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Inside Riße (VIDEO): Dax + Fed

Die US-Konjunkturdaten sind Ausdruck von Schwäche, nicht aber von Rezession. Die Bereitschaft der Fed die Zinsen zu erhöhen steigt. Wir haben im Dax ein ziemlich deutliches Gap, was wir nochmal anvisieren könnten…

Redaktion

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Von Stefan Riße

Die US-Konjunkturdaten sind Ausdruck von Schwäche, nicht aber von Rezession. Die Bereitschaft der Fed die Zinsen zu erhöhen steigt. Wir haben im Dax ein ziemlich deutliches Gap, was wir nochmal anvisieren könnten. Wir befinden uns aber derzeit im Niemandsland. Mehr im Video…

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    gerd

    18. August 2016 13:36 at 13:36

    Bei allem Respekt, den ich Ihnen andauernd bekunde.
    Aber das mit den GAPS halte ich für eine Manie.

    Wenn wirklich alle Gaps geschlossen werden m ü s s t e n, würde der
    DAX nie die Chance bekommen, in einem überschaubaren Zeitraum mal ein weit entfernt liegendes Ziel zu erreichen. Es wäre über einen langen Zeitraum immer nur ein Hin -und Her.
    Aber Sie sagen ja selbst an anderer Stelle auch schon m a l , dass dieses MUSS nicht existiert. Wenn es aber gar nicht sein Muss, dann kann ich mich auch NULL drauf verlassen. Ich glaube, ein Gap wird ganz zufällig geschlossen, weil aufgrund irgendwelcher Gründe der DAX die Richtung wechselt und rein zufällig dann auch den Kursbereich vom Gap tangiert. Mal geht er von da aus erneut in die andere Richtung, mal geht er noch weiter. Unabhängig, was da für ne Kurslücke ist. Welche ohnehin oft nur bei den Handelsplattformen in Deutschland, und da u.U. nur im kürzeren Xetra-Handel entstehen. Betrachtet man den globalen Über-Nacht-Handel, war sehr oft sowieso ein fließender Übergang zu sehen.

    Übrigens:
    Wenn ich beim Bergauf-Wandern feststelle, dass ein Schuhband auf ist, gehe ich schon mal stur weiter, weil ich gerade so gut im Tritt bin. Nach ner Zeit wird der Höhenweg etwas holpriger, da scheint mir dann doch dringend geraten, die Schnüre zuzubinden. DAS MACHE ICH – und gehe weiter.

    WAS ICH NICHT MACHE:
    Zurückgehen bis zu der Stelle, wo ich feststellte, dass die Bänder offen waren und sie erst dort ordentlich zumachen. Und dann wieder hoch. Oder an dieser Stelle wieder angekommenan und womöglich sogar noch feststellen, dass die Landschaft beim Bergabgehen auch gute Perspektiven bietet, sodass ich weiterfort bergab gehe. Irgendwann geht mir der Schuh dann aber auch bergab wieder auf, ich gehe zunächst wiederum einfach ohne Zubinden weiter bis…siehe Anfang.

    FÜR DEN FALL ABER, dass ich nach einer Wegstrecke -unabhängig von Schnürsenkeln- feststelle, dass ich was liegenlassen oder verloren habe, dann gehe ich natürlich zurück bis zu der Stelle oder suche es unterwegs auf der Strecke. Dann komme ich natürlich auch an jenem Punkt vorbei, wo mir evtl. zuvor mal dier Schnürsenkel aufgegangen sind. Da gehe ich aber nur beiläufig durch Zufall entlang.
    UND SO ÄHNLICH MACHT ES AUCH DER DAX, wenn die Akteure glauben, einen handfesten Grund zu haben. NICHT weil da ein Zwang besteht. So wie ein Zwang früher bei kleinen Kindern schon mal vorkam. Sie machten sich selbst die innere Vorgabe, nicht auch nur eine einzige Bodenplatte beim Gehen zu überspringen und unberührt zu lassen oder ja nicht auf eine Fuge zu treten.

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Aktienmärkte: Bis US-Wahl jede Rally „gedeckelt“? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Ist von nun an jede Rally der Aktienmärkte „gedeckelt“, solange die Unsicherheit über den Ausgang und die Folgewirkungen der US-Wahl besteht? So sieht es zumindest die US-Großbank Goldman Sachs. Entscheidend ist vor allem, ob Trump im Vorfeld der Wahl doch noch sagt, dass er auch eine Niederlage akzeptieren würde – was jedoch aufgrund seiner konstanten Kritik an der Briefwahl in den USA eher unwahrscheinlich ist. Gerade angesichts der deutlich steigenden Zahl an Brief-Wählern dürfte die Fersehdebatte zwischen Biden und Trump heute besondere Bedeutung haben, und wenn Biden keine schlechte Figur machen sollte, wäre das für die US-Demokraten schon ein wichtiger Punktsieg. Die Aktienmärkte sind im Vorfeld der Debatte nervös und zappeln hin und her..

