser auf Kredit kaufen, sondern ohne Arbeit, Wissen, Recherche oder sonst etwas reich werden, vom eigenen Computer, von zuhause aus. Durch stumpfes, sinnbefreites Zocken in Aktien, die man selbst gar nicht kennt. Einfach drauf los zocken, und schnell und einfach reich werden. Das ist wohl der neue amerikanische Traum. In der Coronakrise hockten auf einmal Millionen Amerikaner zuhause, betätigungslos. Sehr üppige staatliche Hilfen beschwerten Millionen arbeitsloser Amerikaner ein höheres monatliches Einkommen, als sie es vor Corona mit Arbeit hatten.

Klar erkennbar war die daraufhin folgende Welle an Millionen neuer Brokerkonten in den USA. Unglaublich aber wahr. Unzählige Menschen kauften sich von den staatlichen Hilfen nichts zu essen (sinnbildlich ausgedrückt), sondern überwiesen die Gelder auf ihre frisch eröffneten Brokerkonten. Hinzu kommen die neuen Broker wie „Robinhood“, bei denen man ganz ohne Gebühren zocken kann. Dadurch wurde es möglich auch mit Kleinstbeträgen von mehreren hundert Dollar drauf los zu zocken. Rein, raus, rein, raus, immer weiter.

Robinhood-Chef beschreibt den neuen American Dream

Vlad Tenev, CEO und Mitbegründer von Robinhood, des bekanntesten dieser neuen Broker für die junge wilde Zocker-Meute, hat heute einen Gastkommentar auf CNBC veröffentlicht (hier nachzulesen). Er spricht davon, dass es der neue American Dream sei ein „Investor“ zu werden, nach dem vormaligen Traum vom eigenen Haus. Er erwähnt, dass viele seiner Kunden Aktien kaufen und dann langfristig halten würden. Will da jemand Kritik am stumpfen und sinnbefreiten Zocken vorbeugen? Die Mission von Robinhood sei es nach seinen Worten, das Finanzwesen zu demokratisieren – dies sei im amerikanischen Idealismus verwurzelt. Amerika sei schon immer stolz auf seine Fähigkeit gewesen, Aufwärtsmobilität und Chancen mit wenigen Barrieren zu fördern. Dieses nationale Ethos des „American Dream“ sei so alt wie die Nation selbst. Im 20. Jahrhundert habe sich alles um den Erwerb von Wohneigentum gedreht, was unter anderem durch die 30-jährige Hypothek vorangetrieben wurde. Jetzt, wo es im Börsenhandel keine Provisionen und Mindestbeträge mehr gibt, sei die Bühne frei für einen neuen amerikanischen Traum, bei dem nahezu 100 Prozent der US-Bürger Investoren werden sollen. „Lassen Sie uns das schaffen – gemeinsam“, so seine finalen Worte.

Dazu möchte ich final anmerken: Ist das noch „Investieren“, was wir derzeit am US-Aktienmarkt sehen? Wohl kaum. Völlig wertlose Unternehmen unbegrenzt nach oben traden, ohne jeglichen Sinn und Verstand? Auf Dauer kann das nicht gut gehen. Wir haben es auf finanzmarktwelt.de die letzten Tage mehrfach angesprochen (hier der letzte Video-Kommentar von Markus Fugmann heute früh). Die ganz frische Generation von Tradern hat das Platzen der Dotcom-Blase und die Finanzkrise 2008 gar nicht erlebt. Damals waren diese Trader gerade erst geboren oder noch in der Grundschule. Sie kennen nur steigende Kurse, nur Party, nur nach oben, völlig sinnbefreit. Auch sie werden wohl eines Tages einen großen Knall erleben. Einige von ihnen werden auch nach so einem Crash immer noch kräftig Geld auf der Kante haben – andere werden nach dem „All In“ wohl ähnliches erleben wie viele Menschen nach der Zwangsräumung ihrer Häuser in den Jahren 2005, 2006 und 2007.

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Rüdiger Born: Märkte fallen – Tradingchance Long?

Rüdiger Born

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Die Indizes fallen gerade. Ist das die Chance für Trader auf steigende Kurse zu setzen? Das schaue ich mir anhand des Nasdaq-Chart etwas genauer an.

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