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Rüdiger Born: Chancen im Nasdaq

Rüdiger Born

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Aktienmärkte: Dänemark, der Börsenstar des Jahres

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Jeden Tag blicken wir gespannt auf die Aktienmärkte in den USA, um an der Wall Street die wundersame Rally der Hightechwerte zu verfolgen. Apple, Amazon und Co haben den Nasdaq zu einem Highflyer gemacht, dessen Performance aufgrund von nur sieben Titeln die Indizes der Welt in den Schatten gestellt hat.

Aber relativ unbemerkt gibt es in Europa einen der kleinsten Aktienmärkte, der sogar in Schlagweite zur Technologiebörse in den USA geblieben ist: der OMX in Dänemark.

Aktienmärkte: Der dänische Leitindex trotzt Corona

Dänemark ist nicht nur ein relativ kleines Land in Europa mit gerade einmal 5,8 Millionen Einwohnern, auch umfasst der Leitindex OMX Copenhagen nur 20 Aktien. Was ihn aber nicht davon abgehalten hat, sich im Coronajahr an die Performance-Spitze der größeren Aktienmärkte der Welt zu setzen. Zum Ende letzter Woche ergab sich dabei folgende Performance zum 1.1. 2020:

OMX Kopenhagen + 16,9 Prozent
CSI China + 11,6 Prozent
S&P 500 + 0,5 Prozent
Dax – 9,1 Prozent
Einzig der Nasdaq 100 lieferte mit plus 22 Prozent noch etwas mehr. Allerdings spielt auch der Wechselkurs noch eine Rolle und da hat die dänische Krone gegenüber dem Euro sogar noch etwas aufgewertet.

Gründe für das gute Abschneiden

Da ist zum einen die Entwicklung von COVID-19 in dem skandinavischen Land zu nennen. Aufgrund eines frühen Lockdowns litt das Land nicht so sehr unter den ökonomischen Folgen der Pandemie, das dänische Bruttoinlandsprodukt verlor im zweiten Quartal um 6,9 Prozent, weniger als der Durchschnitt in Europa (-12,1%), aber auch weniger als Deutschland oder den USA (-9,7%/9,5%). Hinzu kommen die weltweit üblichen Rettungspakete, die auch die dänische Regierung verabschiedet hat. Alles das wäre aber nicht in der Lage, den Index so zu „pushen“ – es ist vielmehr die Zusammensetzung des Leitindex in Dänemark.

Es sind eine Reihe von Pharma- und Biotechfirmen, die im Index sehr dominant vertreten sind und die von der Pandemie im Besonderen profitiert haben: Der weltgrößte Insulinhersteller Novo Nordisk, die Medizintechnikfirma Ambu, Coloplast, Genmab, CHR Hanssen und Novozymes, Firmennamen, die in unseren Breiten nicht allzu bekannt sind. Damit kommen die Gesundheitsfirmen auf die Hälfte der Marktkapitalisierung des Index in Höhe von 370 Millionen Euro. Dennoch ganz schon imposant im Vergleich zu unserem DAX, dem Leitindex in einem Land mit 83 Millionen Menschen, der gerade eine gute Billion Euro auf die Wage bringt.

Ein großer Nachteil eines Engagements ist damit schon erklärt, denn man fokussiert sich dann ziemlich stark auf eine Branche mit wenigen Titeln. Zumal die Unternehmensbewertung durch die Hausse deutlich nach oben gegangen ist. KGVs von 22 (Novo Nordisk) bis hin zu 60 (Genmab) oder 110 (Ambu) zeigen ein weiteres Gefahrenmoment auf. Aber die Wachstumsstory ist noch intakt und der dänische Index ist noch wenig auf dem Radar internationaler Fonds gesichtet – anders als etablierte Aktienmärkte dieser Welt. Natürlich gibt es zu Zeiten von Corona auch Verlierer im OMX, wie den Bürodienstleisters ISS, die Danskebank oder die Brauerei Carlsberg. Diese vermochten es aber nicht, die Performance des Index arg zu dezimieren.

Fazit

„We Are Red We Are White, We Are Danish Dynamite“, lautete einmal ein Song des fußballbegeisterten Dänemark, insbesondere beim Gewinn des Europameistertitels 1992 in Schweden. Ausgerechnet gegen den damals amtierenden Weltmeister Deutschland. Scheint so, als ob für die Börse des kleinen nordischen Landes in diesem Jahr auch wieder so ein kontinentaler Titel möglich ist.

Der Index OMX ist der heimliche Star der Aktienmärkte Europas

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